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Inhaltsangabe - Referat

SCHIZOPHRENIE-WISSENSCHAFTLICHE ARBEIT PSYCHOLOGIE


Dieses Referat wurde vom Mitglied kirschchen veröffenlicht. Pausenhof.de ist für die Inhalte der Veröffentlichungen der Mitglieder nicht verantwortlich.


Einleitung


Was ist Schizophrenie? Woher hat sie ihren Namen? Was bedeutet der Name? Was für eine Krankheit ist eben diese? Was sind die Ursachen? Mit diesen und anderen Fragen werde ich mich im Laufe dieser Arbeit beschäftigen, ebenso wie mit der Geschichte und den Formen, den Symptomen und den Behandlungsmöglichkeiten der Schizophrenie. Um all diese Fragen beantworten zu können, habe ich mehrere Psychologiebücher, einige Lexika und sogar ein Buch über den Fall einer Schizophreniekranken studiert, ebenso habe ich einige Texte im Internet zu Rate gezogen. Den Quellennachweis hierfür finden Sie im Anschluss an die Zusammenfassung des Hauptteils. Der Hauptteil wird mit der Definition der Schizophrenie beginnen, folgen werden Informationen zu möglichen Ursachen, da die Wissenschaft bis heute nicht genau weiß, wodurch ein Mensch an Schizophrenie erkrankt, eine Auflistung der Symptome, welche sich bei den verschiedenen Typen der Schizophrenie natürlich unterscheiden sowie grundlegende Informationen zur Geschichte und zu den Therapiemöglichkeiten der schizophrenen Störung.













Definition ? Was ist Schizophrenie?


Die Schizophrenie, auch schizophrene Psychose genannt, gehört zu den endogenen (=anlagebedingten) Psychosen und ist eine schwere psychische Erkrankung. Psychosen sind seelische Erkrankungen, die mit zum Teil tief greifenden Störungen psychischer Funktionen verbunden sind. Schizophrenie ist ein Sammelbegriff für eine Reihe von psychischen Krankheiten. Das Wort ?schizophren? stammt aus dem Griechischen, es wird aus den Worten ?abspalten? und ?Zwerchfell, Seele? gebildet und bedeutet Spaltung der Seele. Benannt wurde die Schizophrenie 1911 von dem Psychiater Eugen Bleuler, bis dahin wurde der Begriff ?Dementia praecox? (= vorzeitige Verblödung) von Emil Kraepelin verwendet, in der Annahme, die Schizophrenie wäre eine unaufhaltsam das Gehirn zerstörende Krankheit, die sich bereits in der Jugend eines Menschen entwickelt. Diese Annahme ist zwar widerlegt worden, es besteht jedoch ein Zusammenhang, denn: Je jünger der Patient bei Krankheitsbeginn ist, desto schlimmer die Schwere der Erkrankung, da die Gehirnstruktur und der soziale Status bei jungen Menschen weniger stabil sind.
Oft wird die Schizophrenie mit der multiplen Persönlichkeit verwechselt, welche die Spaltung eines Menschen in zwei Persönlichkeiten bezeichnet. Die schizophrene Erkrankung beschreibt jedoch, dass der Erkrankte in zwei Wirklichkeiten lebt, in der realen und in einer zweiten, die ein gesunder Mensch nicht nachvollziehen kann. Es kommt zu einer Zersplitterung und Aufspaltung von Denken, Fühlen und Wollen sowie zu einer inadäquaten oder verflachten Affektivität (=Gefühlslage). Dadurch entstehen Störungen oder Veränderungen des Denkens, Handelns und des Ich-Erlebens des Erkrankten.
Die schizophrene Psychose stellt eine Bedrohung der geistigen Integrität und Identität für den Betroffenen dar, und eben diese kann starke Angst beim Patienten auslösen. Der Kontakt mit Mitmenschen kann bedrohlich wirken, was zu sozialem Rückzug und Isolation führen kann.
Es kann zum Zerfall der Einheit von intellektuellen und emotionalen Funktionen sowie zum Verlust der Selbstidentität kommen, doch diese Gefahr kann leider nicht von allen Patienten selbst wahrgenommen werden.






















Wie entsteht Schizophrenie?


Die genauen Ursachen der Schizophrenie sind heute noch unbekannt, doch wurde
durch mehrere Studien bestätigt, dass es genetische, biochemische, physiologische, psychosoziale und psychologische Faktoren für die schizophrene Psychose gibt.
Frühere Annahmen bezeichneten die Schizophrenie als hirnorganische Krankheit.

Die genetischen Faktoren:
Sicherlich spielt die Vererbung eine gewisse Rolle, da das Erkrankungsrisiko von 1% auf 3% steigt, wenn ein Großelternteil schizophren ist, beziehungsweise auf 10 %, wenn ein Elternteil betroffen ist. Ebenso besteht ein höheres Erkrankungsrisiko bei eineiigen Zwillingen im Gegensatz zu zweieiigen, da eineiige Zwillinge genetisch völlig ident sind, zweieiige hingegen wie normale Geschwister. Doch da auch bei eineiigen Zwillingen das Morbiditätsrisiko (= Erkrankungsrisiko) nicht mehr als 50 % beträgt, müssen neben den genetischen Faktoren auch noch andere eine Rolle spielen, welche schließlich für das Ausbrechen einer schizophrenen Erkrankung verantwortlich sind.

Die biochemischen und physiologischen Faktoren:
Bei schizophrenen Menschen sind verschiedene Anomalien im biochemischen Haushalt des Gehirns festgestellt worden. Autopsien von Gehirnen Schizophrener haben gezeigt, dass bei vielen Betroffenen die Ventrikel (= mit Flüssigkeit gefüllte Kammern im Gehirn) aufgrund einer frühen Entwicklungsstörung, beispielsweise Komplikationen während der Geburt, erweitert oder Teile des Hippocampus verkleinert sind. Außerdem wurde eine verminderte Aktivität des Gehirns beobacht...


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