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Referat - Facharbeit

Dieser Vortrag wurde vom Mitglied A-Struggled_Kid veröffenlicht. Pausenhof.de ist für die Inhaltsangabe der Veröffentlichungen der Mitglieder nicht verantwortlich.

KRYPTOGRAPHIE



Kryptografie
 
1. Definition
 
Kryptografie ist aus den beiden griechischen Worten ?kryptós? (verborgen) und ?gráphein (schreiben) zusammen gesetzt. Unter Kryptografie versteht man die Wissenschaft der Verschlüsselung von Informationen, d.h. der Inhalt von Nachrichten soll für Dritte unzugänglich gemacht werden.
 
2. Ziele
 
Die moderne Kryptografie hat vier Hauptziele:

Vertraulichkeit der Nachricht: Der Inhalt einer Nachricht soll nur für den gewünschten Empfänger lesbar sein. Darüber hinaus soll es auch nicht möglich sein, Informationen über den Nachrichteninhalt, beispielsweise eine statistische Verteilung bestimmter Zeichen, zu erlangen.
Datenintegrität der Nachricht: Der Empfänger soll überprüfen können, ob die Nachricht seit ihrer Übertragung verändert wurde.
Authentifizierung: Der Absender einer Nachricht soll für den Empfänger eindeutig identifizierbar sein. Es soll auch überprüft werden können, ob eine Nachricht tatsächlich von einem bestimmten Absender stammt.
Verbindlichkeit: Der Absender soll nicht bestreiten können, dass er eine bestimmte Nachricht gesendet hat.
 
Viele kryptografische Systeme erreichen nicht alle hier dargestellten Ziele. Manchmal ist es aber auch gar nicht notwendig, dass alle Anforderungen erfüllt werden. Daher müssen die Systeme auf die jeweiligen Rahmenbedingungen abgestimmt werden.
 
3. Blick in die Vergangenheit
 
3.1 Klassische Kryptografie
Frühe Formen der Kryptografie wurden bereits im alten Ägypten verwendet. Auch hebräische Gelehrte setzten bereits 600-500 v. Chr. einfache Zeichenaustauschalgorithmen [Algorithmus = nach einem bestimmten Schema ablaufender Rechenvorgang] ein. Im europäischen Raum wurde im Mittelalter der diplomatische Schriftverkehr mit Hilfe von Geheimschriften verschlüsselt.
Ende des 19. Jahrhunderts erlangte die Telegrafie eine immer größere Bedeutung. Das Problem war, dass Nachrichten, die auf diese Weise übertragen wurden, relativ einfach abgehört werden konnten. Dies führte zu neuen Überlegungen in der Kryptografie. Das so genannte ?Kerckhoff-Prinzip? besagt nämlich, dass die Sicherheit eines kryptografischen Verfahrens allein auf der Geheimhaltung des Schlüssels basieren soll, d.h. das Verfahren an sich muss nicht geheim gehalten werden.
 
3.2 Kryptografie im Zweiten Weltkrieg
Besonders in Kriegszeiten ist die geheime Übermittlung von Nachrichten von großer Bedeutung. Im Zweiten Weltkrieg wurden mechanische und elektromechanische Kryptografiesysteme eingesetzt. Es fand ein regelrechtes ?Wettrüsten? im Bereich der Kryptografie statt. In dieser Zeit wurden große Fortschritte in der mathematischen Kryptografie gemacht, aufgrund der Umstände natürlich im Verborgenen.
Die Deutschen verwendeten zur Verschlüsselung ihrer Nachrichten ein System namens ?Enigma? [Enigma = griech. Rätsel]. Dieses war lange Zeit sehr erfolgreich und es wurden auf Seiten der Feinde große Anstrengungen unternommen um das System zu knacken, was schließlich auch gelang.
 

Abbildung einer Enigma
3.3 Moderne Kryptografie
Im Jahr 1949 veröffentlichte Shannon den Artikel ?Communication Theory of Secrecy Systems?. Dieser Artikel bildete zusammen mit einigen anderen Arbeiten über Informations- und Kommunikationstheorie eine stark mathematisch orientierte Basi.....
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