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Referate und Hausarbeiten : Recht

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Zuwachs der Gruppen die wohlfahrtsstaatliche Leistungen in Anspruch nehmen


Der Wesensinhalt des Wohlfahrtsstaates: umfassende Chancengleichheit
Wenngleich - insbesondere in der angelsächsischen Literatur - "Sozialstaat" und "Wohlfahrtsstaat" sehr oft als Synonyme benutzt werden, bestehen deutliche Differenzen zwischen diesen beiden Staatsideen. Der wohl wichtigste Unterschied zwischen einem "Sozialstaat" und einem "Wohlfahrtsstaat" ist der, daß in einem "Wohlfahrtsstaat" der Staat eine aktive Rolle in der Steuerung wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Abläufe übernimmt und daher oft - aber nicht zwangsläufig - einen großen Teil des gesamtwirtschaftlichen Produktionspotentials in den Dienst einer - den spezifisch sozialpolitischen Bereich z.T. weit überschreitenden - Politik der allgemeinen Chancengleichheit stellt. Hierbei handelt es sich insbesondere um eine größere Gleichheit der Lebenschancen in bezug auf
· lebenslange Einkommenssicherung
· Gesundheit
· Kinderaufzucht und -erziehung,
· Wohnen und Bildung.
Wohlfahrtsstaatliche Politik impliziert ferner eine Verpflichtung des Staates auf eine umfassende Politik des Ausbaus sozialer Staatsbürgerrechte. D.h. neben der Durchsetzung eines aus guten Gründen nicht kodifizierten, aber gleichwohl angestrebten "Rechts auf Arbeit" und damit der Sicherung von "gerecht verteilten" Konsumchancen strebt der Wohlfahrtsstaat auch und gerade den Abbau jedweder ungleicher Partizipationsmöglichkeiten am gesellschaftlichen und politischen Leben an.
Die insbesondere von Beveridge konzipierte und propagierte Idee des Wohlfahrtsstaates wurzelt in der bürgerlich-demokratischen Emanzipation. Die Sozialstaatsidee dagegen entspringt dem Bismarckschen Obrigkeitsstaat, dem es im wesentlichen auf die Beseitigung von Distributionsdefekten der Marktwirtschaft, insbesondere zur Stabilisierung der bestehenden Gesellschaftsordnung, ankam.
Wohlfahrtsstaatliche Politik muß nicht zwangsläufig einhergehen mit steigenden Abgaben- und Staatsquoten und "staatlicher Überbetreuung" des Einze...

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