Schule & Uni  Schule & Uni
menu Registrieren menu Mitglieder Login menu Profil menu Referate menu Facharbeiten menu Seminararbeiten menu Rund um die Schule menu Rund ums Studium menu Schulforen
 Statistik
Mitglieder401.324
Männer197.694
Frauen196.799
Referate12.458
Forenbeiträge3.080.831
 Neue Mitglieder
  • Profilbild von abrabrabrabra

    Maennlich abrabrabrabra
    Alter: 60 Jahre
    Profil

  • Profilbild von Jamesnuafe

    Maennlich Jamesnuafe
    Alter: 26 Jahre
    Profil

  • Profilbild von meike3009

    Weiblich meike3009
    Alter: 17 Jahre
    Profil

  • Profilbild von OksanaMMM

    Maennlich OksanaMMM
    Alter: 31 Jahre
    Profil

  • Profilbild von Team123

    Maennlich Team123
    Alter: 23 Jahre
    Profil

  • Profilbild von Maikeik

    Maennlich Maikeik
    Alter: 22 Jahre
    Profil

  • Profilbild von Bluhmi

    Weiblich Bluhmi
    Alter: 23 Jahre
    Profil

  • Profilbild von sadiq1369

    Maennlich sadiq1369
    Alter: 26 Jahre
    Profil

  • Profilbild von sakura00

    Weiblich sakura00
    Alter: 17 Jahre
    Profil

  • Profilbild von akifcaliskann

    Maennlich akifcaliskann
    Alter: 17 Jahre
    Profil

     

Inhaltsangabe - Referat

KOSTENVERLÄUFE UND IHRE ZUSAMMENHÄNGE


Dieses Referat wurde vom Mitglied Dixi veröffenlicht. Pausenhof.de ist für die Inhalte der Veröffentlichungen der Mitglieder nicht verantwortlich.


Kostenverläufe und ihre Zusammenhänge

1. Kosten und Abhängigkeiten

1.1. Was sind Kosten ?
Kosten sind der bewertete Ge- und Verbrauch von Wirtschaftsgütern in einer Periode für die Zwecke der hauptbetrieblichen Betätigung, sowie der Aufrechterhaltung der hierfür erforderlichen Betriebsbereitschaft unter Einfluss der Opportunitätskosten (entgangene Gewinne).

1.2. Kostenarten
Man unterscheidet primäre und sekundäre Kosten. Primäre Kosten entstehen, wenn die Kostengüter von Unternehmensexternen bezogen werden. Wichtige primäre Kosten sind zum Beispiel Löhne, Material, Mieten und Fremddienstleistungen. Sekundäre Kosten sind solche, bei denen die Kostengüter als innerbetriebliche Leistung erstellt werden.

1.3. Was sind Verläufe ?
Kostenverläufe stellen Kosten in Abhängigkeit von anderen betriebswirtschaftlichen Größen graphisch dar. Solche Größen sind zum Beispiel:
a) technischer Fortschritt
b) Betriebsgröße
c) Beschäftigung x
d) Aggregatsleistung d
Aus Zeitgründen kann in den weiteren Untersuchungen nur auf die letzten beiden Größen eingegangen werden.
Typisch sind der lineare Kostenverlauf [ K(x) ] und der zunächst lineare, später progressive Kostenverlauf [ K(x,d) ]. Auch darauf wird im Folgenden eingegangen.

1.4. Was ist Beschäftigung x ?
Beschäftigung entsteht durch Einsatz und Kombination von Produktionsgütern und wird auch Ausbringung genannt. Ausbringungsgrößen sind materielle Güter, immaterielle Güter und Dienstleistungen.

1.5. Was ist Aggregatsleistung d ?
Physikalisch ist Leistung definiert als Quotient aus verrichteter physikalischer Arbeit und der dazu benötigten Zeit:

P= W/t

Auf die Betriebswirtschaft bezogen, ist die Aggregatsleistung d gleich dem Output pro Zeiteinheit, bezogen auf ein Aggregat.

d= X/t

Dabei ist die Kapazität das Nutzungspotential eines Aggregats in einer bestimmten Periode.


2. Kosten pro Periode

2.1. Vorbetrachtung
Aus Vereinfachungs- und Zeitgründen beschränke ich mich im Folgenden auf die Monoproduktion.

2.2. Variable Kosten
Variable Kosten sind veränderliche Kosten, deren Höhe vom Beschäftigungsgrad des Betriebes abhängig ist. Dies sind zum Beispiel Material-, Energie- oder Lohnkosten.
Bei einstufiger Monoproduktion ist der Kostenverlauf linear (I). Kommt es zu einer Leistungsschaltung ist dieser zunächst linear und später progressiv (II).


















2.3. Fixe Kosten
Fixe Kosten entstehen durch den Faktorverzehr, der sich allein aus der Bereitstellung und dem Einsatz von Produktionsaggregaten ergibt. Fixe Kosten kann man als Summer von Leerkosten und Nutzkosten beschreiben:

Kf = Kn + Kl










Produzieren wir an der Kapazitätsgrenze, so sind die Leerkosten Kl=0. Leerkosten sind also Kosten für die Nichtnutzung der Kapazität. Nutzkosten sind demnach Kosten für die Nutzung der Kapazität.

2.4. Gesamtkosten
Die Gesamtkosten sind die Summe der fixen und variablen Kosten.

K = Kf + Kl













3. Grenzkosten K?(X)

Grenzkosten sind die zusätzlichen Kosten pro zusätzliche produzierter Einheit. Sie lassen sich annähernd durch die erste Ableitung der Kostenfunktion nach x ermitteln.


K = Kf + Kv
K = Kf + kv*x
K? = dK/dx ( bzw. K?=kv für kv = const.)
















4. Einheits-/Stückkosten

Stückkosten (auch Durchschnittskosten genannt) ergeben sich, indem man die Kosten durch die Ausbringung ( Output ) teil.
Es wird unterschieden in totale Stückkosten k , variable Stückkosten kv und fixe Stückkosten kf. Diese ergeben sich wie folgt:

k = K/x
kv = Kv/x
kf = Kf/x

Diese Stückkosten lassen sich auch über den Tangens des Fahrstrahlwinkels herleiten, der für kv im Anfangspunkt der Kostenkurve und für k und kf im Koordinatenursprung beginnen muss.


















5. Verbrauchsfunktion

5.1. Aggregierte bewertete Verbrauchsfunktion
Viele Fertigungsaggregate ermöglichen eine Leistungsveränderung. Die Verbrauchsfunktion verdeutlicht den Zusammenhang zwischen Leistung und Verbrauch von Produktionsfaktoren. Eine Verbrauchsfunktion ist auf eine Faktorart und ein Aggregat bezogen.
Es gibt drei typische Verläufe der Verbrauchsfunktion:














Um eine gesamtoptimale Leistungsschaltung für mehrere Verbrauchsfunktionen zu ermitteln, müssen diese aggregiert werden. Das ist allerdings wegen der unterschiedlichen Ordinatendimensionen der Verbrauchsfunktionen nicht ohne weiteres möglich. Die Verbrauchsfunktionen vi müssen erst mit Konzernverrechnungspreisen qi ( auch Anschaffungs- oder Wiederbeschaffungspreise genannt) bewertet werden.
Durch die Bewertung erhält man für jedes Aggregat von der Leistung abhängige, faktorbezogene variable Stückkosten.

kvi(d) = vi(d)*qi

Dimension: [?/gute Produkteinheit]=[Faktormenge/gute Produkteinheit]


5.2. Optimale Leistungsschaltung
Di...


This picture loads on non-supporting browsers.






This picture loads on non-supporting browsers.