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Thema:

Anwalt oder Jura Student da?

(889x gelesen)

Seiten: 1 2 3

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Beitrag von Emotional...

16.05.2006 19:44:08

Emotional...

Profilbild von EmotionalLife09 ...

Wieso sollte mein Vater kein anwalt sein?

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Beitrag von pitililu

16.05.2006 19:44:11

pitililu

pitililu hat kein Profilbild...

hehe

als ob die gez das interessieren würde

ich glaub die gez ist ne schlimmere organisation wie der bnd

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Beitrag von Mr_Kamikaze

16.05.2006 19:55:51

Mr_Kamikaze

Mr_Kamikaze hat kein Profilbild...

ist im Prinzip völlig egal, ob der Vertrag korrekt oder nicht ist.

Da die Vertragspartnerin kein eigenes Einkommen hat bzw. ihren Unterhalt vom Jugendamt bestreitet und somit den Statuten zufolge von der Zahlung der GEZ-Gebühren befreit ist.

So ziemlich jeder, der mehr oder weniger vom Staat "lebt", z.B. HartzIV-Empfänger, sind von der GEZ befreit.Einfach mal mitm Jugendamt reden.

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Beitrag von Fra-Ha

16.05.2006 20:09:12

Fra-Ha

Profilbild von Fra-Ha ...

Ich seh schon ... lauter Experten *kopfschüttel*.

Minderjähigkeit ist kein Argument, um einen Vertrag rückwirkend für "nicht zustande gekommen" zu erklären. Richtig ist, dass wer zwischen 7 und 18Jahren alt ist nur "beschränkt Geschäftsfähig" im Sinne einer natürlichen Person ist. Das bedeutet aber eben auch, dass Verträge, welche dem "Taschengeldparagrafen" §110 BGB unterliegen. Hierfür ist zumeist die Barzahlung anzunehmen, aber nicht zwingend vorgeschrieben. Das bedeutet, wenn die Begleichung der Schuld mit den zur Verfügung gestellten Mitteln erfolgt (von wem diese Mittel kommen ist egal, solange der Erziehungsbrechtigte dem Erhalt der Mittel(!) zugestimmt hat), dann ist jeder Vertrag sehr wohl rechtsgültig!!!

Dass die GEZ von einem Schüler keine Gebühren einfordern darf ist eine ganz andere Geschichte. Dagegen kann man sehr wohl Klage erheben und hierdurch den Vertrag für nichitg erklären lassen. Das hat aber NICHT IM GERINGSTEN etwas mit dem Alter der abschließenden Person zu tun.

Ich bin kein Jura-Student oder Anwalt, aber Industriekaufmann und ein Spezialgebiet meines Lehrers war Wirtschaftsrecht. Genau diese Paragrafen (Taschengeldregelung etc.) haben wir bis zum Erbrechen durchgenommen. Glaubt Ihr eigentlich, dass Anwalt werden so "leicht" ist, weil jeder das Gesetz "lesen" und vorallem alle Zusammenhänge verstehen kann? Glaubt bloß nicht, dass euch irgendjemand ernst nimmt, wenn ihr mit einem dämlichen Paragrafen aus einem Buch mit über 1000 Paragrafen ankommt!!! Manchmal werden Dinge, die in Paragraph 100 stehen auch in Paragraf 967 für genau diesen Fall wieder widerrufen!!! Maßt Euch also bitte nicht an, jemandem eine Antwort auf eine Frage geben zu können, die Ihr der Person nicht geben KÖNNT!!!

Auch ich kann das nicht! ich kann nur zu diesem Fall schreiben, was mein in der Ausbildung erlerntes mir dazu sagt und weshalb Eure Antworten in jedem Fall schonmal in die falsche Richtung laufen. Ob meine Antwort aber völlig korrekt und der Weisheit letzter Schluss ist weiß ich nicht. Deshalb bin ich auch Kaufmann und kein Anwanl

Profil | Livenachricht | SMS senden | Gästebuch | Nachricht | Bildergalerie


Beitrag von Fra-Ha

16.05.2006 20:09:27

Fra-Ha

Profilbild von Fra-Ha ...

Ich seh schon ... lauter Experten *kopfschüttel*.

Minderjähigkeit ist kein Argument, um einen Vertrag rückwirkend für "nicht zustande gekommen" zu erklären. Richtig ist, dass wer zwischen 7 und 18Jahren alt ist nur "beschränkt Geschäftsfähig" im Sinne einer natürlichen Person ist. Das bedeutet aber eben auch, dass Verträge, welche dem "Taschengeldparagrafen" §110 BGB unterliegen. Hierfür ist zumeist die Barzahlung anzunehmen, aber nicht zwingend vorgeschrieben. Das bedeutet, wenn die Begleichung der Schuld mit den zur Verfügung gestellten Mitteln erfolgt (von wem diese Mittel kommen ist egal, solange der Erziehungsbrechtigte dem Erhalt der Mittel(!) zugestimmt hat), dann ist jeder Vertrag sehr wohl rechtsgültig!!!

Dass die GEZ von einem Schüler keine Gebühren einfordern darf ist eine ganz andere Geschichte. Dagegen kann man sehr wohl Klage erheben und hierdurch den Vertrag für nichitg erklären lassen. Das hat aber NICHT IM GERINGSTEN etwas mit dem Alter der abschließenden Person zu tun.

Ich bin kein Jura-Student oder Anwalt, aber Industriekaufmann und ein Spezialgebiet meines Lehrers war Wirtschaftsrecht. Genau diese Paragrafen (Taschengeldregelung etc.) haben wir bis zum Erbrechen durchgenommen. Glaubt Ihr eigentlich, dass Anwalt werden so "leicht" ist, weil jeder das Gesetz "lesen" und vorallem alle Zusammenhänge verstehen kann? Glaubt bloß nicht, dass euch irgendjemand ernst nimmt, wenn ihr mit einem dämlichen Paragrafen aus einem Buch mit über 1000 Paragrafen ankommt!!! Manchmal werden Dinge, die in Paragraph 100 stehen auch in Paragraf 967 für genau diesen Fall wieder widerrufen!!! Maßt Euch also bitte nicht an, jemandem eine Antwort auf eine Frage geben zu können, die Ihr der Person nicht geben KÖNNT!!!

Auch ich kann das nicht! ich kann nur zu diesem Fall schreiben, was mein in der Ausbildung erlerntes mir dazu sagt und weshalb Eure Antworten in jedem Fall schonmal in die falsche Richtung laufen. Ob meine Antwort aber völlig korrekt und der Weisheit letzter Schluss ist weiß ich nicht. Deshalb bin ich auch Kaufmann und kein Anwalt

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