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Alltag im KZ aus jüdischer Sicht: Fluchtversuche

Fluchtversuche

„Niemand hat die Chance aus den KZs zu entkommen.“ Schon diese Aussage, dass man nicht mal an Flucht denken bräuchte, jagte vielen Juden riesige Angst ein. Aus den KZs konnte man nicht entkommen, denn die Mauern, die die Juden im Lager hielten, waren zu hoch um drüber zu klettern. Vor den Mauern waren Stromzäune gespannt und dahinter gab es einen Bereich in dem bissige Hunde standen und darauf warteten endlich mal einen Juden zu fressen. Wer es schaffte bis zur Mauer durch zu dringen hatte schon einiges geschafft, doch zwischen den Mauerabschnitten waren Geschützpunkte angebracht, das heißt dass jemand der Flüchten wollte sofort durch einen Wachposten erschossen wurde. Und wer selbst das überstanden hatte, hatte Probleme mit der eigentlichen Mauer, denn darauf waren Stacheldrähte gespannt und Betonrollen angebracht, die sich drehten. Jemand der sich an den Betonrollen fest hielt, wurde durch die Drehbewegung runter geschleudert. Somit war ein Entkommen aus dem Lager unmöglich.

Eine Möglichkeit hatten sie trotzdem und zwar, dass sie auf dem Weg zur Arbeitsstelle einen passenden Augenblick abwarteten und dann flüchteten. Am Rande der Straßen, auf denen sie zur Arbeit liefen, gab es Gullyöffnungen die in die Kanalisation führten. Manch ein Jude war schon so dünn, dass er durch diese kleinen Öffnungen passte. Leider wurden aber die meisten dabei erwischt, denn die Soldaten, die die Juden begleiteten, waren sehr aufmerksam.
Doch wenn es ein Jude trotzdem geschafft hatte, fiel es spätestens bei einer der vielen Zählungen auf. Dafür wurden dann alle Juden der Arbeitergruppe erschossen, als Bestrafung und als Zeichen dafür, dass jeder der es auch versuchen sollte zu flüchten, ebenfalls erschossen wird.

Eine andere Möglichkeit zu flüchten gab es bei einer Verlagerung. Manche Verlagerungen wurden nicht per Zug durchgeführt, sonder man lief zum nächsten KZ. Die Wanderungen verliefen auch durch Dörfer und somit war es recht...

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