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Inhaltsangabe - Referat

LEBEN UND WIRKEN DES DIETRICH BONHOEFFERS


Dieses Referat wurde vom Mitglied Sunfunbabe veröffenlicht. Pausenhof.de ist für die Inhalte der Veröffentlichungen der Mitglieder nicht verantwortlich.


Leben und Wirken des Dietrich Bonhoeffers
 
Jedes Jahr am 9. April feiert die evangelische und die anglikanische Kirche den Gedenktag Dietrich Bonhoeffers. Damit  er und seine Taten nicht in Vergessenheit geraten. Ja wer dieser Mann war, was er getan hat und was ihn dazu bewegt hatte, ja das möchte ich euch heute erzählen...vieles wird euch aber auch schon bekannt sein, da Florian ein Kurzreferat über die Evangelische Kirche in der NS- Zeit berichtete.
 
Leben
 
Kindheit und Jugend:
 
Dietrich Bonhoeffer wurde am 4.2.1906 zehn Minuten vor seiner Zwillingsschwester Sabine (Bild 1: Die Zwillingsgeschwister Dietrich und Sabine Bonhoeffer) in Breslau, dem heutigen Wroclaw in Polen, geboren. Zusammen mit sieben Geschwistern wächst er in einem großbürgerlichen Elternhaus auf. Sein Vater, Karl Bonhoeffer, war ein bekannter Professor für Psychiatrie und Neurologie. Seine Mutter, Paula Bonhoeffer geborene Hase, war eine Lehrerin und unterrichtete ihre Kinder in den ersten Jahren selbst. Seine Eltern erziehen Bonhoeffer und seine Geschwister für damalige Verhältnisse äußerst liberal und nach ihren eigenen hohen moralischen Grundsätzen, nach denen die Kinder lernen sollen, Verantwortung zu übernehmen, und bei allen Handlungen Mitmenschen zu berücksichtigen. Vor allem seine Mutter bemüht sich, den Kindern ihre religiöse Einstellung zu übermitteln. Sie zogen 6 Jahre später nach Berlin-Grunewald, weil sein Vater als Professor an die Berliner Universitätsklinik Charité berufen wurde. Sein gefallener Bruder Walter, er war der zweitälteste, und der verlorene Erste Weltkrieg hatten in der Familie tiefe Wunden hinterlassen, aber dennoch findet die Familie in der neugegründeten Republik ihren Platz. 1923 bestand Dietrich mit 17 sein Abitur (Bild 2: Dietrich Bonhoeffer).
 
Studium und die ersten Jahre danach:
 
Zur Überraschung seiner eher naturwissenschaftlich ausgerichteten Familie entschließt sich Dietrich zum Theologiestudium. Seine Familie war von der Wahl seines Studienfaches erstaunt, unterstützten ihn aber in seinem Vorhaben. Er beschließt seine Promotion nach 4 Jahren, in denen er sich in Tübingen, Rom und Berlin aufgehalten hatte, erfolgreich ab. Mit seinen 21 Jahren erhielt also Bonhoeffer die Doktorwürde. Er beschäftigte sich in dieser Dissortation nicht in erster Linie mit der Kirche, sondern hauptsächlich mit der menschlichen Gemeinschaft. Im darauffolgenden Jahr legt er das erste Theologische Examen ab. Nachdem er Vikar (= Gehilfe des Pfarrers) in Barcelona war und Assistent an der Berliner Universität folgte 1930 das zweite theologische Examen. Für die Ordination (= Priesterweihe) war er noch zu jung, da er das Mindestalter von 25 Jahren noch nicht erreicht hatte. Mit nur 24 Jahren erlangte er die Lehrbefugnis. Es folgt ein  Jahr als Stipendiat in New York, in dem er beginnt sich mit dem Thema Frieden auseinander zusetzen.
 
Er kehrt im Sommer des Jahres 1931 wieder nach Berlin zurück und arbeitete dort als Privatdozent, Studenten- und Jugendpfarrer in Berlin. Seine Friedenspredigt bei der Kirchenkonferenz auf der dänischen Insel Fanö widerspricht dem Zeitgeist und stößt bei den führenden Theologen Deutschlands auf entschiedene Ablehnung.
 
Gewaltfreier Widerstand gegen das NS- Regime:
 
Gleich nach Hitlers Machtübernahme nimmt Bonhoeffer gegen den Nationalsozialismus Stellung. Am 1. Februar 1933 warnt er in einem Rundfunkvortrag, zum Thema "Wandlungen des Führerbegriffs", vor den Folgen des Führerkultes. Die Übertragung wurde offiziell "wegen Zeitüberschreitung" abgebrochen. Bonhoeffer sagte sinngemäß:
 
?Aus dem Führer wird ein Verführer, wenn dieser sich dazu hinreißen läßt, sich selbst verherrlichen zu lassen. Der echte Führer muß hinter der Sache, für die er da ist, zurücktreten. >> Führer und Amt, die sich selbst vergotten, spotten Gottes und ... müssen zerbrechen.<<?
 
Früher als die meisten seiner Zeitgenossen erkennt er die Tragweite der staatlichen Unrechtshandlungen. Angesichts der wachsenden Antijüdischen Stimmung veröffentlicht Bonhoeffer im April 1933 einen an seine Pastorenkollegen gerichteten Aufsatz mit den Titel ?Die Kirche vor der Judenfrage?. Darin forderte er die Kirche unmissverständlich auf, den Juden beizustehen. Denn werden grundlegende Menschenrechte verletzt, so Bonhoeffer? hat ein bekennender Christ die Pflicht Widerstand zu leisten. Notfalls gelte es, wie er in dem Aufsatz schrieb:
 
?nicht nur die Opfer unter dem Rad zu verbinden, sondern dem Rad selbst in die Speichen zu fallen.?
 
 
Bonhoeffer´s Konflikt mit der Kirche:
 
Bonhoeffer fordert aber nicht nur von der Kirche ?den Mund für die Stummen? aufzumachen, sondern auch zum öffentlichen Handeln auf.
 
Bonhoeffer tritt für die verfolgten Juden ein, während die Mehrheit schweigt. Damit grenzt er sich scharf von den ...


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