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HEXENVERBRENNUNGEN IM 15. & 16. JAHRHUNDERT

HEXENVERBRENNUNGEN IM 15. & 16. JAHRHUNDERT

Der Hexenglaube geht bis ins 10. Jahrhundert zurück, der Ursprung von Magie findet sich in der Urzeit bei den Schamanen und Priesterinnen. Bis zum Ende des 12. Jahrhunderts verbot die kath. Kirche allerdings die Bestrafung von Hexen; erst 1232 wurde das „heilige Amt der Inquisition ketzerischer Schlechtigkeit“ eingeführt und die Dominikaner mit der Inquisition betraut.

Das Ende des 15. Jahrhunderts war von politischen, sozialen und wirtschaftlichen Krisen geprägt; Missernten und Verschuldung verursachten große Not in der Bevölkerung. Angst und Hunger ließen den Glauben entstehen, dass Zauberei an Krankheiten und Katastrophen schuld wäre. Dieser Aberglaube wurde durch Prediger noch weiter geschürt.

Im Jahre 1484 erließ Papst Innozenz VIII. die berüchtigte „Hexenbulle“ gegen Zauberei in Tirol, der Schweiz, Bayern und anderen Teilen Deutschlands und setzten die beiden Dominikaner Jakob Sprenger und Heinrich Insistoris als Inquisitoren ein. 1487 veröffentlichten die beiden das Buch „Der Hexenhammer“, welches die Grundlage der systematischen Hexenverfolgung bildete.

Merkmale einer Hexe laut dem „Hexenhammer“:

• Teufelspakt
• Teufelsbuhlschaft (Sex mit dem Teufel)
• Hexenflug
• Hexensabbat (Treffen mit Teufelsanbetung)
• Schadenszauber


Sprenger und Institoris machten aus der Hexerei ein Sonderverbrechen, d.h. es reichte eine anonyme Anklage, um eine Frau vor Gericht zu bringen welche dann auch kein Recht auf Verteidigung hatte. Jegliche Verteidiger waren selbst verdächtig „mit dem Teufel im Bunde zu stehen“. Als Zeuge war jedermann zugelassen, selbst kleine Kinder.

Beim Prozess stellten die Richter oft Fangfragen und verdrehten der Angeklagten das Wort im Mund. Oft wurden die durch einen Aufenthalt im Kerker bereits geschwächten Frauen den sogenannten „Hexenproben“ unterzogen:

• Nadelprobe: Der Körper der Hexe wurde auf Teufelsmale hin untersucht (Mu...

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