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Referat - Facharbeit

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DÜNGEMITTEL



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DÜNGEMITTEL
Pflanzen benötigen für ihr Wachstum vor allem Wasser, Kohlendioxid aus der Luft und
Licht. Aus Wasser und Kohlendioxid bauen sie in einer endergonen Gesamtreaktion, der
Photosynthese, den Großteil ihrer körpereigenen Substanzen auf. Dabei wird Sauerstoff
freigesetzt.
6 H2O + 6 CO2 →Lichtenergie, Chlorophyll→ C6H12O6 + 6 O2
Wichtige Substanzen der Pflanze, z.B.: Eiweißstoffe und das Chlorophyll, enthalten aber noch
andere Elemente außer C, H und O welche über die Wurzeln aufgenommen werden. Die
wichtigsten davon sind Stickstoff, Phosphor, Kalium, Magnesium und Calcium.
Daneben werden noch weitere Elemente in geringen Mengen benötigt, die sogenannten
Spurenelemente. Sie müssen den Pflanzen in Form von wasserlöslichen Verbindungen in
einem bestimmten Verhältnis zur Verfügung stehen.
Justus von Liebig (1803-1873) hat dies schon 1840 erkannt und im Gesetz vom
Wachstumsminimum formuliert. Demnach wird das Pflanzenwachstum durch den Nährstoff
begrenzt, von dem im Verhältnis zum Bedarf am wenigsten zur Verfügung steht. Eine
verstärkte Gabe anderer Nährstoffe kann den Mangel nicht ausgleichen.
N P K N P K
Idealer Bedarf zuwenig Stickstoff
In nicht landwirtschaftlich genutzten Böden regulieren sich Nährstoffangebot und
Pflanzenwachstum von selbst. Durch das Absterben und Verrotten von Pflanzen kommen die
Nährstoffe wieder in den Boden zurück und stehen neuen Pflanzen zur Verfügung.
Durch das Anwachsen der Bevölkerung und der Bildung von städtischen Ballungsräumen ist
eine stetige Steigerung der Ernteerträge notwendig. Da aber aufgrund der Erosion und der
Ernte dem Boden Nährstoffe entzogen werden, müssen sie durch Düngen dem Boden wieder
zugeführt werden, wenn die Fruchtbarkeit erhalten werden soll.
Im ?biologischen Ackerbau? wird dies vor allem mit Gründüngung erreicht. Dabei werden
Pflanzen angebaut, die nicht zur Ernte bestimmt sind, sondern auf dem Feld verrotten und so
die Bodenfruchtbarkeit verbessern. Auch das Düngen mit Stallmist und Kompost verfolgt den
selben Zweck. Diese arbeitsintensiven Methoden, die auch den Ertrag verringern ? wo
Gründüngerpflanzen wachsen, kann nicht zugleich geerntet werden ? werden in der
traditionellen Landwirtschaft nur mehr in geringem Maße angewandt. Aufgrund der
Erkenntnisse von Liebig und der Trend zu immer höheren Erträgen hat zum verstärkten
Einsatz von Mineraldüngern geführt.
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Mineraldünger sind industriell hergestellte Nährsalze, welche meist die drei wichtigsten
Elemente Stickstoff, Phosphor und Kalium enthalten. Diese werden von den Pflanzen am
meisten benötigt. Man bezeichnet solche Düngemittel als NPK-Dünger oder Volldünger.
BEDEUTUNG VON STICKSTOFFVERBINDUNGEN: Eine besondere Rolle fällt dem
Stickstoff zu, da Proteine ca. 16% Stickstoff enthalten welche Pflanzen zur Assimilation
benötigen. In Form von Ammonium-Ionen muß deshalb Stickstoff zugeführt werden.
Der Stickstoffkreislauf: Stickstoff und Sauerstoff können durch elektrische Entladungen
(Gewitter) zu Stickoxiden reagieren. Dabei entsteht vor allem NO, daraus NO2 und durch
Reaktion mit Wasser Salpetersäure. Die Salpetersäure wird durch Niederschläge aus der
Atmosphäre ausgewaschen und gelangt in den Boden. Sie wird neutralisiert und bildet Salze.
Man nimmt an, daß Gewitter zu 10% der Weltdüngung beitragen......
=> Vorschau ENDE <=

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