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Inhaltsangabe - Referat

VIREN - DIE VERSTECKTE BEDROHUNG


Dieses Referat wurde vom Mitglied oLman_fresh veröffenlicht. Pausenhof.de ist für die Inhalte der Veröffentlichungen der Mitglieder nicht verantwortlich.





Inhaltsverzeichnis:



1. Was sind Computerviren?


2. Geschichte der Viren
2.1 Praktische Anfänge: 1985?1990
2.2 Die Ära der DOS-Viren: 1990?1995
2.3 Die Ära der Viren für 32-Bit-systeme: 1995?2002
2.4 Neue Nischen: Ab 2002


3. Virenarten
3.1 Bootviren
3.2 Dateiviren
3.3 Makroviren
3.4 Scriptviren
3.5 Mischformen
3.6 Testviren


4. Infektionsarten
4.1 Companion-Viren
4.2 Überschreibende
4.3 Prepender
4.4 Appender
4.5 EPO


5. Maßnahmen
5.1 Präventivmaßnahmen : Personal-Firewall
5.2 Gegenmaßnahmen : Virenscanner


6. Fazit



7. Urheberschaft



8. Quellen









1. Was sind Computerviren? Erklärung

In der Umgangssprache wird meistens nur das Wort Virus genannt, wenn man an Programme mit schädlichen Wirkungen denkt. Hiermit sind Viren im eigentlichen Sinne, Trojanische Pferde, logische Bomben, Internetwürmer oder auch Hoaxe gemeint. Der Fachmann nennt derartige Programme/Dateien "Malicious" (böswillige Software), kurz gesagt wird jedoch meist von "Malware" gesprochen.
Viren sind Codefragmente, die sich an andere Daten anhängen und sich bei der Ausführung oder weiteren Bearbeitung vermehren. Daten können nicht nur Programme, sondern auch Dokumente, Bootsektoren und sogar in manchen Fällen Bilddateien (betrifft jedoch nicht alle Formate) sein, welche befallen werden.
In der Regel kann sich ein Virus im herkömmlichen Sinne nicht selber verbreiten. Sich selber verbreitende Viren sind als Würmer oder Trojanische Pferde zu bezeichnen. Somit kann man die Verbreitung mit Krankheitsviren im normalen Leben mit Computerviren durchaus bezüglich ihrer Verbreitung vergleichen. Ein Grippevirus wird auch meist von Mensch zu Mensch übertragen.




2. Geschichte der Viren


2.1 Praktische Anfänge: 1985?1990

Fred Cohen lieferte 1986 seine Doktorarbeit ?Computer Viruses ? Theory and Experiments? ab. Darin wurde ein funktionierendes Virus für das Betriebssystem UNIX vorgestellt. Dieser gilt heute als das erste Computervirus.
Zwei Software-Händler aus Pakistan verbreiteten im Jahr 1986 den ersten Virus für das Betriebssystem MS-DOS. Das Programm war relativ harmlos, da es nur das Inhaltsverzeichnis der befallenen Disketten in Brain umbenannte.
Ein Jahr später, 1987, erschien im Data-Becker-Verlag das erste Buch zum Thema Computervirus, ?Das große Computervirenbuch? von Ralf Burger. Da Burger den Quellcode einiger Viren im Buch veröffentlichte, erschienen in den folgenden Monaten Dutzende Varianten des von ihm geschriebenen Virus in der Öffentlichkeit.
1988 erschien der erste Baukasten für Viren (Virus Construction Kit). Damit ist es auch Anfängern möglich, Viren nach Maß zu erstellen. Das Programm wurde für den Computer Atari ST geschrieben.
In diesen Jahren erschienen auch die ersten Antivirenprogramme, vor allem um große Firmen zu schützen. Im Jahr 1989 erschien mit V2Px dann auch das erste polymorphe Virus, das sich selbst immer wieder neu verschlüsseln konnte und nur sehr schwer zu entdecken war.



2.2 Die Ära der DOS-Viren: 1990?1995

In diesen Jahren wurden Viren immer komplexer, um sich weiter verbreiten zu können und um sich besser gegen die Entdeckung vor Antivirenprogrammen zu schützen. Im Jahr 1992 veröffentlichte ein Virenschreiber namens Dark Avenger den ersten polymorphen Programmgenerator, MTE. Damit konnten sich auch einfachste Viren leicht vor einer Erkennung schützen. Einige der damaligen Antivirenhersteller konnten dieses Problem nicht lösen, und stoppten die Entwicklung ihres Programms.
1992 löste auch das Michelangelo Virus eine enorme Medienhysterie aus ? nun war die Existenz der Viren auch in der Öffentlichkeit bekannt.
In diesen Jahren wurden auch immer wieder neue Techniken in Viren entdeckt. Wie zum Beispiel die gleichzeitige Infektion von Dateien und Bootsektor, OBJ-Dateien oder Quellcode-Dateien. Auch wurde 1992 mit Win.Vir_1_4 dass erste Computervirus für das Betriebssystem Microsoft Windows 3.11 entdeckt. All diese Viren wurden aber für den Anwender nie eine Gefahr.
Das Ende der MS-DOS-Viren wurde gezeichnet von den komplexesten Viren (wie ACG und neHalf) bis zu dieser Zeit. Diese Viren waren stark polymorph und enthielten auch Techniken wie Metamorphismus.


2.3 Die Ära der Viren für 32-Bit-Windows-Betriebssysteme:
1995?2002

Ab 1995, mit dem Erscheinen von Microsoft Windows 95 und dem ständigem Zuwachs an Benutzern wurden auch Viren für dieses Betriebssystem (und dessen obligaten Programmen wie Office) geschrieben. 1995 erschien der erste Makrovirus für Microsoft Word. Da Dokumente öfter als Programme getauscht wurden, wurden Makroviren ein sehr großes Problem für die Anwender. In den Jahren darauf erschienen dann auch die ersten Makroviren für Excel (1997), Powerpoint und Access (beide 1998) und Visio (2000). 1996 wurde auch das erst...


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