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Inhaltsangabe - Referat

HENGSTENBERG-METHODE


Dieses Referat wurde vom Mitglied Chucky1983 veröffenlicht. Pausenhof.de ist für die Inhalte der Veröffentlichungen der Mitglieder nicht verantwortlich.


 ?Wir alle kennen diese ursprünglichen Regungen der Kinder, die immer wieder darauf hinauslaufen, allein probieren zu wollen. Wir sollten nur noch mehr darum wissen, dass diese unermüdliche Überwindung von Widerständen aus eigener Initiative dem Kind jene Spannkraft verleiht, die wir ihm zu erhalten wünschen, und dass die Freude an der Auseinandersetzung mit Schwierigkeiten darauf beruht, dass es selbständig beobachten, forschen, probieren und überwinden durfte.?[1]
 
 
Zur Person Elfriede Hengstenbergs
 
Elfriede Hengstenberg wurde am 21. 12. 1892 in Meran in Südtirol geboren. Dort verlebte sie mit ihrem kleinen Bruder eine glückliche Kindheit in den Bergen, in der sie sich viel bewegte. Sie ?fanden nichts schöner als immer draußen zu sein.?[2] Noch vor ihrer Einschulung verließ sie mit ihrer Familie die Berge und zog nach Berlin.
Ihre verständnisvollen und liebenden Eltern ließen sie oft gewähren, wodurch sie viele Erfahrungen für die Zukunft machte, wie z. B. das Fotografieren, was sie bereits mit zwölf erlernte und was ihrer Arbeit nachher noch von Nutzen sein würde.
Neben der Schule musizierte sie viel und ihre Klavierlehrerin brachte sie zur rhythmischen Gymnastik, woraus ihr Wunsch entstand, einen Beruf zu erlernen, in dem sie mit Kindern arbeiten konnte, und wo sie mit Freuden dabei sein würde.[3]
Nachdem sie Unterricht bei verschiedenen Musikgymnasten in ganz Deutschland absolvierte,  erhielt sie ihr Gymnastikdiplom und kehrte 1915 nach Berlin zurück. Dort gab sie erst Unterricht in ihrem Elternhaus, später in der Augusta ? Schule in Berlin.
Über Carl Ludwig Schleich[4] lernte sie ihre spätere Lehrerin und Freundin Elsa Gindler kennen. Sie besuchte deren Seminare, in denen Gindler gestresste Arbeiterinnen Atemübungen machen ließ, die diese sichtlich beruhigten und entspannten. Aus Gindlers Ideen entwickelte Elfriede Hengstenberg ihre Unterrichtsmethode, die sie nachher nur noch in Privatstunden zu Hause anwandte und darum den Schuldienst verließ.
Vier Jahre später traf sie auf Heinrich Jacoby, der ihr zusammen mit Elsa Gindler beibrachte, wie wichtig die selbständige Entfaltung eines Kindes ist, auch um körperliche Schäden zu therapieren oder gar nicht erst entstehen zu lassen. Sie arbeitete eng mit Gindler und Jacoby zusammen.
1935 begegnete sie Emmi Pikler (1902 ? 1984), die die gleiche pädagogische Grundhaltung hatte wie Elfriede Hengstenberg selbst, aber mit Säuglingen und Kleinkindern arbeitete.
Da Elfriede Hengstenberg schon als Kind musikalisch war und Jacoby Musikpädagoge, spielte in ihren Unterrichtsstunden auch die Musik eine entscheidende Rolle.
Elfriede Hengstenberg starb 1992 im Alter von 100 Jahren.
 
 
Kinder selbständig erfahren lassen
 
1915, als Elfriede Hengstenberg ihren Gymnastikunterricht begann, legte sie vordergründig wert auf ?eine gründliche Körperdurchbildung?[5]. Sie versuchte durch Training und Gymnastik, den körperlichen Problemen von Kindern Herr zu werden. So therapierte sie Senkfüße, schiefe Hüften, gekrümmte Wirbelsäulen, mangelhafte Atmung und Haltungsschäden[6].
Zuerst glaubte sie auch einen Erfolg zu erzielen, aber nach einiger Zeit fiel ihr auf, dass die Kinder ihre ?Spannkraft? und ?Elastizität?[7] nur in ihren Unterrichtsstunden aufwiesen und sie danach wieder ablegten. In ihrem Buch ?Entfaltungen? schreibt sie: ?Solange ich als Lehrende hinter den Kindern stand, ihnen Anregung zu Schwung, Elastizität und Spannkraft gab, übte die Gymnastik ihre segensreiche Wirkung aus: Die Kinder veränderten sich in ihrer Totalität. [?] Aber wo blieben Elastizität und Spannkraft, wenn niemand mehr hinter den Kindern stand??[8] Selbst wenn ihre Schüler ihre Haltungsschäden in der Stunde ablegten und sich wie gesunde Kinder sich bewegten, so fielen sie nach Beendigung der Stunde zurück in ihre alten Bewegungsmuster. Immer wieder fiel ihr auf, dass Kinder aus ihren Gymnastikstunden im Alltag durch die Straßen ?latschten? oder in der Bahn saßen, dass sie ganz erschüttert war.[9] So kam Elfriede Hengstenberg schließlich zu der Erkenntnis, ??dass z. B. schlechte Haltung selten oder kaum von außen korrigiert werden kann.?[10]
Dabei glaubte Elfriede Hengstenberg, dass Kinder von Natur aus über eine gute Haltung und Spannkraft verfügen. Durch ihre Arbeit mit Elsa Gindler und Heinrich Jacoby entwickelte sie den Gedanken, dass z. B. schlechte Haltung ein Ausdruck des Befindens des Kindes ist. ?Sie [die schlechte Haltung] ist mit all ihren Symptomen der Ausdruck einer ungünstigen Verhaltensweise des Kindes im physischen wie im psychischen Sinn.?[11]
Das heißt, dass es eine natürliche, motorische Entwicklung eines Kindes gibt, die durch äußere Einflüsse behindert wird.
Die ungarische Kinderärztin Emmi Pikler, die Jahrzehnte lang mit Kindern arbeitete, stellte eine Liste von natürlichen Entwicklungsmerkmal...


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