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Alltag im KZ aus jüdischer Sicht: Die Deportation

Die Deportation
Die Deutschen erklärten den Juden, dass sie auf eine lange Reise gehen.

Um die Juden besser in die KZs zu transportieren, wurden sie aus ihren Wohnungen geholt und in Gettos zwischen gelagert. In den Gettos lebten zwanzig oder mehr Personen in einer Wohnung zusammen. Die Lebensverhältnisse dort waren alles andere als gut, doch sie waren immer noch besser als das was auf sie zukommen würde.

Früh am Morgen um 4 Uhr war Aufstehen angeordnet, wer bis dahin nicht aufgestanden und seine Koffer nicht gepackt hatte wurde erschossen. Einige Minuten nach dem Aufstehen kamen deutsche Soldaten, um die Juden zur Deportation (Abtransport) abzuholen. Schwer beladen mit Koffern wurden die Juden zu den Bahnhöfen gebracht. Ihnen wurden die Koffer entrissen und dann wurden die Koffer in eine Lagerhalle geliefert, in der sie ausgeräumt und die Inhalte nach Wert sortiert worden sind. Die Besitzer der Koffer wurden ohne Menschenwürde massenweise in die Wagen der Züge gestopft.

Die Zugfahrtenbedeuteten für die meisten Juden den Tot. Es waren Wagen mit wenig Sauerstoff und sie stanken, weil die Passagiere ihre Fäkalien in den Wagen rauslassen mussten, da sie nie an die frische Luft konnten. Die Fahrgäste starben entweder, weil sie verdursteten und verhungerten oder an Sauerstoffmangel oder an den Krankheiten, die durch die Ausscheidungen oder schon gestorbenen Juden entstanden. Nicht viele überlebten solche Fahrten. Am schlimmsten waren die Zugfahrten im Sommer. Es war noch stickiger als sonst und die Leichen verwesten durch die Hitze noch sehr viel schneller.

In den KZs angekommen ging es für diejenigen, die die Zugfahrten überlebt haben, noch sehr viel schlimmer weiter. Sie wurden aus den Wagen geholt und dann wurden ihnen ihre restlichen Wertsachen, wie Mäntel, Uhren, etc. abgenommen. Anschließend wurden sie in zwei Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe waren die jungen und noch kräftigen Juden, die in die Baracken gebracht wurden um jeden T...

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