Schule & Uni  Schule & Uni
menu Registrieren menu Mitglieder Login menu Profil menu Referate menu Facharbeiten menu Seminararbeiten menu Rund um die Schule menu Rund ums Studium menu Schulforen
 Statistik
Mitglieder401.324
Männer197.694
Frauen196.799
Referate12.458
Forenbeiträge3.080.831
 Neue Mitglieder
  • Profilbild von abrabrabrabra

    Maennlich abrabrabrabra
    Alter: 60 Jahre
    Profil

  • Profilbild von Jamesnuafe

    Maennlich Jamesnuafe
    Alter: 26 Jahre
    Profil

  • Profilbild von meike3009

    Weiblich meike3009
    Alter: 17 Jahre
    Profil

  • Profilbild von OksanaMMM

    Maennlich OksanaMMM
    Alter: 31 Jahre
    Profil

  • Profilbild von Team123

    Maennlich Team123
    Alter: 23 Jahre
    Profil

  • Profilbild von Maikeik

    Maennlich Maikeik
    Alter: 22 Jahre
    Profil

  • Profilbild von Bluhmi

    Weiblich Bluhmi
    Alter: 23 Jahre
    Profil

  • Profilbild von sadiq1369

    Maennlich sadiq1369
    Alter: 26 Jahre
    Profil

  • Profilbild von sakura00

    Weiblich sakura00
    Alter: 17 Jahre
    Profil

  • Profilbild von akifcaliskann

    Maennlich akifcaliskann
    Alter: 17 Jahre
    Profil

     

Inhaltsangabe - Referat

JENSEITSVORSTELLUNG HINDUISMUS


Dieses Referat wurde vom Mitglied PetitSoleil veröffenlicht. Pausenhof.de ist für die Inhalte der Veröffentlichungen der Mitglieder nicht verantwortlich.


Hinduismus
 
 
Die Worte "Hindu" und "Hinduismus" sind von dem Fluß "Indus" abgeleitet. Ursprünglich bezeichneten sie die Menschen und deren Religion östlich dieses gewaltigen Flußes, der im heutigen Staat Pakistan liegt. "Hinduismus" ist zunächst einmal eine von außen her gegebene Sammelbezeichnung für eine schillernde Vielfalt von religiösen Erscheunungen und theologischen Ansätzen, unter denen sich aus westlicher Sicht schon immer ungeheure Gegensätze ausmachen lassen. Er lässt sich sowohl als weltflüchtige wie auch als weltzugewandte Religion darstellen, als religion der meditativen Askese wie auch der Erfüllung sozialer Pflichten, der Hingabe an Gott wie des pantheistischen Erlösungssterbens, der Abertausenden von Göttern und Göttinnen wie der Alleinheit.
 
Mahadma Gandhi, der indische Freiheitskämpfer, schrieb:"Im Mittelpunkt des Hinduismus steht für mich der Schutz der Kuh. Für mich ist der Schutz der Kuh eine der wunderbarsten Erscheinungen in der menschlichen Entwicklung ... Für mich bedeutet die Kuh die ganze nichtmenschliche Schöpfung. Durch die Kuh ergeht an den Menschen der Auftrag, seine Einheit mit allem, was lebt, zu verwircklichen ... Man kann Mitleid an dem freundlichen Tier lernen. In Indien ist sie die Mutter der Millionen. Schutz der Kuh heißt Schutz der gesammten stummen Kreatur Gottes. Dies ist das Geschenk des Hinduismus an die Welt."
 
Hinduismus
 
Pilgerfahrten
Eine Tour zu den großen Tempeln oder zu den Quellen der heiligen Flüsse war und ist immer noch eine der größten Ereignisse im Leben vieler einfacher Hindus, die nie auf den Gedanken kämen, bloß zum Vergnügen und als Toeurist herumzureisen. Oft sind es die gleichen Ziele, die auch schon die Eltern, Großeltern und Urgroßeltern aufgesucht haben.
 
Wenn die Götterbildnisse dann den Gläubigen liturgisch vorgeführt werden, spielen sich ergreifende Szenen ab: Menschen werfen sich schluchzend nieder, gediegene Frauen und Männer beginnen spontan zu tanzen und zu singen, ander versinken in ihrer Ergriffenheit in Meditation oder Trance.
In Puri steht der große Tempel des Jagannath aus dem zwölften Jahrhundert. In seinem "Schoß-Haus", im Allerheiligsten der riesigen Anlage, befindet sich die bunt bemalte hölzerne Figurenpuppe des "Herrn der Welt" (=Jagannath) und seiner beiden Begleiter.
Andere Pilgerfahrten führen an die großen heiligen Flüsse, an denen sich die Menschen durch rituelles Baden innerlich und äusserlich reinigen. Der Heiligste aller Flüsse ist die Ganga.
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
Die Göttin Shiva
 
Hinduistische Götter
Drei große männliche Götter beherrschen vor allem den Himmel der unzählbaren kleinen Gottheiten:
Brahma als der Schöpfergott
Wischnu/Vishnu als der Lebenserhalter
Schiva/Shiva als der Zerstörer und Erneuerer.
Neben diesen männliche werden allerdings auch weibliche Gottheiten verehrt.
Lakshmi steht für die Schöpfung
Gauri und Sarasvati für die Erhaltung
Kali für Zerstörung und Eneuerung
 
 
Der Hinduismus setzt sich aus verschiedenen Religionsformen zusammen. Gemeinsam haben sie aber alle den Glauben an das "ewige Weltgesetz", das "Karma".
An das Karma knüpft sich der Glaube an die Seelenwanderung. Es sagt, dass jede in diesem Leben ausgeführte, moralisch bedeutsame Handlung das Schicksal des Lebewesens in seiner nächsten Widerverkörperung bestimmen wird. Hat also jemand in seinem Leben Gutes getan, wird es ihm im folgenden Leben gut gehen. Nach dem Weltgesetz haben alle Lebewesen schon seit Ewigkeit bestehende Seelen, die nur die materiellen Hüllen wechseln. So geht nach dem Karma die Seele nach ihren Taten Körper ein.
 
 
Jenseitsvorstellungen im Hinduismus
 
Jedes Wesen, das auf der Erde lebt, besteht aus einer rein geistigen Seele (Jiva) und einem stofflichen (materiellen) Leib. Die Seelen existieren seit anfangloser Zeit und nehmen je nach ihrem Karma (vollbrachte Taten) immer neue Leiber an. Die Seele als solches ist unsterblich, der Leib jedoch ist sterblich. Das in allen Dingen und Wesen waltende ewige Gesetz (Dharma) ist zugleich natürliche wie sittliche Weltordnung. Das Dharma ist das höchste und letzte Prinzip, das in allem waltet und über alles herrscht. Auch die Götter unterstehen ihm und gelten wie die Menschen als "vergänglich" und der Karma-Wiedergeburt unterworfen. Dieses Weltbild ist in letzter Konsequenz als "atheistisch (gottlos)" anzusehen. Einige Schulen des Hinduismus glauben jedoch an einen personalen Gott, dieser ist jedoch nicht Lenker der Welt, sondern nur ein Vollstrecker des Dharma.
Die Lehre vom Karma und der damit verbundenen Seelenwanderung ist eines der zentralen Glaubensinhalte der Hindus. Das Ziel eines jeden menschlichen Lebens ist die Sicherung einer guten Wiederverkörperung durch gute Taten. Da aber alle Existenzen in den Weltuntergängen ein End...


This picture loads on non-supporting browsers.






This picture loads on non-supporting browsers.