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Referat - Die UNESCO


Dieses Referat wurde vom Mitglied Lilu1987 veröffenlicht. Pausenhof.de ist für die Inhalte der Veröffentlichungen der Mitglieder nicht verantwortlich.


Die UNESCO

Einleitung

UNESCO steht für United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization, diese Organisation ist für Erziehung, Wissenschaft und Kultur zuständig.

Die UNESCO stellt die Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation dar, zudem ist sie ist eine der 16 rechtlich eigenständige Sonderorganisationen der Vereinten Nationen. Der Sitz der UNESCO ist in Paris, sie weist 193 Mitgliedstaaten auf, jedoch sind nicht alle Mitgliedstaaten auch Mietglieder der UN (Vereinte Nationen). Außer Liechtenstein sind alle übrigen 192 Mitglieder der UN in der UNESCO vertreten, zudem sind die Cookinseln und Niue Mitglieder der UNESCO.


"Da Kriege im Geist der Menschen entstehen, muss auch der Frieden im
Geist der Menschen verankert werden."

Dies ist die Leitidee der UNESCO, welche in der Präambel ihrer Verfassung, die 37 Staaten am 16. November 1945 in London unterzeichnet haben ebenfalls aufgeführt ist.
Ich führe dieses Zitat an dieser Stelle auf weil es mir zum einen sehr gut gefällt und ich zum anderen dadurch hoffe bewirken zu können, dass es auch von anderen Menschen wahrgenommen wird. Vielleicht ist dies ein kleiner Schritt um den Frieden im Geiste des Menschen zu verankern.

Geschichte
Der britische Erziehungsminister Lord Butler führte seit 1942 Gespräche mit Amtskollegen aus acht europäischen Exilregierungen. Die Bildung und Kultur hatte wie so viele andere Dinge nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges sehr gelitten, das Ziel dieser Gruppe war der Wiederaufbau der Bildung und Kultur in Europa. Leider sprach sich die Sowjetunion ausdrücklich gegen die entsprechenden Beratungen aus und weigerte sich daran teilzunehmen.
Zunächst waren bilaterale Verträge zwischen den beteiligten Staaten geplant. Nachdem jedoch die Gründung der Vereinten Nationen beschlossen war, begann der Kreis um Butler im Frühjahr 1944, eine ähnliche Struktur für Bildung und Kultur unter dem Dach der späteren UNO zu entwickeln. Ihr Sitz befand sich zunächst in London.
Ab dem Zeitpunkt des in Kraft Tretens der Verfassung beteiligten sich auch die Vereinigten Staaten an den Beratungen, dies hatte zur Folge, dass die europäischen Teilnehmer auf US-Finanzhilfen für die Zeit nach dem Krieg hofften. Auf amerikanischer Seite jedoch wollte man die UNESCO für die Gestaltung eines demokratischen Europa nach den eigenen Plänen nutzen.
Es kam zu Konflikten zwischen der neuen französischen Regierung unter Charles de Gaulle und den übrigen Teilnehmern der Beratungsrunde, dies geschah im April 1945. Die Ursache für diese Konflikte war die französische Seite, sie hatten vor ihr auf der Französischen Revolution basierendes Kulturverständnis, zum Leitbild der UNESCO zu machen. Ab November 1945 waren relativ unerfahrene Delegierte an den Beratungen der UNESCO beteiligt, dies ist auf den Regierungswechsel auf britischer Seite zurückzuführen. Aufgrund dessen setzten die Franzosen Paris als zukünftigen Sitz der UNESCO durch.

Ab diesem Zeitpunkt kam der Wissenschaft und der internationalen wissenschaftlichen Zusammenarbeit inhaltlich ein größeres Gewicht zu.
Die Bundesrepublik Deutschland wurde am 11. Juli 1951 Mitglied der UNESCO, im November 1972 auch die damalige Deutsche Demokratische Republik.













Zusammensetzung / Organisationsstruktur
Generalkonferenz
Das oberste Entscheidungs- und Kontrollorgan der UNESCO ist die Generalkonferenz. Seit 1954 tritt sie alle zwei Jahre zu einer ordentlichen Tagung zusammen. Der Grundsatz Ein Staat – eine Stimme – ein Prinzip findet innerhalb der Generalkonferenz sowie auch in der Mehrzahl der anderen Sonderorganisationen sowie der Generalversammlung der Vereinten Nationen Anwendung.
Die Generalkonferenz ist Entscheidungsträger, denn sie bestimmt die Zielsetzung und die allgemeinen Richtlinien der Arbeit der Organisation und beschließt über die ihr vom Exekutivrat vorgelegten Programme. Sie legt die politischen Zielsetzungen und die Arbeitsrichtlinien fest, hierzu dient ein vom Sekretariat (in Abstimmung mit den Mitgliedsstaaten) vorgelegtes zweijähriges Arbeitsprogramm als Diskussionsgrundlage.
Ebenso beruft die Generalkonferenz internationale Staatenkonferenzen ein, nimmt internationale Empfehlungen oder Übereinkommen an und erörtert die Berichte der Mitgliedstaaten an die Organisation über die Maßnahmen zur Umsetzung von Empfehlungen und Übereinkommen.
Die Generalkonferenz wählt auch die Mitglieder des Exekutivrates. Dieser besteht seit 1995 aus 58 Mitgliedern und trifft sich normalerweise zweimal jährlich.
Generaldirektoren
1. Julian Huxley, Großbritannien (1946–1948)
2. Jaime Torres Bodet, Mexiko (1948–1952)
3. John Wilkinson Taylor, Vereinigte Staaten (amtierend 1952–1953)
4. Luther Evans, Vereinigte Staaten (1953–1958)
5. Vittorino Veronese, Italien (1958–1961)
6. René Maheu, Frankreich (1961–1974; amtierend 1962)
7. Amadou-Mahtar M'Bow, Senegal (1974–1987)
8. Federico Mayor Zaragoza, Spanien (1987–1999)
9. Koïchiro Matsuura, Japan (1999–heute)
Der aktuelle Generaldirektor
Der aktuelle Generaldirektor der UNESCO ist der japanische Diplomat Kōichirō Matsuura, er ist seit 1999 in diesem Amt aktiv.
Von 1956 bis 1959 studierte er Rechtswissenschaften an der Universität in seiner Geburtsstadt Tokyo, 1959 ging er nach Pennsylvania um am Haverford College Wirtschaftswissenschaften zu studieren. Sein zweites Studium schloss er 1961 ab, bereits zwei Jahre zuvor (1959) begann er Diplomat in japanischen Diensten zu sein.
Von 1994 bis 1999 war er japanischer Botschafter in Frankreich, Andorra und Dschibuti. Von 1998 bis 1999 war er Vorsitzender des Komitees für das „Erbe der Welt (Worl Heritage Commitee).
Seit 1990 verfasste er mehrere Werke zum Thema Diplomatie, Umweltschutz und Politik.
Exekutivrat
Das Bindeglied zwischen Generalkonferenz und Sekretariat ist der Exekutivrat. Er ist für die Vorbereitungen der Tagesordnung der Generalkonferenz, die Prüfung des Arbeitsprogramms und des entsprechenden Haushaltsplans sowie für die Überwachung des vom Sekretariat verabschiedeten Arbeitsprogramms zuständig.
Im Laufe der letzten 50 Jahre ist bezüglich der Zusammensetzung des Exekutivrats eine zunehmende Verstaatlichung festzustellen. Bis 1954 galten die Mitglieder als Privatpersonen – die im Auftrag der Generalkonferenz handeln sollten.
Die Vertreter gelten nicht mehr als unabhängig, sondern zugleich als Politiker, dies ist gemäß eines Vorschlags der Vereinigten Staaten und des Vereinigten Königreichs, welche die Staaten vertreten, aus denen sie stammen eingeführt worden. Die Regierungen können seit 1976 darüber hinaus ihre Vertreter vor dem Ablauf ihrer vierjährigen Amtszeit und unabhängig von deren Zustimmung abberufen und ersetzen lassen.
Nach Artikel V Absatz 2 der UNESCO-Verfassung können solche Persönlichkeiten, die über die notwendige Erfahrungen und Fähigkeiten verfügen, um die administrativen und exekutiven Pflichten des Rates zu erfüllen gewählt werden.

Sekretariat
Das Sekretariat ist in mehrere Abteilungen gegliedert. In Paris, dem Hauptsitz des Sekretariats, arbeiten derzeit rund 2.100 Mitarbeiter aus etwa 170 Nationen. In den 58 Außenstellen in aller Welt sind derzeit 700 Mitarbeiter tätig.
Das Sekretariat wird von einem Generaldirektor geleitet, der auf Vorschlag des Exekutivrats von der Generalkonferenz für eine Amtszeit von sechs Jahren gewählt wird. Der Direktor nimmt an den Sitzungen der Generalkonferenz, des Exekutivrates und der Ausschüsse teil, er hat jedoch keinerlei Stimmrecht. Er erstellt die Berichte über die Tätigkeit der Organisation.









Nationalkommissionen
Die UNESCO-Nationalkommissionen sind keine Organe der UNESCO, aber bereits von der UNESCO-Verfassung vorgesehene Stellen in jedem Staat. Die Staaten sollen ihre mit Fragen der Erziehung, Wissenschaft und Kultur befassten maßgeblichen Institutionen mit der Arbeit der UNESCO in Verbindung bringen. Dies sollte vorzugsweise durch Bildung einer Nationalkommission, in der die Regierung und die betreffenden Institutionen vertreten sind geschehen.
Nationalkommissionen existieren in allen Mitgliedstaaten.
Die Organe der UNESCO






















Aufgaben
Zu den Aufgabengebieten der UNESCO gehört die Förderung von Erziehung, Wissenschaft und Kultur sowie Kommunikation und Information.
Bildung / Erziehung
Im Bereich der Erziehung setzt sich die UNESCO vor allem dafür ein bis zum Jahre 2015 weltweit „Bildung für alle“ (Education for All, EFA) zu erreichen. Bezüglich dieses Projektes haben sich 164 Länder dazu verpflichtet sechs Bildungsziele zu erreichen.
Zum Wirkungsfeld gehören die Gesundheitserziehung im Zusammenhang mit der Drogen- und AIDS-Prävention sowie der Wiederaufbau des Bildungswesens in Katastrophen- und Krisengebieten. Zudem setzt sich die UNESCO für eine demokratische Erziehung auf Basis der Menschenrechte ein.
Zusammen mit der ISCED (International Standard Classification of Education) entwickelt die UNESCO eine Klassifikation zur Charakterisierung von Schulsystemen.
Wichtiger Bestandteil der Arbeit der UNESCO ist die Organisation interregionaler und internationaler Konferenzen zum Thema Bildung/Erziehung wie etwa die Konferenz zur Erwachsenenbildung CONFINTEA.
Bildung für alle
"Bildung für alle" (Education for All / EFA) ist das größte Programm der
UNESCO im Bildungsbereich. 164 Länder haben sich auf dem Weltbildungsforum
2000 in Dakar verpflichtet, sechs Bildungsziele bis zum Jahr 2015 zu erreichen.

Die sechs EFA-Ziele sind:
Ziel 1: Die frühkindliche Bildung soll ausgebaut und verbessert
werden, insbesondere für benachteiligte Kinder.
Ziel 2: Bis 2015 sollen alle Kinder – insbesondere Mädchen, Kinder
in schwierigen Lebensumständen und Kinder, die zu ethnischen Minderheiten gehören – Zugang zu unentgeltlicher, obligatorischer und qualitativ hochwertiger Grundschulbildung erhalten und diese auch abschließen.
Ziel 3: Die Lernbedürfnisse von Jugendlichen und Erwachsenen sollen durch Zugang zu Lernangeboten und Training von Basisqualifikationen (life skills) abgesichert werden.
Ziel 4: Die Alphabetisierungsrate unter Erwachsenen, besonders unter Frauen, soll bis 2015 um 50 Prozent erhöht werden. Der Zugang von Erwachsenen zu Grund- und Weiterbildung soll gesichert werden.
Ziel 5: Bis 2005 soll das Geschlechtergefälle in der Primar- und Sekundarbildung überwunden werden. Bis 2015 soll Gleichberechtigung der Geschlechter im gesamten Bildungsbereich erreicht werden, wobei ein Schwerpunkt auf der Verbesserung der Lernchancen für Mädchen liegen muss.
Ziel 6: Die Qualität von Bildung muss verbessert werden.
Zwei der oben aufgeführten EFA-Ziele entsprechen den Millenniumszielen der Vereinten Nationen, auf die sich im Jahr 2000 alle 191 Mitgliedsländer geeinigt haben: Grundbildung für alle Kinder und Abbau der Geschlechterdisparitäten.
Für die Erreichung der sechs Ziele sollen Regierungen, VN-Organisationen, Nichtregierungsorganisationen und die Zivilgesellschaft zusammenarbeiten.
Die Fortschritte werden im Auftrag der UNESCO durch ein internationales Expertenteam weltweit dokumentiert.
Wissenschaften
Das Wissenschaftsprogramm wird in zwei der fünf „Sektoren“ genannten Organisationseinheiten des in Paris angesiedelten Sekretariats der UNESCO bearbeitet. Der Sektor „Naturwissenschaften“ wird vom Deutschen Walter Erdelen geleitet, der Sektor „Geistes- und Sozialwissenschaften“ vom Senegalesen Pierre Sané.
Im wissenschaftlichen Bereich fördert die Organisation vorrangig die zwischenstaatliche Zusammenarbeit in der Ozeanographie, Hydrologie, Geologie und Umweltwissenschaft mit dem Hauptziel des Erhalts der biologischen Arten und der Trinkwasserressourcen.
Die Folgen des wissenschaftlichen und technischen Fortschritts der
Biowissenschaften, haben den Bedarf an international übereinstimmenden Werten, Grundsätzen und Normen der Bioethik erhöht. Die UNESCO hat darauf reagiert und in den letzten zehn Jahren drei völkerrechtlich nicht bindende Erklärungen im Bereich von Wissenschaft und Menschenrechten ausarbeiten lassen, die von der Generalkonferenz jeweils einstimmig verabschiedet wurden:

• Allgemeine Erklärung über das menschliche Genom und Menschenrechte (1997)
• Internationale Erklärung über humangenetische Daten (2003)
• Allgemeine Erklärung über Bioethik und Menschenrechte (2005)

Ein Strukturelement des sind die sechs „wissenschaftlichen Langzeitprogramme“:
• Die Zwischenstaatliche Ozeanographische Kommission (IOC)
• Internationale Geowissenschaftliche Programm (IGCP)
• Das Programm „Der Mensch und die Biosphäre“ (MAB)
• Das Internationale Hydrologische Programm (IHP)
• Das Programm „Management des sozialen Wandels“ (MOST)
• Das Programm für die grundlegenden Naturwissenschaften (IBSP)
Kultur
Das World Heritage Committee der UNESCO verwaltet das Welterbe der Menschheit.
Z...


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