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Thema: Das linguistische Relativitätsprinzip

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Beitrag von SophiaKiss

21.02.2007 17:22:44

SophiaKiss

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Themenstarter
SophiaKiss hat das Thema eröffnet...

Hallo zusammen...

Könnte mir evtl jemand das linguistische Relativitätsprinzip von Benjamin Lee Whorf erklären?

Vielen dank im voraus

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Beitrag von SophiaKiss

21.02.2007 18:07:01

SophiaKiss

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Themenstarter
SophiaKiss hat das Thema eröffnet...

hmm... keiner? :-(

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Beitrag von mitsahneoben

21.02.2007 19:01:06

mitsahneoben

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Die Grundthese des Benjamin Lee Whorf nennt er selbst ,,das linguistische Relativitätsprinzip", welches besagt, dass nicht alle Menschen, die die gleichen Sachverhalte betrachten und der gleichen physischen Realtität gegenüberstehen, zu einem gleichen Weltbild kommen, es sei denn, ihre Sprachen seien sich in irgendeiner Form ähnlich.
Diese These gründet im Wesentlichen auf folgender Überlegung:
Die Welt ist so, wie sie sich uns darstellt, ein gewaltiger Strom von unterschiedlichsten Eindrücken (,,kaleidoskopartiger Strom" , denen der menschliche Verstand organisierend gegenübertreten muss. Diese Organisationsarbeit leistet aber - nach Whorf - weitestgehend die Sprache, die wiederum ihrerseits an einen ganz bestimmten Sprachkodex gebunden ist, der für jede Sprachgemeinschaft verschieden ist, in jeweils dieser aber apodiktisch gelten muss. Da der Sprache also eine organisierende Qualität zukommt, stellt Whorf in einer der zentralen Stellen in seinem wichtigsten Werk, ,,Language, Thought and Reality", fest:




,,Das linguistische System ist [also] nicht nur ein reproduktives Instrument zum Ausdruck von Gedanken, sondern formt selbst die Gedanken... Die Formulierung von Gedanken ist selbst kein unabhängiger Vorgang, der im alten Sinn des Wortes rational wäre, sondern wird von der jeweiligen Grammatik beeinflußt. Daher ist er für verschiedene Grammatiken mehr oder weniger verschieden. (...)"1


(aus Benjamin Lee Whorf: ,,Sprache - Denken - Wirklichkeit", Reinbek 1963, S.108ff.)

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