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Inhaltsangabe - Referat

NETZHAUTABLÖSUNG


Dieses Referat wurde vom Mitglied Schocktherapie veröffenlicht. Pausenhof.de ist für die Inhalte der Veröffentlichungen der Mitglieder nicht verantwortlich.


Netzhautablösung
(Ablatio retinae)




Bei einer Netzhautablösung kommt es zu einer breitflächigen Trennung oder Abhebung der Netzhaut von der darunterliegenden, sie versorgenden Aderhaut, indem Flüssigkeit zwischen Netzhaut und Aderhaut tritt.


Ursachen
Die häufigste und typischste Ursache für die Entstehung einer Netzhautablösung ist ein (meist kleiner) Defekt (ein kleines Loch oder ein kleiner Riss) innerhalb der Netzhaut = regmatogene Netzhautablösung.

Andere Ursachen sind ein kräftiger Zug an der Netzhaut = traktive Netzhautablösung

oder aber durch eine massive Flüssigkeitsansammlung zwischen Netzhaut und Aderhaut = exsudative Netzhautablösung


Entstehung
Netzhautlöcher entstehen zumeist in den Randbereichen der Netzhaut. Sie entstehen bei Augenverletzungen (Prellung, schwerere Fremdkörperverletzung) aber auch Augenoperationen können zu einer Schädigung der Netzhaut mit Entstehung von Netzhautlöchern und letztlich zu einer Netzhautablösung führen.
Nicht jede Netzhautverdünnung führt jedoch zwangsläufig zu einem Netzhautloch und nicht jedes Netzhautloch führt zwangsläufig zu einer Netzhautablösung. Ein weiterer wichtiger Faktor für die Entstehung einer Netzhautablösung bildet der Glaskörper und ein diesen Glaskörper umgebendes feines Häutchen (Glaskörper-Grenzmembran).

In jungen Jahren ist der Glaskörper eine art Gelee, das feine Häutchen liegt der Netzhautoberfläche an. Im fortgeschrittenen Lebensalter (etwa zwischen dem fünfzigsten und sechzigsten Lebensjahr) ?verflüssigt? sich der Glaskörper und das feine Häutchen löst sich von der Netzhautoberfläche ab. In Bereichen verdünnter oder vorgeschädigter Netzhaut können im Rahmen einer Anhebung der Glaskörper-Grenzmembran dieses Ablösungsprozesses kleine Löcher in die Netzhaut ?gerissen? werden.

Fließen dann verflüssigte Anteile des Glaskörpers über das entstandene Loch unter die Netzhaut, entsteht eine regmatogene Netzhautablösung.


Symptome
Es können im Dunkeln plötzlich auftretende Lichtblitze erscheinen. Sie sind noch kein Ausdruck einer Netzhautablösung und können auch ohne Schäden auftreten. Aber treten zu den Lichtblitzen (oder unabhängig von ihnen) plötzlich viele kleine schwarze Punkte auf (?wie eine Art Russregen?) bzw. entsteht ein größerer sich bewegender schwarzer Punkt, kann dies Ausdruck eines entstandenen Netzhautloches (Foramen) sein.

Bereits beim Auftreten von Lichtblitzen, in jeden Fall beim Erscheinen von Russregen, Russschwaden, sollte der Augenhintergrund (mit weitgestellter Pupille) bis in die äußersten Randbereiche durch einen Augenarzt kontrolliert werden.

Ausdruck einer sich entwickelnden Netzhautablösung ist eine mehr oder weniger schnell voranschreitende schwarze Wand (ähnlich einem dunklen Vorhang, der sowohl von oben, unten rechts oder links kommen kann). Zu Beginn ist das Sehen durch die schwarze Wand nur in den Randbereichen gestört (dort befinden sich zumeist die ursächlichen Netzhautlöcher, von dort beginnt die Netzhautablösung und setzt sich zum Zentrum fort).

Erreicht die Netzhautablösung das Sehzentrum (Makula) kommt es zu einer plötzlichen sehr ausgeprägten Sehminderung. Wenn die gesamte Netzhaut abgelöst ist, kann nur noch Lichtschein auf dem betroffenen Auge wahrgenommen werden.

Wird eine beginnende schwarze Wand bemerkt, ist eine umgehende Vorstellung beim Augenarzt erforderlich.

Bestätigt sich der Verdacht der Netzhautablösung erfolgt eine stationäre Einweisung zur operativen Behandlung mit dem Ziel der Wiederanlage der Netzhaut.

Therapie
Ist die Netzhaut abgelöst, ist in jedem Fall eine operative stationäre Behandlung notwendig. Die Wahl der möglichen verschiedenen Operationsmethoden (eindellende Operationen, Kälteherde, Entfernung des Glaskörpers, Endotamponade bzw. deren Kombination) richtet sich nach dem Ausmaß, der Lokalisation des Netzhautloches, Voroperationen, zusätzliche Augenerkrankungen bzw. dem Zeitintervall seit wann die Netzhautablösung bereits besteht. Nach erfolgreicher operativer Wiederanlage der Netzhaut ist es von äußerster Bedeutung für mindestens 6-8 Wochen größere körperliche Anstrengung zu meiden. Die Netzhaut benötigt einige Zeit sich wieder ausreichend zu stabilisieren, andernfalls besteht die Gefahr einer erneuten Ablösung der Netzhaut.
Ist das Sehzentrum (Makula) bereits abgelöst, kann auch nach operativer Wiederanlage der Netzhaut die Sehleistung des Auges nicht wieder voll hergestellt werden. Je weiter die Netzhautablösung fortgeschritten ist, umso mehr wird das Sehvermögen nach einer Operation beeinträchtigt.
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