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Referat - Facharbeit

Dieser Vortrag wurde vom Mitglied Lxi veröffenlicht. Pausenhof.de ist für die Inhaltsangabe der Veröffentlichungen der Mitglieder nicht verantwortlich.

INDONESIEN UND DIE TRANSMIGRATION



Indonesien und die Transmigration

In Indonesien sind die zentralen Inseln, besonders Java, sehr dicht bevölkert, während die Außeninseln (besonders Kalimantan und Irian Jaya) noch weitgehend tropischer Wald sind. Deshalb begann schon um die Jahrhundertwende die holländische Kolonialmacht mit Umsiedlungen. Das unabhängige Indonesien begann 1950 mit Transmigrasi, der Umsiedlung von Bewohnern des dicht besiedelten Java (in geringerem Maße Sumatra und Bali) in dünn besiedelte Außeninseln, besonders Kalimantan, später in den Osten (Besonders Irian Jaya). In der Folgezeit werden ca. 4,5 Millionen Personen umgesiedelt


Die Republik Indonesien in Südostasien umfasst eine Fläche von 1,9 Millionen km² und hat etwa 200 Millionen Einwohner, größtenteils islamischen Glaubens. Die Hauptstadt ist Jakarta auf der Insel Java. Indonesien ist ein Inselstaat mit rund 13.677 Inseln, davon sind aber nur 6000 bewohnt. Die größten Inseln sind Sumatra, Irian Jaya und Borneo.
Ein Hauptproblem Indonesiens ist die extrem unausgewogene Bevölkerungsverteilung. Einerseits leben auf der übervölkerten Insel Java, einschließlich der Nachbarinseln Madura und Bali, 800 Einwohner pro km². Somit zählt sie zu den am dichtesten besiedelten Agrarregionen der Welt. Andererseits sind die Außeninseln mit durchschnittlich 40 Einwohnern je km² über weite Strecken unbewohnt. So gab es auf den überbevölkerten Inseln eine große Zahl von Unterbeschäftigten bei weitgehend erschöpften natürlichen Ressourcen, auf den wenig bewohnten Außeninseln dagegen ein Überangebot an Land und Rohstoffen aber ein Mangel an Arbeitskräften. Der Gedanke der Notwendigkeit einer Dezentralisierung lag folglich nahe.


Was heißt Transmigrasi? Das Wort stammt aus dem Lateinischen ?transmigrare? übersiedeln und Transmigrasi heißt ?die Umzusiedelnden?.
Bereits unter holländischer Kolonialherrschaft begann man 1905 mit Umsiedlungsaktionen. Bis 1941 waren 66.000 javanische Familien betroffen. Unter Sukarno wurden knapp 100.000 Familien umgesiedelt und unter seinem Nachfolger Sukarto waren es 120.000. Erst mit massiver internationaler Unterstützung, vor allem durch die Weltbank, gelang es in den Jahren 1980-84 366.000 Familien umzusiedeln. Insgesamt waren bis 1989 3,7 Millionen Menschen von der Umsiedlung betroffen.
Man unterscheidet 3 Gruppen von Transmigranten: 1. Die vom Staat voll unterstützten ?transmigrasi umum?, 2. die sogenannten ?spontanen Transmigrasi? (?transmigrasi swakarsa?), die vom Staat nur ein Stück Land, aber keine weiteren finanziellen Hilfen erhielten und 3. die spontanen oder ?autonomen? Pioniersiedler, die außerhalb staatlicher Kontrolle vor allem Sumatra überschwemmen. So schätzt man die tatsächliche Zahl der Umsiedler um ein Mehrfaches als nach offiziellen Angaben.
Hauptzielgebiet der Transmigranten ist vor allem die Insel Sumatra, die räumlich nah an Java liegt und eine relativ gut entwickelte Infrastruktur aufweist. Weitere Zielgebiete sind Kalimantan, der indonesische Teil Borneos, Sulawesi (Celebes) und die Westhälfte von Neu Guinea.
Die Regierung bietet den Umsiedlern ein einfaches Holzhaus mit einem 50x50m großen Garten an, ein 1ha großes gerodetes Land und die Option auf ein 0,75ha großes, meist unerschlossenes ?Außenfeld? an der Peripherie. Außerdem erhält j.....
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