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Referat - Okkultismus


Dieses Referat wurde vom Mitglied brunettchen veröffenlicht. Pausenhof.de ist für die Inhalte der Veröffentlichungen der Mitglieder nicht verantwortlich.


 
 
Okkultismus
 
 
 
Gliederung:
 
1.   Definition
2.   Geschichte des Okkultismus
3. Verschiedene Arten
4.   Erscheinungsformen (okkulte Praktiken)
5.   Beispiel und psychologische Erforschung
6.   Typische Symbole
7.   Warum sich Menschen mit Okkultismus beschäftigen
*  Gesellschaftliche Gründe
* Persönliche Gründe
* Ziele
8.   Gefahren
9.   Okkultismus und das Christentum
10.  Quellen
 
 
1.    Definition
Okkultismus (lateinisch: occultus = verborgen, geheim) ist ein Sammelbegriff für die Beschäftigung mit Theorien, Praktiken und Ritualen, die sich auf die Existenz und Wirkung übersinnlicher Kräfte beziehen. Wegen seiner Nähe zum Satanismus wird der Begriff Okkultismus heutzutage negativ gewertet. Im Wesentlichen bezeichnet der Begriff Okkultismus Aktivitäten die mit Geheimwissen oder verborgenem Wissen zu tun haben.
 
2.   Geschichte des Okkultismus
Am Anfang des 20. Jahrhunderts trugen die Okkultisten diesen Begriff noch mit Stolz.   Zuerst entstand der Okkultismus, indem man die Naturgewalten für Übermächtig hielt. Dann kam die Zeit der großen Religionen und Philosophien - ägyptische Religion, griechische Philosophien, Christentum, Islam, Hinduismus, usw. wo es ursprünglich einfach darum ging, den Willen der jeweiligen Götter, die sich in den Vorstellungen der Menschen verfestigt haben zu ergründen.  Die Methoden dazu waren die gleichen wie okkulte Praktiken heute. Geisterbeschwörung, Knochen, Karten, oder Ähnliches lesen und deute. Diese finden sich auch in allen Kulturen und Epochen aller Erdteile in der einen oder anderen Form wieder!
Heute ist der Okkultismus im Prinzip in zwei Bereiche geteilt:
1.) Der bewusste Okkultismus mit Spiritismus, der sich mit Beschwörung von Geistern beschäftigt, Satanismus, Parapsychologie, weißer und schwarzer Magie.
2.) Der unbewusste Okkultismus als Modeerscheinung und "Zeitvertreib" mit Horoskopen, Tarotkarten legen, Bleigießen, Traumdeutung, usw.
 
3. Verschiedene Arten
Das Phänomen Okkultismus lässt sich in die drei Erscheinungsformen Konsum-, Weltanschauungs- und Jugend-Okkultismus aufgliedern.
·        Der Konsum-Okkultismus ist dabei derzeit als Teil der Esoterik-Bewegung zu betrachten.
·        Den Weltanschauungs-Okkultismus charakterisiert dagegen weniger eine Konsumhaltung als ein religiöses System, das den Anspruch erhebt, existentielle Fragen zu beantworten. Die Okkultlehren bieten Wissen an, meist angeblich von Geistern übermittelte Wissen über das Leben nach dem Tod. Außerdem sagen sie, was ihre Klienten zu tun haben, um diese Welt zu erreichen, es geht also um Erkenntnis und um Erlösung.
·        Der so genannte Jugend-Okkultismus ist insofern sehr verbreitet, da viele Jugendliche hin und wieder Glasrücken oder Pendeln  bzw. sich für okkulte Phänomene interessieren. Häufig steht Neugier hinter den Praktiken, bspw. das Wissen ob die Liebe zu einer Person erwidert wird etc…
 
4. Erscheinungsformen (okkulte Praktiken)
1. Astrologie:
Unter Astrologie versteht man die Sterndeutung
 Dazu gehört z.B.:
·       Horoskop usw.
 
 
2. Magie:
Magie bedeutet übersetzt Zauberei und will sich mit Hilfe genau festgelegter Sprüche oder auch durch bloße Kraft der Gedanken geheimnisvolle Mächte dienstbar machen.
Grundsätzlich wird zwischen weißer und schwarzer Magie unterschieden.
 
Die weiße Magie will magische Praktiken zum Wohl des Menschen ausführen und stützt sich auf gute Geister.
 
Die schwarze Magie dagegen ist ein Pakt mit dem Schattenreich. Sie wird immer im egoistischen Sinne und zum Leid wie auch zum Schaden anderer ausgeübt.
Zur Magie gehört z.B.:
 


Geistheilung
Voodoo
Materialisation (Verschwinden von Gegenständen) usw.
 
 
 
 
3. Spiritismus:
Spiritismus beschäftigt sich mit der Beschwörung von Geistern
Dazu gehört z.B.:
 
·       Gläserrücken
·       Pendeln
·       Tischrücken
·       Totenbeschwörung usw.
 
 
4.Wahrsagerei:
Als Wahrsagerei bezeichnet man die Vorhersagen der Zukunft mit verschiedenen Hilfsmitteln (Kristallkugel, Karten, Kaffeesatz)
Dazu gehört z.B.:
 
·        Telepathie (gedankliche Kontaktaufnahme)
·        Handlesen
·        Hellsehen
·        Kartenlegen (Tarot)
 
5. Beispiel & psychologische Erforschung
 
Gläserrücken:
Methode, mittels eines umgedrehten Glases und einem Buchstabenkreis Kontakt zu Geistern aufzunehmen.
Die Versuchsanordnung sieht so aus: Die Teilnehmer sitzen im Kreis um einen Tisch, in dessen Mitte sich das Glas befindet. Um das Glas wird ein Kreis mit den Buchstaben des Alphabets, die Zahlen von 0 – 9 und ausgeschrieben die Wörter nein und ja gelegt. Jeder legt einen Finger auf das Glas. Während einer Vorbereitungszeit "schwingt" sich das Glas ein. Dieses "Einschwingen" ist dann erfolgt, wenn auf die Frage, "Bist du da, großer Geist?" sich das Glas zu bewegen anfängt. Danach werden diesem Geist Fragen gestellt. Die Antworten werden dann aus den Buchstaben zusammengesetzt, zu denen das Glas der Reihe nach hinwandert.
Dieses Phänomen ist psychologisch gut erforscht. Es ist eine bekannte Tatsache, dass Emotionen Muskelkontraktionen auslösen. (So zittert man vor Angst, bspw. nach einem Beinahe-Unfall -> schlottern einem die Knie).Allerdings äußert sich die Gefühlswelt des Einzelnen in der Regel nur mit kaum sichtbaren Muskelkontraktionen. Wenn man jetzt eine Gruppe von Individuen in eine Situation bringt, in der diese alle das gleiche erwarten, werden bei allen gleiche Muskelkontraktionen auftreten. Durch die Addition der kleinen Bewegungen wird dann eine sichtbare Bewegung ausgelöst. In der "Versuchsanordnung" des Gläserrückens passiert genau dieses. In der Einschwingungsphase wird die Gruppe psychisch gleichgeschaltet, sie wird in eine Situation gebracht, in der möglichst viele der Teilnehmer das Gleiche erwarten. Indikator hierfür ist die Frage: "Bist du da, großer Geist?" Erst...


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