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Inhaltsangabe - Referat

EXTREMSPORT


Dieses Referat wurde vom Mitglied nataliegernert veröffenlicht. Pausenhof.de ist für die Inhalte der Veröffentlichungen der Mitglieder nicht verantwortlich.


1.Extremsport
Definition Extremsport
 
Extremsportler sind auf der Suche nach dem Höhepunkt des Nervenkitzels, dem so genannten "flow". Als "flow" bezeichnen Psychologen den Zustand, in dem der Mensch in sein Tun so vertieft ist, dass er das Gefühl hat, mit seiner Tätigkeit "mitzufließen" und dabei jegliches Zeit- und Ich-Gefühl verliert. Dieses Gefühl der völligen Harmonie und Selbstvergessenheit zu erlangen, scheint für viele Extremsportler ein wesentliches Motiv ihres Handelns zu sein. Das unbeschreibliche Gefühl von Erregung und Spannung, das den ganzen Körper durchzieht, diesen "Kick", kann jeder Sportler erleben. Selbst Langstreckenläufer kennen die Wirkung der Endorphine; allerdings entsteht bei ihnen dieser Zustand langsamer als beim Bungee-Jumping. Doch sie können sich durchaus in einen Rausch laufen ("runner's high"), der ihnen wiederum hilft, den Lauf zu überstehen.
 
Extremsportarten
Freeclimbing: (Sportklettern) heißt nicht, dass man ,,frei", also ohne jede Sicherung, klettert, sondern, dass zum Klettern keine Hilfsmittel wie Strickleitern benutzt werden dürfen. Halte- und Trittpunkte müssen Strukturen am Fels sein. Freeclimbing macht man immer mindestens zu zweit, da sich die Partner gegenseitig sichern müssen. Gegen Steinschlag schützt ein Helm.(Alpen)

 
Riverrafting: (Wildwasserfahren) Man sitzt mit einer Gruppe in einem Schlachtboot und paddelt mehr oder weniger wilde Gebirgsflüsse entlang. Im Boot ist immer mindestens ein erfahrener Guide, der vorher auch eine Ausführliche Sicherheitsanweisung gibt. Neoprenanzug, Helm und Schwimmweste gehören zur Grundausrüstung. (Haiming in Tirol/ 42 Euro)

Bungee-Jumping: War ursprüngliche in Ritual für junge Männer in der Südsee in Vanatu. Inzwischen gibt es weltweit unzählige Anbieter. Verantwortungsvolle Veranstalter bieten den Sprung nur mit Seilen an, die einen Reiß- und Überdehnschutz haben, auch wenn das den Sprung teuer macht.

 
 
 
 
Canyoning: (Schluchteln) Man folgt dem natürlichen Lauf eines Gebirgsbaches. Man seilt sich über Vorsprünge und Wasserfälle ab, klettert, läuft und schwimmt viel. Um sich vor Steinschlag, Stößen und Auskühlungen zu schützen, trägt man einen Neoprenanzug und einen Helm. (Haiming in Tirol/72 Euro)

Zorbing: Man befindet sich in einem Ball aus Luft, ist geschützt durch ein Luftpolster. Ansonsten ist man in dem Ball frei beweglich. Mit diesen rollt man dann diverse Hänge hinab.

Waterskiing: Man steht auf Wasserski und wird von einem Helicopter in großer Geschwindigkeit über das Wasser gezogen. Geschützt ist man von einem Neoprenanzug.

 
 
Marathon: Tage, manchmal auch wochenlange Läufe durch das Gebirge, meist in großen Höhen. Geführt wird man von einem erfahrenen Guide. Geschützt ist man vor dem eigenen körperlichen Konditionszusammenbruch allerdings nicht.

Fallschirmspringen: Man springt aus großer Höhe mit einem Fallschirm ab und landet inmitten von Feldern und Wiesen. Geschützt ist man durch Helm und Schutzanzug.(Freefall. Fallschirm-Tandemsprung in Straßburg/Frankreich// 190 Euro)

 
 
 
 
 
 
Motorradspringen: Man fährt auf einem teils recht baufälligen Motorrad, mit welchem man dann auch über große Hindernisse spring und regelrecht fliegt. Diese Sportart war bis vor wenigen Jahren noch illegal. Geschützt wird man durch Helm und Lederanzug.

 
Genauere Definition von Bungeejumping
Seit 2000 Jahren stürzen sich die Einheimischen von Vanuatu von einem 25m hohen Holzturm ins Leere, angebunden mit einer einfachen Liane (Kletterpflanze) an den Fußknöcheln. Wer die Mutprobe dieses Rituals bestanden hat, gilt als ganzer Mann.
Bungee Jumping tauchte zum ersten Mal 1990 in dem Film "Fire, Ice & Dynamite" auf, in dem der Stuntman Jochen Schweizer, an einem Seil befestigt, von einer Staumauer sprang. Die ersten Sprünge für Interessierte bot Schweizer Ende 1990 an. Prompt waren 100 Leute da, die bereit waren, für 250 DM zu springen. Das ganze kam so gut an, dass seit 1991 regelmäßig in ganz Deutschland gesprungen werden kann. Für Bungee-Jumping braucht man keine direkte Ausbildung. Man kann sofort losspringen, egal wie dick oder dünn man ist. Außerdem ist man örtlich ungebunden. Man muss nicht in die Berge oder an die See fahren, es reicht, wenn man bis zum nächsten Kran fährt. Hier lockt natürlich der Todeskitzel. Mittlerweile wurde aber auch die Sportart für viele Extremsportler langweilig. Man sucht immer mehr nach neuen Herausforderungen, nach immer mehr Extremen, um an seine Grenzen zu stoßen. In Deutschland beginnt Bungee Jumping bei ca. 50-60 Metern bei Bungee Veranstaltungen mit Autokränen. Manchmal sind die Kräne auch bis zu 150 Meter hoch. Die gleiche Höhe hat auch der Fernsehturm im Hamburg, von dem ja auch Bungee gemacht wird. Höher geht es dann nur im benachbarten Ausland insbesondere in der Schweiz. Hier...


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