Schule & Uni  Schule & Uni
menu Registrieren menu Mitglieder Login menu Profil menu Referate menu Facharbeiten menu Seminararbeiten menu Rund um die Schule menu Rund ums Studium menu Schulforen
 Statistik
Mitglieder401.324
Männer197.694
Frauen196.799
Referate12.458
Forenbeiträge3.080.831
 Neue Mitglieder
  • Profilbild von abrabrabrabra

    Maennlich abrabrabrabra
    Alter: 60 Jahre
    Profil

  • Profilbild von Jamesnuafe

    Maennlich Jamesnuafe
    Alter: 26 Jahre
    Profil

  • Profilbild von meike3009

    Weiblich meike3009
    Alter: 17 Jahre
    Profil

  • Profilbild von OksanaMMM

    Maennlich OksanaMMM
    Alter: 31 Jahre
    Profil

  • Profilbild von Team123

    Maennlich Team123
    Alter: 23 Jahre
    Profil

  • Profilbild von Maikeik

    Maennlich Maikeik
    Alter: 22 Jahre
    Profil

  • Profilbild von Bluhmi

    Weiblich Bluhmi
    Alter: 23 Jahre
    Profil

  • Profilbild von sadiq1369

    Maennlich sadiq1369
    Alter: 26 Jahre
    Profil

  • Profilbild von sakura00

    Weiblich sakura00
    Alter: 17 Jahre
    Profil

  • Profilbild von akifcaliskann

    Maennlich akifcaliskann
    Alter: 17 Jahre
    Profil

     

Inhaltsangabe - Referat

SEXUALERZIEHUNG IN DER DDR


Dieses Referat wurde vom Mitglied karani15 veröffenlicht. Pausenhof.de ist für die Inhalte der Veröffentlichungen der Mitglieder nicht verantwortlich.


 
 
                                                    
 
              Sexualerziehung in der DDR
 
Schulsystem
 
- Das Volksbildungssystem der DDR war als Einheitssschule
  konzipiert.(? einheitliche sozialistische Bildungssystem?)
  Der Bildungs-und Erziehungsprozess war ganztägig angelegt.
  Es bestand Schulpflicht bis zum 18.Lebensjahr(Berufsschul-
  pflicht).
  Die Kindergärten unterstanden dem Ministerium für Volksbildung.
  Starken Einfluss hatte auch das Amt für Jugendfragen(quasi das
  Jugendministerium).
  Anfang der 60er Jahre wurden aufgrund der aufsteigenden Produktions-
  Verhältnisse in der DDR neue Gesetze verabschiedet, welche die Weiter-
  entwicklung des Landes fördern sollten.
  ( ? Sieg der sozialistischen Produktionsverhältnisse der DDR?)
 
  -  So entstand 1974 im Bildungsbereich der DDR u.a. ? das Gesetz
     über das einheitliche sozialistische Bildungssystem der DDR?.
  -  Hierin wurden die Ziele für die Bildungs- und Erziehungs-
     prozesse genannt.
  -  Im Bezug auf die Sexualerziehung hieß es in §5 :
     ?dass die SchülerInnen, Auszubildenden und StudentInnen?
     verstehen lernen, dass ?ehrliche und saubere Beziehungen zwischen
     den Geschlechtern, Charaktereigenschaften sozialistischer Persönlich-
     keiten sind.?
-  Daraus wurde als Aufgabe  für alle Lehrkräfte abgeleitet, im Kontext
      ihres jeweiligen Fachunterrichts, in der ausserschulischen Bildungs- und
   Erziehungsarbeit auch auf sexuelle Fragen einzugehen.
 
 
 
 
 
 
 
                                                          2         
 
-         Konkrete gesetzliche Festlegungen wurden im Bereich des Ministeriums
für Gesundheits- und Sozialwissenschaften getroffen, um die Schulen
bei der Sexualerziehung zu unterstützen.
 
-         Damit waren die Angehörigen medizinischer Berufe die einzigen ?schul-
fremden Personen?, die berechtigt waren- nach Absprache ? im Volks-
bildungssystem lehrend tätig zu werden.
-         Speziell bei den Themen ? Kontrazeption?, ?Abtreibung?, ?sexuell über-
tragbare Krankheiten? und ?genetische Defekte? nahmen die Schulen medizinische Fachleute dankend als Hilfe an.
  
-         Eine spezielle offizielle Anweisung zur Sexualerziehung in den  Einrich-
tungen der Volksbildung wurde jedoch nicht erlassen.
-         Lediglich eine mündliche Empfehlung wurde im Rahmen einer Dienst-
beratung ausgesprochen und ein Programm zur Geschlechtserziehung
verteilt.
 
-         Die 1965 erstellten Lehrpläne wurden als eine genügende Orientierung
für die Sexualerziehung gesehen.
Ausserdem wurde auf die ? Kreativität der Lehrkräfte? gesetzt.
Diese sollten selbständig aus Literaturmaterialen die Sexualerziehung im
       Untericht improvisieren.
-         Didaktische Anweisungen wurden daher als unerforderlich betrachtet.
 
-         Konkrete Hinweise gab es nur in den Fächern Biologie, Deutsch, Geschichte und Staatsbürgerkunde.
So blieb es in der praktischen Arbeit letztendlich den Lehrkräften überlassen, ob, in welchem Umfang und wie sie in sexueller Hinsicht bildeten.
 
 
 ...


This picture loads on non-supporting browsers.






This picture loads on non-supporting browsers.