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Referat - Vortrag Peter Singer Hausarbeit


Dieses Referat wurde vom Mitglied Hanka veröffenlicht. Pausenhof.de ist für die Inhalte der Veröffentlichungen der Mitglieder nicht verantwortlich.



Peter Singer:
Peter Singer ist 1946 in Melbourne, Australien, geboren. Er ist ein Kind jüdischer Eltern aus Wien, die vor dem „Anschluss“ ans Dritte Reich geflohen und nach Australien ausgewandert waren. Seine Großeltern sind als jüdische Menschen in Vernichtungslagern der Nazis umgebracht worden. Peter Singer ist dadurch im angloamerikanischen Raum aufgewachsen. Er studierte an der Universität von Melbourne und von Oxford. 1968 heiratet er Renata Diamond. Zusammen haben sie drei Töchter. Er hat an der Universität von Oxford, an der Universität neuen Yorks, an der Universität von Kolorado in Boulder, an der Universität von Kalifornien von Irvine und an der Universität LaTrobe unterrichtet. Er ist jetzt Professor der Philosophie, Co-Direktor des Instituts von Ethik und des öffentlichen Angelegenheit (Co-Director of the Institute of Ethics and Public Affairs) und Abgeordnetendirektors des Zentrums für Human Bioethics at Monash University, Melbourne. Erholungen für Peter Singer sind Bushwalking, Schwimmen und das Schreiben.

Im englischsprachigen Raum gilt Singer als „linksintellektueller Jude“. Sänger Peter wurde zuerst international resultierend aus seiner Buchtierbefreiung weithin bekannt, manchmal beschrieben als "die Bibel der Tierbefreiungbewegung“( the Bible of Animal Liberation movement).
Zu seinen Werken zählen:
· Practical Ethics
· Democracy and Disobedience
· The Expanding Circle
· Animal Factories (with Jim Mason)
· The Reproduction Revolution (with Deane Wells)
· Should the Baby Live? (with Helga Kuhse)
· How Are We to Live?
· Rethinking Life and Death.

Singer ist Utilitarist (,,Das größte Glück der größten Zahl"). Utilitarismus (lateinisch utilis: nützlich), Theorie der Ethik, des Rechtes und der Sozialphilosophie. Nach der Lehre des Utilitarismus kann eine Handlung dann als ethisch gut beurteilt werden, wenn sie für das Glück der meisten Menschen förderlich oder „nützlich“ ist. Die ersten Werke, die den utilitaristischen Standpunkt darlegten, stammten von Jeremy Bentham (1748-1832, britischer Philosoph).
Ethische Grundposition:
Peter Singer ist Leiter des Centre for Human Bioethics in Melbourne, in dem humangenetische Forschung und Reagenzglas-Befruchtungen durchgeführt werden. Vor diesem Hintergrund entwickelte Singer seine Philosophie. Eine Analyse seiner ethischen Grundposition anhand seines Buches „Praktische Ethik“ (Reclam 1995; aus dem engl. Übersetzt von Oscar Bischoff, Jean – Claude Wolf und Dietrich Klose) zeigt, daß seine fragwürdigen Forderungen bzgl. Euthanasie eine Folge des utilitaristischen Ansatzes und der Trennung in bewußte und selbstbewußte Lebewesen sind, wobei nur letzteren ein Interesse am Leben zu bleiben zuerkannt wird.
(1) Über Ethik
Ethik muß praxistauglich sein, das heißt, daß sie Anwendung in unserem täglichen Leben findet. Es ist nicht ein System von kurzen Regeln. Für Singer bedeutet also Ethik so zu handeln, daß die Auswirkungen der Handlungen „gut“ sind. Mit anderen Worten, „gut“ ist Glück, erfüllte Präferenzen, entsprochene Interessen, befriedigte Wünsche etc. von allen, die Glück fühlen oder Präferenzen , Interessen oder Wünsche haben können.
(2) Gleichheit
Da die Ethik universell und rational sein soll, folgert Singer das Prinzip der Gleicheit (bzw. Gerechtigkeit): gleiches Glück, gleiche Präferenzen, gleiche Interessen etc. (von wem auch immer) sind gleich wichtig (d.h. gleich zu werten in der Abschätzung von Auswirkungen der Handlungen). Singer erklärt danach die Auffassung von Ethik. Nur zu tun, was für die Person selbst wichtig ist, ist zu wenig; die Allgemeinheit muß mit einbezogen werden. Hier spricht Singer ganz im Sinne der Utilitaristen, die das Gemeinwohl über das Glück des Individuums stellen.
(3) Leben nehmen: Tiere
Singer unterscheidet zwischen einem Mitglied der Gattung Mensch und einer Person als »ein selbstbewußtes Wesen, daß sich seiner selbst ... bewußt ist, mit einer Vergangenheit und einer Zukunft«. Das zentrale Interesse einer Person ist nach Singer, ihr Leben weiterführen zu können. »Nichtselbstbewußte Wesen« hätten dieses Bestreben nicht. Daher kommt er zu der Schlussfolgerung: »Tötet man eine Schnecke oder einen 24 Stunden alten Säugling, so vereitelt man keine Wünsche dieser Art, weil Schnecken und Neugeborene unfähig sind, solche Wünsche zu haben.« Da manche Tiere durchaus über eine solche Fähigkeit verfügen würden, sei z.B. das Lebensrecht eines Affen höher zu bewerten als das eines »perspektivlosen Schwachsinnigen«. Diese Singerschen Unpersonen dürfen seiner Bioethik gemäß aktiv getötet werden.
(4) Leben nehmen: Mensch
Für den Menschen bestimmend sind Eigenschaften wie Rationalität, Autonomie und Selbstbewußtsein; der Mensch ist nur vollwertig als eine "distinkte Entität, die in der Zeit existieren kann", die bloße Möglichkeit dazu reicht nicht aus. Daraus folgt, daß Säuglinge keine vollwertigen Menschen sind, die somit kein Recht auf Leben besitzen und an den gleichen Maßstäben wie empfindendes, jedoch nicht selbstbewußtes nicht-menschliches Leben zu messen sind. Der Maßstab eines solchen Lebens ist die zu erwartende Qualität von Leben. Der Mens...

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