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Referat - Nahtoderfahrungen


Dieses Referat wurde vom Mitglied sunnybienchen veröffenlicht. Pausenhof.de ist für die Inhalte der Veröffentlichungen der Mitglieder nicht verantwortlich.


Referat „Nahtoderfahrungen“
 
 
Nahtoderfahrungen sind seit den siebziger Jahren als Erlebnisse von Menschen bekannt geworden. Untersuchungen belegen aber, dass vergleichbare Begebenheiten zu allen Zeiten und kulturübergreifend berichtet wurden. Sie haben in der Geschichte der Religionen eine deutliche Spur hinterlassen.
Durch den medizinischen Fortschritt konnte man Menschen, die klinisch tot waren, wieder beleben. Viele berichteten danach über ein Nahtod-Erlebnis.
Die Schilderungen unterscheiden sich von Patient zu Patient, aber es gibt trotzdem Übereinstimmungen.
Der amerikanische Arzt Raymond A. Moody veröffentlichte 1975 ein Buch über Nahtod-Erlebnisse, nachdem er bei 2 Nahtodgeschichten die ihm erzählt wurden Gemeinsamkeiten festgestellt hatte. Dr.  Moody fasste es so zusammen:
"Ein Mensch liegt im Sterben. Während seine körperliche Bedrängnis sich dem Höhepunkt nähert, hört er, wie der Arzt ihn für tot erklärt. Mit einemmal nimmt er ein unangenehmes Geräusch wahr, ein durchdringendes Läuten oder Brummen, und zugleich hat er das Gefühl, dass er sich sehr rasch durch einen langen, dunklen Tunnel bewegt. Danach befindet er sich plötzlich außerhalb seines Körpers, jedoch in derselben Umgebung wie zuvor. Als ob er ein Beobachter wäre, blickt er nun aus einiger Entfernung auf seinen eigenen Körper. In seinen Gefühlen zutiefst aufgewühlt, wohnt er von diesem seltsamen Beobachtungsposten aus den Wiederbelebungsversuchen bei. Nach einiger Zeit fängt er sich und beginnt, sich immer mehr an seinen merkwürdigen Zustand zu gewöhnen. Wie er entdeckt, besitzt er noch immer einen `Körper´, der sich jedoch sowohl seiner Beschaffenheit als auch seinen Fähigkeiten nach wesentlich von dem physischen Körper, den er zurückgelassen hat, unterscheidet. Bald kommt es zu neuen Ereignissen. Andere Wesen nähern sich dem Sterbenden, um ihn zu begrüßen und ihm zu helfen. Er erblickt die Geistwesen bereits verstorbener Verwandter und Freunde, und ein Licht und Wärme ausstrahlendes Wesen, wie er es noch nie gesehen hat, ein Lichtwesen, erscheint vor ihm. Dieses Wesen richtet - ohne Worte zu gebrauchen - eine Frage an ihn, die ihn dazu bewegen soll, sein Leben als Ganzes zu bewerten. Es hilft ihm dabei, indem es das Panorama der wichtigsten Stationen seines Lebens in einer blitzschnellen Rückschau an sich vorüberziehen lässt. Einmal scheint es dem Sterbenden, als ob er sich einer Art Schranke oder Grenze nähere, die offenbar die Scheidelinie zwischen dem irdischen und dem folgenden Leben darstellt. Doch ihm wird klar, dass er zur Erde zurückkehren muss, da der Zeitpunkt seines Todes noch nicht gekommen ist. Er sträubt sich dagegen, denn seine Erfahrungen mit dem jenseitigen Leben haben ihn so sehr gefangen genommen, dass er nun nicht mehr umkehren möchte. Er ist von überwältigenden Gefühlen der Freude, der Liebe und des Friedens erfüllt. Trotz seines inneren Widerstandes - und ohne zu wissen, wie - vereinigt er sich dennoch wieder mit seinem physischen Körper und lebt weiter. Bei seinen späteren Versuchen, anderen Menschen von seinem Erlebnis zu berichten, trifft er auf große Schwierigkeiten. Zunächst einmal vermag er keine menschlichen Worte zu finden, mit denen sich überirdische Geschehnisse dieser Art angemessen ausdrücken ließen. Da er zudem entdeckt, dass man ihm mit Spott begegnet, gibt er es ganz auf, anderen davon zu erzählen. Dennoch hinterlässt das Erlebnis tiefe Spuren in seinem Leben; es beeinflusst namentlich die Art, wie der jeweilige Mensch dem Tod gegenübersteht und dessen Beziehung zum Leben auffasst."
 
 
Das Hören der Todesnachricht
 
Viele Menschen haben berichtet, dass sie gehört haben wie sie von ihrem Arzt oder einem anderen für tot erklärt worden sind. Ein junger Mann, der nach einem Autounfall für tot gehalten wurde, erzählte: „Eine Frau, die dabeistand, hörte ich fragen <Ist er tot?> und jemand anderer gab zur Antwort: <Glaube ja.>“ Diese Art von Bericht stimmt haargenau mit dem überein was Ärzte und andere Zeugen berichteten. Ein Arzt erzählte Dr. Moody: „Unmittelbar bevor ich sie mit einem anderen Chirurgen zusammen operieren sollte, trat bei einer Patientin von mir der Herzstillstand ein. Ich stand genau daneben und beobachtete, wie ihre Pupillen sich weiteten. Wir unternahmen ein paar Reanimationsversuche, hatten damit jedoch keinerlei Erfolg, so dass ich annahm, es sei vorbei. Zu meinem Kollegen, der mit mir arbeitete, sagte ich deshalb: <Machen wir noch einen letzten Versuch, bevor wir’s aufgeben.> Diesmal gelang es uns, ihren Herzschlag wieder in Gang zu bringen, und sie kam wieder zu sich. Später habe ich mich bei der Patientin erkundigt, was sie denn noch von ihrem Tod wisse. Sie meinte, dass sie sich kaum noch an etwas erinnern könne, außer, dass sie mich hätte sagen hören: <Machen wir noch einen letzten Versuch, bevor wir’s aufgeben.>“
 
Verlassen des Körpers
 
Treten aus dem Körper aus und schweben unter der Decke
Beispiel:
„Als ich 17 war, arbeitete ich mit meinem Bruder in einem Vergnügungspark. Eines Nachmittags beschlossen wir, schwimmen zu gehen, und eine ganze Reihe anderer junger Leute schloss sich uns an. Einer rief: „Auf geht’s, schwimmen wir über den See!“ Das hatte ich zwar schon unzählige Male gemacht, aber an diesem Tag – warum, weiß ich nicht – ging ich fast in der Mitte des Sees unter....Ich trudelte immer auf und nieder, und dann hatte ich auf einmal das Gefühl, als ob ich mich in einiger Entfernung neben meinem Körper befinden würde, abseits auch von den anderen, in einem Bereich ganz für mich. Obwohl ich mich beständig auf der gleichen Höhe hielt, sah ich meinen Körper etwa einen Meter vor mir im Wasser auf und nieder taumeln. Ich sah ihn von hinten, ein bisschen von schräg rechts her. Ich h...


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