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Beitrag von Crazymaus05

15.04.2005 17:16:21

Crazymaus05

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Beitrag von -Jones-

15.04.2005 17:17:05

-Jones-

Profilbild von -Jones- ...

Skater-Chick Avril Lavigne sprach mit Eins Live Reporter Marcel Anders über ihren Aufstieg zum Superstar, ihre Probleme mit Jungs und ihr neues Album "Under my skin", das am 24. Mai 2004 veröffentlicht wird.

Eins Live: Durch den Erfolg des letzten Albums bist du zu dem geworden, worüber du in "Sk8ter Boy" noch fantasiert hattest, nämlich ein richtiger Superstar. Wie hat sich dein Leben verändert?

Avril Lavigne: Ich habe jetzt einen ganz neuen Lebensstil und bin total busy. Ich bin wirklich ständig unterwegs, sei es auf Tour oder für Fotoaufnahmen. Ich arbeite fast den ganzen Tag, und das kann manchmal schon ganz schön anstrengend sein. Trotzdem ist es ein toller Job, und ich möchte keinen anderen haben.

Eins Live: Klingt wie ein Märchen ...

Avril Lavigne: Das ist es auch! Mein Leben ist wie ein Traum, der wahr geworden ist, und das genieße ich total. Es ist ein Riesenspaß. Allerdings kann das Leben in der Öffentlichkeit manchmal auch sehr stressig sein. Neulich zum Beispiel, als ich mit Freunden zum Abendessen war, kommt doch so ein Typ zu uns, setzt sich ungebeten an den Tisch und fängt an, mich vollzulabern. Das fand ich ziemlich unhöflich, und das habe ihm auch gesagt. Ich meine, wenn er ein Autogramm will, schön und gut, kann er damit nicht warten, bis ich mit dem Essen fertig bin? Und das meine ich eben mit "stressig": Ganz banale Dinge wie Essen gehen, können auf einmal zum Problem werden. Aber ich will mich nicht beschweren, denn im Grunde bin ich natürlich total happy. Ich verdiene mein Geld damit, das zu tun, was ich am liebsten mache: Musik schreiben und live spielen.



Eins Live: Und wo hebst du all die Platin-Alben und Awards auf, die du in den vorigen Jahren gehortet hast?

Avril Lavigne: Dafür habe ich ein eigenes Zimmer in meinem Haus. Es sind schon eine ganze Menge, aber ich habe sie nie gezählt. Ich hänge sie einfach nur in diesem einen Zimmer auf.

Eins Live: Du lebst mittlerweile in Toronto, oder?

Avril Lavigne: Ja, ganz einfach weil ich in Kanada bleiben wollte und das eine der größten und vor allem coolsten Städte des Landes ist. Hier ist wirklich einiges los. Und ich habe ein nettes, kleines Stadthaus gefunden. Nichts Großes, sondern etwas ganz Unspektakuläres, was zu mir und meiner Persönlichkeit passt. Ich mag es bodenständig. Außerdem ist es nicht so weit zum Haus meiner Eltern, und ich habe hier jede Menge Freunde. Trotzdem plane ich, irgendwann nach Los Angeles zu ziehen, also zwei Wohnungen zu haben, eine hier und die andere in Kalifornien. Ganz einfach, weil ich dort die letzten sieben Monate verbracht habe und wahnsinnigen Spaß hatte.


Eins Live: Wie kommt es dann, dass deine neue Platte so düster ausgefallen ist?

Avril Lavigne: Eigentlich bin ich ein sehr glücklicher und zufriedener Mensch, aber wenn ich Songs schreibe, dann über Sachen, die an mir nagen oder mir unter die Haut gehen. Deswegen heißt das Album auch "Under my skin". Die Musik hilft mir, diese Dinge zu verarbeiten und loszuwerden. Der Song "Slipped away" ist ein gutes Beispiel dafür, denn er handelt vom Tod meines Großvaters, der mich sehr mitgenommen hat. In so einer Situation versuchen andere Menschen vielleicht, mit jemandem zu reden, der ihnen hilft, darüber hinwegzukommen. Ich dagegen setze mich lieber hin und schreibe einen Song über meine Gefühle, und anschließend geht es mir besser. Das funktioniert wirklich.



Eins Live: Dann hat deine Musik etwas Therapeutisches - zumindest für dich?

Avril Lavigne: Ja, die Musik ist wie mein Tagebuch und gleichzeitig auch wie meine Therapie. Sie hat so etwas Reinigendes an sich. Ähnlich wie Wäschewaschen, was ich genauso therapeutisch finde. Das hört sich vielleicht merkwürdig an, aber ich fühle mich danach immer viel besser, und ich liebe es zu kochen und sauber zu machen. Da kommst du dir selbst am nächsten. Und deswegen ist es sehr gesund, diesen Kram selbst zu erledigen.



Eins Live: Der Tod deines Großvaters im vorigen Jahr war der erste Todesfall, den du bewusst erlebt hast, oder?

Avril Lavigne: Ja, ich war gerade auf meiner großen Welttournee und konnte nicht zu seiner Beerdigung kommen, weil ich die Shows nicht absagen konnte. Auch deshalb wollte ich einen Song über ihn schreiben. Das Stück ist so etwas wie ein nachträglicher Abschied von ihm.


Eins Live: Was ist mit dem Gesamtkunstwerk Avril Lavigne? Bist du wirklich die Fashion-Ikone, als die dich die Medien sehen?

Avril Lavigne: Keine Ahnung! Ich lege es jedenfalls nicht bewusst darauf an. Allerdings ist es manchmal ganz cool, wenn ich von der Bühne ins Publikum schaue und ein paar Mädchen sehe, die genauso angezogen sind wie ich. Sie sehen mich in einem Magazin, finden mich cool und fangen eben an, die gleichen Klamotten zu tragen. Das gefällt mir.


Eins Live: Also hast du auf deiner jüngsten Tournee durch amerikanische Einkaufszentren viele kleine Avrils gesehen?

Avril Lavigne: Ja, die Mall-Tour war einfach phantastisch, weil es Überraschungskonzerte waren und diese Einkaufszentren auch nur eine begrenzte Anzahl von Zuschauern zulassen. Von daher war der Rahmen viel intimer als bei meinen normalen Auftritten. Der Bus hat direkt vor dem Haupteingang geparkt, und die Fans haben uns mit Autogrammwünschen regelrecht belagert. Bei einer regulären Show wäre das unmöglich gewesen, da parken wir meistens in einer Tiefgarage, um möglichst unbehelligt ein- und aussteigen zu können. Die ganze Tour war so eine Art Geschenk an meine Fans. Deshalb war der Eintritt auch frei, und sie bekamen die Möglichkeit, die neuen Songs schon mal vorab zu hören. Was ich ziemlich aufregend fand. Dabei war es am Anfang schon etwas ungewohnt, ohne die Band - also nur mit meinem Gitarristen - auf der Bühne zu stehen. Oder besser gesagt: auf Hockern zu sitzen und meine Songs in diesem Rahmen zu präsentieren.

Eins Live: Wie kamen die neuen Songs an?

Avril Lavigne: Ich habe natürlich nur die eingängigeren, schnelleren Nummern gespielt, aber die Leute schienen doch ziemlich darauf abzufahren. Manche konnten am Ende sogar schon den Refrain mitsingen. Alles in allem haben die Fans wirklich sehr positiv reagiert.

Eins Live: Wobei du mittlerweile auch live Gitarre spielst.

Avril Lavigne: Ja, ich spiele Gitarre bei jedem einzelnen Song, den wir auf dieser Tour gebracht haben. Beim letzten Mal habe ich sie ja eher sporadisch zur Hand genommen, aber diesmal bin ich schon viel selbstbewusster. Schließlich stammen ja alle Songs auf dem Album aus meiner Feder. Außerdem werde ich live bei einigen Songs Klavier spielen.


Eins Live: Da wir gerade von neuem Selbstbewusstsein reden - angeblich hast du dir vor kurzem auch dein erstes Tattoo stechen lassen. Stimmt das?

Avril Lavigne: Kannst du dich an den Stern erinnern, der auf der letzten Tour im Hintergrund der Bühne angebracht war? Das ist so etwas wie mein Markenzeichen, und das habe ich mir stechen lassen. Früher habe ich mir immer abwaschbare Fake-Tattoos aufgeklebt, und das tue ich immer noch. Eben, weil das Spaß macht und ich Tätowierungen richtig cool finde. Aber ich habe Angst, dass ich es irgendwann bereuen könnte. Ich weiß jetzt schon, dass ich später mal in einem richtig schönen Kleid heiraten möchte, und dazu passen keine wilden Tattoos, wie cool sie auch sein mögen. Deswegen werde ich mich allerhöchstens an Stellen tätowieren lassen, die sich in der Öffentlichkeit verstecken lassen. Und es wäre schon reizvoll, noch ein paar mehr zu haben, denn ich weiß, dass sie gut zu meinem Style passen. Allerdings bin ich noch sehr jung und verändere meinen Look so häufig, dass die Gefahr einfach zu groß ist, dass sie mir irgendwann nicht mehr gefallen.

Eins Live: Tat das Motiv am Unterarm nicht schrecklich weh?

Avril Lavigne: Nein, ich war mit Ben Moody, dem ehemaligen Gitarristen von Evanescene, und ein paar anderen Freunden in einer Bar in Los Angeles. Wir hatten ein paar Drinks, und irgendwann kam einer auf die Idee, dass wir uns doch tätowieren lassen könnten. Ben hat mich regelrecht dazu gezwungen. Ich wollte anfangs gar nicht, aber dann habe ich mich doch für den Stern entschieden.

Eins Live: Ben war auch am Songwriting zum neuen Album beteiligt. Wie habt ihr euch kennen gelernt?

Avril Lavigne: Über meinen Produzenten, Don Gilmore, der mir eines Tages vorschlug, ob ich nicht mit Ben arbeiten wolle. Also haben wir uns getroffen, und er hat ein paar Gitarren-Parts geschrieben, ich ein paar Texte und Melodien. Es passte alles wunderbar zusammen. In der ersten Woche haben wir ziemlich viel geschrieben - aber auch gefeiert. Wir sind fast jeden Abend um die Häuser gezogen und haben viel Spaß gehabt. Wenn man so viel unterwegs ist wie ich, weiß man neue Freundschaften erst richtig zu schätzen. Denn auf Tour lernst du ja kaum jemanden kennen.

Eins Live: Obwohl du mit so vielen Bands unterwegs bist?

Avril Lavigne: Das stimmt schon. Aber weißt du was: Auf Tour ist das unmöglich. Da ist jeder so beschäftigt, dass gar keine Zeit bleibt, um mit anderen Leuten abzuhängen. Du bist ständig unterwegs und weißt manchmal gar nicht, in welcher Stadt du dich gerade befindest. Auch deshalb haben mir die letzten sieben Monate, in denen ich in Los Angeles an meinem Album gearbeitet habe, so gut gefallen: Ich habe einfach eine Menge neuer Freunde kennen gelernt. Das habe ich wirklich dringend gebraucht - eben diese Normalität. Die ist wahnsinnig erfrischend.

Eins Live: Und wie kommt es, dass du so medienscheu bist?

Avril Lavigne: Nun ja, es ist nicht gerade angenehm, sich von total fremden Menschen über sein Privatleben ausfragen zu lassen. Außerdem war ich sehr jung, als ich anfing, und da war es besonders schwer für mich. Diese ganze Situation war einfach bizarr: Du wirst ins Rampenlicht gestellt, alle Kameras sind auf dich gerichtet, und vor dir sitzen Leute, die dich mit indiskreten Fragen quälen und am Ende über dich urteilen. Glaube mir, das ist bestimmt keine angenehme Situation, und am Anfang wusste ich gar nicht damit umzugehen. Mittlerweile habe ich mich aber daran gewöhnt, und es macht mir nicht mehr so viel aus. Manche Journalisten scheinen das auch schon bemerkt zu haben, denn anders als früher bin ich jetzt viel offener, zumindest dann, wenn die Fragen okay sind.

Eins Live: Dein Ruf als Journalistenschreck ist also nur ein Missverständnis?

Avril Lavigne: Ganz bestimmt. Der einzige Grund, warum mich Leute als schwierig empfunden haben könnten, ist der, dass ich sehr schüchtern bin, wenn ich mich gegenüber Leuten öffnen und erklären muss, die ich nicht kenne. Aber wenn du mich auf der Bühne siehst und ich mit meiner Band spiele, bin ich eine ganz andere Person. Da kann ich mich richtig gehen lassen, weil ich mich dort eben wohl fühle. Aber alleine in einem Zimmer mit einem Unbekannten, der dir noch dazu komische Fragen stellt? Nein danke, das ist nicht so wirklich mein Ding.


Eins Live: Und wie gehst du mit dem Image der "Anti-Britney" um?

Avril Lavigne: Ach, das alte Problem mit den Schubladen. Ehrlich gesagt, ist es mir egal, was die Leute über mich schreiben. Das einzige, was mir nicht gefällt, ist, dass ich ein Punk sein soll. Das bin ich nämlich nicht. Und deswegen sollen sie endlich damit aufhören. Ich bin einfach nur ein Mädchen, das gerne Musik schreibt und richtig abrockt. Meine Fans wissen das auch. Und darauf kommt es an. Alle anderen sind mir egal.

Eins Live: Was denkst du über die Flut an gecasteten "Superstars"?

Avril Lavigne: Diese ganzen "Superstars" sagen mir überhaupt nichts. Kelly Clarkson ist vielleicht noch ganz okay, aber der Rest interessiert mich nicht. Es ist doch alles der gleiche Brei. Diese Leute sind total unecht. Sie müssen die Songs singen, die man ihnen vorsetzt und die Klamotten anziehen, die man ihnen gibt. Höchstwahrscheinlich dürfen sie sogar nur das sagen, was man ihnen vorher in den Mund gelegt hat. Das ist so ziemlich das komplette Gegenteil von dem, was ich tue.



Eins Live: Nach 15 Millionen verkaufter Alben hat man dir sicherlich mehr Freiheiten gewährt als bei den Aufnahmen zu "Let go", oder?

Avril Lavigne: Was künstlerische Freiheiten angeht, habe ich wirklich großes Glück gehabt, denn die hatte man mir schon beim ersten Album gewährt. Aber diesmal war die Plattenfirma sogar noch großzügiger. Am Anfang sagte ich ihnen: "Okay, ich werde jetzt ein paar Songs schreiben, aber wenn sie fertig sind, werde ich sie keinem von euch vorspielen. Denn das ist meine Musik, und ich entscheide, wann ihr sie hören und veröffentlichen dürft." Das haben sie akzeptiert. Dadurch fiel natürlich eine Menge Druck von mir ab, da ich mir nicht ständig die Meinung anderer Leute anhören musste, sondern nur nach meinem Gefühl gehen konnte. Und das war genau das, was ich wollte: Meine Kreativität ausleben können, ohne sich dauernd von Plattenfirmen-Angestellten über die Schulter schauen lassen zu müssen. Schließlich war klar, dass eine Menge Leute gewisse Erwartungen an mein neues Album haben würden, und dem wollte ich mich gar nicht erst aussetzen. Übrigens war die Plattenfirma am Ende sehr zufrieden mit meiner Arbeit.



Eins Live: Und wie steht es mit dir? Machst du dir keine Sorgen, wie du den Erfolg von "Let go" wiederholen könntest?

Avril Lavigne: Ich denke, dass ich sehr gut mit Druck umgehen kann, nicht zuletzt weil ich solche Situationen längst gewohnt bin. Ich erlebe jeden Tag so viele verrückte Sachen, wie zum Beispiel Fans, die meinen Namen auf der Straße rufen, oder Menschen, die dieses und jenes von mir wollen. Glaub mir, das härtet ab. Ohnehin bedeutet ein Leben in der Öffentlichkeit immer Druck, und ich finde, dass ich das eigentlich ganz gut unter Kontrolle habe. Ich bin weitestgehend auf dem Teppich geblieben und habe mir einen klaren Blick für gewisse Situationen bewahrt, was sehr wichtig ist. Denn so kann ich immer entscheiden, was gerade gut für mich ist und was nicht. So ähnlich war es bei der Entscheidung mit der Plattenfirma und meinen Songs. Ich wusste, dass ich sie erst einmal für mich behalten sollte.

Eins Live: Anders als beim Debüt hast du dir keine Top-Produzenten ins Studio geholt, sondern befreundete Songwriter. Auch ein Ausdruck von künstlerischer Freiheit?

Avril Lavigne: Das Coolste an dieser Platte ist, dass alle Beteiligten echte Freunde von mir sind. Etwa Evan Taubenfeld, mein bester Freund, und Chantal Kreviazuk, meine beste Freundin, sowie ihr Mann Raine (Maida), der einige Songs produziert hat. Mit Chantal und Evan habe ich einen Großteil des Materials geschrieben. Dann war da noch Ben Moody, der ebenfalls ein guter Freund ist, und schließlich Butch Walker (Marvelous 3). Bei der Auswahl der Produzenten habe ich mir richtig Zeit gelassen, mich intensiv mit den einzelnen Kandidaten beschäftigt und ihnen 1000 Fragen gestellt. Mir war dann schnell klar, dass ich am liebsten mit Don Gilmore arbeiten würde, und als dieser tatsächlich ja gesagt hat, fühlte ich mich schon ziemlich geschmeichelt. Er hatte noch nicht so oft mit weiblichen Künstlern gearbeitet und wusste deshalb auch nicht, was ihn erwarten würde. Mit ihm habe ich einige meiner härteren Songs aufgenommen und dazu noch ein, zwei ruhigere Klavierstücke. Ich muss sagen, dass er einen tollen Job gemacht hat.

Eins Live: Aber du bist dir auch im Klaren, dass "Under my skin" die Verkaufszahlen des Vorgängers wohl kaum übertreffen wird?

Avril Lavigne: Oh ja, ich bin mir vollkommen bewusst, dass ich nicht noch mal so viele Alben verkaufen werde wie von "Let go". Ich habe einmal erlebt, was es heißt, einen Bestseller aufzunehmen, und diesen Rummel brauche ich nicht noch einmal. Für mich reicht es aus, zu wissen, dass ich dort draußen einige Fans habe, die das Album auf jeden Fall kaufen werden. Meine Ziele sind ohnehin nicht kommerzieller, sondern künstlerischer Natur. Ich will mich verbessern - als Musikerin und als Performerin. Und gerade was meine Bühnenshow angeht, habe ich etlichen Nachholbedarf. Schließlich soll es nicht so werden wie beim letzten Mal, wo alles, was wir den Leuten zu bieten hatten, eine wild herumhüpfende Band war. Diesmal soll alles eine Nummer professioneller werden. Ich will eine große Bühnenshow mit aufwändigem Licht, um das ich mich natürlich auch kümmern werde. Außerdem Kostümwechsel, Solo-Parts am Piano und einiges mehr. Mein Gott, wenn ich meine neuen Fotos mit denen vor zwei Jahren vergleiche, ist da ein Riesen-Unterschied festzustellen. Mein ganzer Stil hat sich total verändert.



Eins Live: Wie steht es mit den Fans? Hast du keine Angst, dass sie bei den ganzen Veränderungen nicht mehr hinterherkommen?

Avril Lavigne: Ich hoffe natürlich, dass meine Fans mit mir erwachsen geworden sind und sich mit der reiferen Avril identifizieren können. Aber wer weiß, vielleicht erschließt mir dieses Album ja auch ganz andere Fans, sodass ich am Ende zwar einige verloren, aber auch viele neue dazu gewonnen habe. Ehrlich gesagt mache ich mir deshalb keine allzu großen Sorgen. Und ich werde mich von niemandem unter Druck setzen lassen, auch wenn die Verkaufszahlen nicht stimmen sollten. Das ist mir egal, denn ich bin ja nicht Musikerin geworden, nur um damit möglichst viel Geld zu verdienen.

"Don't tell me" ...


Eins Live: Warum hast du dann ausgerechnet "Don't tell me" als erste Single gewählt?

Avril Lavigne: Weil "Don't tell me" ein ganz besonderer Song für mich und Evan ist - es ist der erste, den wir je zusammen geschrieben haben. Ich glaube, ich war 17 und er 18 oder so, und er schrieb die Gitarrenparts und ich den Rest. Ich bin wirklich sehr stolz auf uns und hoffe, dass es ein richtiger Hit wird.

Eins Live: Mit anderen Worten, der Song ist über zwei Jahre alt?

Avril Lavigne: Ja, er entstand noch vor der Veröffentlichung von "Complicated". Das merkt man ihm aber auch an, finde ich. Er hört sich anders an als das neue Material, das doch eher düster und härter ist. Aber meinem Manager gefiel die Nummer sehr gut. Er dachte wohl, dass sie sich prima im Radio machen würde.

Eins Live: Wobei das Thema etwas aus dem Rahmen üblicher Popsongs fällt.

Avril Lavigne: Der Text ist ziemlich direkt und sehr ehrlich. Denn das Thema ist mir wichtig, und deswegen nehme ich da auch kein Blatt vor den Mund. Im Wesentlichen handelt der Song davon, wie Jungs Mädchen ständig unter Druck setzen, Dinge zu tun, die sie gar nicht wollen. Und das nicht nur in Sachen Sex. Ich weiß, dass ich viele weibliche Fans an den High Schools habe, die genau wissen, wovon ich rede. Als ich noch zur Schule ging, waren diese Situationen an der Tagesordnung. Und ich möchte den Mädchen mit diesem Lied Mut machen, sich auf so etwas gar nicht erst einzulassen.



Eins Live: Aber ist der High-School-Macho nicht ein überholtes Klischee? Sind wirklich alle Jungs so?

Avril Lavigne: Ich weiß nicht, ob ich einigen Jungs damit Unrecht tue, aber ich denke, sie können es vertragen. Man muss den Männern eben zeigen, wer der Boss ist, zur Not auch mit Gewalt. Ich bin zwar nicht besonders stolz darauf, aber ich habe schon etliche Jungs verprügelt.

Eins Live: Wie bitte?

Avril Lavigne: Ja, da war so ein Typ, der meinte, mich beleidigen zu müssen. Manche Menschen drehen halt durch, wenn sie einen Star sehen, und dieser fing an, mich ganz wüst zu beschimpfen, obwohl er mich gar nicht kannte. Irgendwann hatte ich genug und ging rüber zu ihm, packte ihn am Kragen, trat ihm in die Eier, warf ihn zu Boden und schrie ihn an, er solle endlich die Schnauze halten. Dann habe ich mich umgedreht, bin in ein Taxi gestiegen und nach Hause gefahren. Ich hatte übrigens keine Bodyguards dabei. Wie gesagt, ich bin nicht stolz darauf, und eigentlich bin ich auch gegen Gewalt, aber manchmal muss das einfach sein.



Eins Live: Ist Liebe eine Illusion? Zweifelst du an ihrer Existenz?

Avril Lavigne: Ist Liebe eine Illusion? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Vielleicht, weil ich noch gar nicht so weit bin. Eigentlich war ich in meinem Leben erst zweimal verliebt, streng genommen vielleicht nur einmal. Aber soviel ich mitbekommen habe, ist Liebe schon eine verdammt haarige Geschichte. Beziehungen im Allgemeinen sind sehr anstrengend und in der Regel mit viel Schmerz verbunden, denn letzten Endes wird immer einer von beiden verletzt. Es ist wirklich sehr, sehr schwer, mit anderen Leuten auszukommen.



Eins Live: Was ist dran am Gerücht, dass du mit Evan zusammen bist?

Avril Lavigne: Gar nichts. Und das möchte ich noch mal ausdrücklich klarstellen: Ich bin nicht mit meinem Gitarristen zusammen. Evan ist mein bester Freund, und wir haben uns schon ganz am Anfang unserer Zusammenarbeit geschworen, dass wir niemals miteinander intim werden, und daran halten wir uns auch. Schließlich spielen wir in einer Band. Und keine Beziehungen anzufangen, ist Regel Nummer eins.


Eins Live: Du hast gesagt, dass sich deine Outfits regelmäßig ändern. Wie wirst du dich zur neuen Platte und Tour präsentieren?

Avril Lavigne: Ich habe einen komplett neuen Look, und trage kleine Bondage-Hosen mit Riemen und Ketten und so. Außerdem viel schwarz, was sich selbst in meinen Haaren fortsetzt - da habe ich jetzt dunkle Strähnchen. Insofern ist alles ein bisschen erwachsener geworden, und das ist gut so.

Eins Live: Sprichst du mittlerweile eigentlich ein bisschen Deutsch?

Avril Lavigne: Nein, und zu allererst müsste ich eigentlich Französisch lernen. In der Schule habe ich nämlich überhaupt nicht aufgepasst, aber mittlerweile interessiert es mich doch. Vielleicht sollte ich langsam mal damit anfangen. Ich glaube, ich besorge mir demnächst ein paar Bücher.


von Marcel Anders (Stand: 14. September 2004)

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Beitrag von -Jones-

15.04.2005 17:17:22

-Jones-

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K? Danke and c ya

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Beitrag von BabyLou

15.04.2005 17:28:00

BabyLou

Profilbild von BabyLou ...

Themenstarter
BabyLou hat das Thema eröffnet...

gibt es denn nichts aktuelleres nicht unbedingt aus der musikbranche

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