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Inhaltsangabe - Referat

KRANKHEITEN DES SCHIMMELPILZES!


Dieses Referat wurde vom Mitglied denyo17 veröffenlicht. Pausenhof.de ist für die Inhalte der Veröffentlichungen der Mitglieder nicht verantwortlich.


Krankheiten , die von Pilzen und Mykotoxinen verursacht werden
 
Die Gruppe der Pilze mit ca. 8000 Vertretern stellen eine große und formreiche Familie dar. Die meisten von ihnen spielen in der Humanmedizin keine Rolle, aber als Parasiten von Nutzpflanzen sowie Schädlinge von Obstgewächsen, Getreide und Reben kommen ihnen eine große wirtschaftliche Bedeutung zu.Die nachfolgenden Ausführungen beziehen sich nicht auf die schon angesprochene wirtschaftliche Bedeutung, sondern auf eine allgemeine Darstellung der Krankheiten, deren Ursache bei den Pilzen zu finden ist.In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erkannte Schönling, welcher durch Bassi´s Veröffentlichungen über Pilze animiert wurde, daß die Ursache der Seidenraupenkrankheit , den Favus ("Erbgrind") auf eine Pilzerkrankung zurückzuführen ist. Die nun einsetzenden Forschungen auf diesem Gebiet führten zu dem Nachweis, daß Pilze Erreger mancher Krankheiten der Haut, Nägel und Schleimhäute z.B. Mikosporie, Epidermophyie und Trichophytie, der Soorkrankheit sowie der Pityriassis versicolor (Kleienflechte) sind.Virchow führte die Krankheitsbezeichnung "Mykose" ein. Dieser Begriff dient heute als Sammelbezeichnung für Pilzinfektionen, welche bei Mensch, Tier und Pflanze auftreten. Die Krankheitserreger werden ausschließlich mit Hilfe von mikobiologischen Methoden identifiziert (BRANDIS u. PULVERER, 1988).Nur wenige der heute bekannten Pilze sind in der Lage sich im Warmblutorganismus zu vermehren und auf diese Weise krankhafte Veränderungen hervorzurufen (WEBER, 1993). Demnach sind die meisten Schimmelpilze für den Mensch nicht pathogen.Durchaus können trotzdem einige Vertreter von dieser "Pilzgruppe" als Parasiten auf der menschlichen Haut - oft zusammen mit Hefen und Dermatophyten - angetroffen werden. Schimmelpilze ernähren sich von abgestorbenen organischen Substanzen und verursachen häufig Krankheiten bei Pflanzen. Im Zusammenhang mit Schimmelpilzen wird auch die Bezeichnung "opportunistisch pathogen" geprägt. Sie besagt, daß den krankmachenden Eigenschaften dieser Lebewesen immer prädisponierende Faktoren vorangehen müssen. Demzufolge können Schimmelpilze ihre pathogenen Fähigkeiten nur bei einer gestörten Immunreaktion ausspielen. Diese Tatsache wird durch die Erkenntnis untermauert, daß Schimmelpilze häufig beim Menschen nachgewiesen werden, ohne daß sie in einem Krankheitsprozeß einbezogen sind. Sie dringen nicht aktiv ins Gewebe ein, sondern sind sogenannte "Trittbrettfahrer".Die Krankheiten, die durch Pilze hervorgerufen werden, kann man allgemein in vier Gruppen einteilen. Der Myzetismus, welcher als erste Guppe aufgeführt ist, wird durch den Genuß von giftigen Pilzen (z.B. Knollenblätterpilz) ausgelöst. Diese Erkrankung wurde nur der Vollständigkeit mit aufgeführt. Für die Ausarbeitung dieser Arbeit hat sie keine Bedeutung.Vom Mensch eingeatmete Pilzsporen, welche sich in der Luft befinden, verursachen Mykoallergien (NOTLING, 1984). Diese allergische Reaktionen können sich auf der Haut oder an den Atemwegen manifestieren. Hautreaktionen (sogenannte Mykide) können mit allgemeinen Erscheinungen wie Fieber und Gelenkbeschwerden einhergehen. Bei den Auswirkungen auf die Atemwege unterscheidet man zwei Gruppen von Reaktionen. Zum einen die Typ I Reaktion, welche durch IgE-Antikörper ausgelöst wird, und die exogen allergische Alveolitis. Hierbei handelt es sich um eine Überempfindlichkeitsreaktion vom Typ III (BRANDIS u. PULVERER, 1988).Die dritte Gruppe sind die Mykosen. Diese Bezeichnung umfaßt die Erkrankungen, welche durch parasitäre Pilze hervorgerufen werden. Voraussetzungen für die Entstehung sind zum einen der Kontakt mit dem Pilz, zweitens das Eindringen in den Organismus und als letztes das Vorliegen eines günstigen Terrains für die Ausbreitung im Gewebe. Eine Mykose wird als eine Interferenz zwischen zwei biologischen Systemen von Mikro- und Makroorganismen verstanden. Dabei geht der Pilz eine Wechselwirkung mit der Membranstruktur des Makroorganismus ein (NOTLING u. FEGELER, 1984).In der nachfolgenden Übersicht werden die Bedingungen bzw. die Voraussetzungen für eine Mykose dargestellt. Wie man erkennen kann, spielen verschiedene exogene (z.B. Schädigung der Hautbarrieren, große oberflächliche Eingriffe, Strahlentherapie und Intensivtherapie) sowie auch endogene Faktoren (z.B. Störungen der humuralen und zellulären Infektionsabwehr, virale und bakterielle Infektionskrankheiten, Stoffwechselstörungen, Durchblutungsstörungen und umfassende Gewebezerstörungen wie Lungenkavernen) bei der Entstehung von Mykosen eine entscheidene Rolle (WEBER, 1993)....


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