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Inhaltsangabe - Referat

TOURISMUS AM TOTEN MEER - SEGEN ODER FLUCH?


Dieses Referat wurde vom Mitglied BabyChica89 veröffenlicht. Pausenhof.de ist für die Inhalte der Veröffentlichungen der Mitglieder nicht verantwortlich.



Tourismus am Toten Meer ? Segen oder Fluch?


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Geographische Einordnung
2.1 Besonderheiten

3. Das Tote Meer ? bald wirklich tot?
3.1 Gründe für das Austrocknen

4. Tourismus als Segen

5. Tourismus als Fluch

6. Pläne für die Zukunft, Fazit

7. Quellen


1. Einleitung

?Eine halbe Million Touristen kam allein 1999 ans Tote Meer.
Innerhalb von drei Jahren hat sich damit die Anzahl der Besucher mehr als verdoppelt.?

Scinexx das Wissensmagazin, Artikel von Dieter Lohmann, 06.09.2002


2. Geographische Einordnung

Kontinent:
Asien

Lage:
- nördlicher Teil des Ostafrikanischen Grabensystems

Koordinaten:
31°n.B. und 35° ö.L.

Anrainerstaaten:
Israel, Westjordanland und Jordanien

Hauptzufluss:
Jordan

Abfluss:
abflusslos

Fläche:
ca. 600 km2

Volumen:
ca. 147 km3

Höhe über Meeresspiegel:
420 m (2009)



2.1 Besonderheiten

Das Tote Meer ist das salzigste Gewässer der Erde. Sein Salzgehalt liegt bei 33 Prozent, was zu seinem Namen ?Totes Meer? führt:
Denn aufgrund des hohen Salzgehalts gibt es ?kein Leben? im Wasser (keine Fische, Quallen etc.) und somit herrscht dort sozusagen eine ökologische Wüste.
Jedoch leben dort Mikroorganismen, verschiedene Bakterienarten und Algen, die eine hohe Salztoleranz haben.
Durch den hohen Salzgehalt, ist es möglich, sich auf dem Wasser treiben zu lassen ohne unterzugehen und ermöglicht es Urlaubern beim Baden Zeitung zu lesen
und es dient zur Linderung von Erkrankungen wie Psoriasis, Neurodermitis oder Asthma.

3) Das Tote Meer ? bald wirklich tot?

Was nur wenigen bekannt ist, ist, dass das tote Meer langsam aber sicher austrocknet.
Jahr für Jahr sinkt der Wasserspiegel um ca. 70 cm, was in den letzten 30 Jahren dazu führte, dass ein Verlust von 1/3 der Wasseroberfläche entstand. Das Tote Meer ist um 21 Meter abgesunken und seine Länge wurde um ca. 20 km kürzer.
Forscher reden von einer völligen Verlandung des Toten Meeres bis 2050, wenn die Entwicklung so weiter geht, was natürlich fatale Folgen für Mensch, Natur und Umwelt hätte.

Passend hierzu habe ich ein Bild.
Von diesem Steg aus, konnte man früher direkt ins Tote Meer gleiten. Doch jetzt steht er weit weg vom Wasser.


3.1 Gründe für das Austrocknen

Nun habe ich ein Zitat von einem israelischen Geologen, der sagte:
"Heute kommen mehr als 96 Prozent des Wassers, das früher in das Tote Meer floss, nicht mehr dort an,
weil der Mensch eingegriffen hat."

Er spricht schon auf einen Grund für das Austrocknen des Sees an, nämlich den Mensch, worauf ich gleich eingehen werde.

Ein wesentlicher Grund ist die natürliche Verdunstung aufgrund des ariden Klima und der extremem Sonneneinstrahlung.
Wissenschaftler meinen, dass auch die Salzgewinnung im Toten Meer für industrielle Zwecke den Pegel senkt.
Doch der Hauptgrund ist, dass das Frischwasser der Zuflüsse, vor allem dem Jordan, abgeleitet wird.
Das Frischwasser dient als Quelle für die Wasserversorgung der Bevölkerung und als Grundlage für die Bewässerungslandwirtschaft. Außerdem wird es für Industrie und den Tourismus verbraucht.
Somit reicht der Rest des jährlichen Wasserpotenzials des Jordan, das noch in das Tote Meer gelangt, schon längst nicht mehr aus, um den See am Leben zu erhalten


Auf dem Bild kann man den Pegelstand des Toten Meeres seit 1930 bis 2020 sehen. Man kann deutlich erkennen, dass der Pegel ab etwa 1960 stark und konstant sinkt.

4) Tourismus als Segen

Vorteile am Tourismus sind die Devisen-Einnahmen für die Anrainerstaaten am Toten Meer, was einen Wirtschaftsaufschwung bewirkt und Umweltschutzmaßnahmen verwirklichen kann.
Durch den Ausbau von Straßen und Parkplätzen z.B. wird die Infrastruktur verbessert, was auch Vorteile für die Bevölkerung bringt.
Der Tourismus sorgt ebenfalls für eine Einkommensverbesserung der einheimischen Bevölkerung, was wiederum die Steuereinnahmen für den Staat erhöht und folglich die Wirtschaft ankurbelt.
Ebenfalls entstehen Arbeitsplätze v.a. in der Baubranche und im Versorgungsbereich und der Tourismus unterstützt regionalpolitische Entwicklungsziele, so müssen
Regierungen kooperieren, was ein wichtiger Schritt im Friedensprozess sein kann (in diesem Fall beim Palästinakonflikt).
Außerdem werden historischer Stätten, Güter und Bräuche erhalten.

5) Tourismus als Fluch

Doch nun zu den Nachteilen des Tourismus:

Durch den kaum zu stoppenden Bauboom wird eine enorme Fläche verbraucht und die Umwelt stark belastet. Von Lärm bis zur Zerstörung des Landschaftsbildes und der Tierwelt, wobei wichtige Lebensräume für die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt in der Region rund um den See verloren gehen. Hinzu kommen Verschmutzungen durch (z.B. Abgase oder industrielle Abwässer) und Müllberge entstehen, was wiederum zu Problemen bei der Müllentsorgung führt.
Da imm...


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