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Referat - Facharbeit

Dieser Vortrag wurde vom Mitglied sLeEm veröffenlicht. Pausenhof.de ist für die Inhaltsangabe der Veröffentlichungen der Mitglieder nicht verantwortlich.

ERSTER WELTKRIEG


Erster Weltkrieg
Der Erste Weltkrieg war ein Krieg, der von 1914 bis 1918 in Europa und dem Nahen Osten wütete und ca. 9 Millionen Tote forderte. Er wurde zwischen zwei Allianzen ausgetragen, deren maßgebliche Mitglieder auf der einen Seite das Deutsche Reich, Österreich-Ungarn und das Osmanische Reich waren, und auf der anderen Seite Russland, Großbritannien, Frankreich und die USA. Zum Ende des Krieges befanden sich 25 Staaten mit insgesamt 1,35 Milliarden Menschen, also etwa drei Viertel der damaligen Erdbevölkerung, im Kriegszustand.
Der Erste Weltkrieg war der erste Krieg, der mit Maschineneinsatz (Panzer, Flugzeuge) und mit Massenvernichtungswaffen (Giftgas) geführt wurde. Die Fronten bewegten sich dennoch kaum; im endlosen Stellungskrieg rieben sich die Truppen gegenseitig auf. Insbesondere auf den Feldern von Verdun und in Flandern fielen auf beiden Seiten Millionen von Soldaten, ohne dass sich an der militärischen Lage etwas geändert hätte. Auch deswegen stellt sich der Erste Weltkrieg als ein Krieg dar, der an Grauen alles bis dahin Gekannte übertraf.
Politische Ausgangssituation
Mittel- und Osteuropa An der Schwelle des 20. Jahrhunderts gab es in Mitteleuropa und Osteuropa wesentlich weniger Staaten als heute. Das Deutsche Reich, Österreich-Ungarn und Russland teilten sich das Gebiet im Wesentlichen untereinander auf. Im Südosten Europas lag das ebenfalls Großmachtspolitik treibende Osmanische Reich. Kleinere Staaten gab es nur auf dem Balkan, der in den Jahrzehnten zuvor wegen der Unabhängigkeitsbestrebungen der dortigen Völker und dem Aneinandergrenzen der expansiven europäischen Mächte und des osmanischen Reiches in dieser Region ein ständiger Unruheherd gewesen war. In Deutschland, Russland und Österreich-Ungarn, die sämtlich monarchisch regiert wurden und nur machtlose Parlamente hatten, gab es zahlreiche nationale Minderheiten, die zumeist nach Unabhängigkeit strebten. Im 19. Jahrhundert waren u.a. in Ungarn und Polen entsprechende Aufstände unterdrückt worden. Besonders im Vielvölkerstaat Österreich-Ungarn brodelte es erheblich. Zudem stand es im scharfen Gegensatz zum russischen Zarenreich, dass sich als Sprecher der slawischen Völker unter Wiener Herrschaft sah und als Schutzmacht des unabhängigen Königreichs Serbien auftrat. Ideologisch wurde das mit einem Panslawismus begründet, wie andererseits nationalistische Kreise in Deutschland aggressiv deutschsprachige Bevölkerungsgruppen unterstützten und versuchten gegen die anderen Bevölkerungsteile in Stellung zu bringen (eine Politik, die der mit Berlin verbündeten Wiener Regierung nicht immer behagte.)
Westeuropa Die westeuropäischen Staaten einschließlich des Deutschen Reichs hatten weite Teile der Welt unter sich in Kolonien aufgeteilt (Kolonialismus). Großbritannien, das über besonders viele Kolonien in Afrika und Asien verfügte, war die führende Seemacht, die allerdings seit Beginn des Jahrhunderts durch ein aggressives deutsches Flottenbauprogramm herausgefordert wurde. Letzteres halten viele Historiker für einen wesentlichen Beitrag zum Anwachsen der Spannungen im Jahrzehnt vor dem Ausbruch des Krieges.
Blockstrukturen In Europa hatten sich zwei Blöcke herausgebildet. Auf der einen Seite die mit dem Osmanischen Reich verbündeteten Mittelmächte Deutschland und Österreich-Ungarn (die auch mit Italien verbündet .....
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