Live-Ticker
Schule & Uni  Schule & Uni
menu Registrieren menu Mitglieder Login menu Profil menu Referate menu Facharbeiten menu Seminararbeiten menu Rund um die Schule menu Rund ums Studium menu Schulforen
 Statistik
Mitglieder400.736
Neue User1
Männer197.443
Frauen196.462
Online2
Referate12.458
Forenbeiträge3.080.618
 Neue Mitglieder
  • Profilbild von pit2904

    Maennlich pit2904
    Alter: 69 Jahre
    Profil

  • Profilbild von basia1980

    Weiblich basia1980
    Alter: 37 Jahre
    Profil

  • Profilbild von Duru

    Weiblich Duru
    Alter: 21 Jahre
    Profil

  • Profilbild von Uscchi

    Weiblich Uscchi
    Alter: 37 Jahre
    Profil

  • Profilbild von Waynebockts

    Weiblich Waynebockts
    Alter: 19 Jahre
    Profil

  • Profilbild von Mrs_Styles0012

    Weiblich Mrs_Styles0012
    Alter: 17 Jahre
    Profil

  • Profilbild von timu2005

    Maennlich timu2005
    Alter: 12 Jahre
    Profil

  • Profilbild von Ryozz1

    Maennlich Ryozz1
    Alter: 21 Jahre
    Profil

  • Profilbild von Ryozz

    Maennlich Ryozz
    Alter: 21 Jahre
    Profil

  • Profilbild von Ines_23

    Weiblich Ines_23
    Alter: 19 Jahre
    Profil

     

Referat - Leben und Wirken des Dietrich Bonhoeffers Hausarbeit


Dieses Referat wurde vom Mitglied Sunfunbabe veröffenlicht. Pausenhof.de ist für die Inhalte der Veröffentlichungen der Mitglieder nicht verantwortlich.


Leben und Wirken des Dietrich Bonhoeffers
 
Jedes Jahr am 9. April feiert die evangelische und die anglikanische Kirche den Gedenktag Dietrich Bonhoeffers. Damit  er und seine Taten nicht in Vergessenheit geraten. Ja wer dieser Mann war, was er getan hat und was ihn dazu bewegt hatte, ja das möchte ich euch heute erzählen...vieles wird euch aber auch schon bekannt sein, da Florian ein Kurzreferat über die Evangelische Kirche in der NS- Zeit berichtete.
 
Leben
 
Kindheit und Jugend:
 
Dietrich Bonhoeffer wurde am 4.2.1906 zehn Minuten vor seiner Zwillingsschwester Sabine (Bild 1: Die Zwillingsgeschwister Dietrich und Sabine Bonhoeffer) in Breslau, dem heutigen Wroclaw in Polen, geboren. Zusammen mit sieben Geschwistern wächst er in einem großbürgerlichen Elternhaus auf. Sein Vater, Karl Bonhoeffer, war ein bekannter Professor für Psychiatrie und Neurologie. Seine Mutter, Paula Bonhoeffer geborene Hase, war eine Lehrerin und unterrichtete ihre Kinder in den ersten Jahren selbst. Seine Eltern erziehen Bonhoeffer und seine Geschwister für damalige Verhältnisse äußerst liberal und nach ihren eigenen hohen moralischen Grundsätzen, nach denen die Kinder lernen sollen, Verantwortung zu übernehmen, und bei allen Handlungen Mitmenschen zu berücksichtigen. Vor allem seine Mutter bemüht sich, den Kindern ihre religiöse Einstellung zu übermitteln. Sie zogen 6 Jahre später nach Berlin-Grunewald, weil sein Vater als Professor an die Berliner Universitätsklinik Charité berufen wurde. Sein gefallener Bruder Walter, er war der zweitälteste, und der verlorene Erste Weltkrieg hatten in der Familie tiefe Wunden hinterlassen, aber dennoch findet die Familie in der neugegründeten Republik ihren Platz. 1923 bestand Dietrich mit 17 sein Abitur (Bild 2: Dietrich Bonhoeffer).
 
Studium und die ersten Jahre danach:
 
Zur Überraschung seiner eher naturwissenschaftlich ausgerichteten Familie entschließt sich Dietrich zum Theologiestudium. Seine Familie war von der Wahl seines Studienfaches erstaunt, unterstützten ihn aber in seinem Vorhaben. Er beschließt seine Promotion nach 4 Jahren, in denen er sich in Tübingen, Rom und Berlin aufgehalten hatte, erfolgreich ab. Mit seinen 21 Jahren erhielt also Bonhoeffer die Doktorwürde. Er beschäftigte sich in dieser Dissortation nicht in erster Linie mit der Kirche, sondern hauptsächlich mit der menschlichen Gemeinschaft. Im darauffolgenden Jahr legt er das erste Theologische Examen ab. Nachdem er Vikar (= Gehilfe des Pfarrers) in Barcelona war und Assistent an der Berliner Universität folgte 1930 das zweite theologische Examen. Für die Ordination (= Priesterweihe) war er noch zu jung, da er das Mindestalter von 25 Jahren noch nicht erreicht hatte. Mit nur 24 Jahren erlangte er die Lehrbefugnis. Es folgt ein  Jahr als Stipendiat in New York, in dem er beginnt sich mit dem Thema Frieden auseinander zusetzen.
 
Er kehrt im Sommer des Jahres 1931 wieder nach Berlin zurück und arbeitete dort als Privatdozent, Studenten- und Jugendpfarrer in Berlin. Seine Friedenspredigt bei der Kirchenkonferenz auf der dänischen Insel Fanö widerspricht dem Zeitgeist und stößt bei den führenden Theologen Deutschlands auf entschiedene Ablehnung.
 
Gewaltfreier Widerstand gegen das NS- Regime:
 
Gleich nach Hitlers Machtübernahme nimmt Bonhoeffer gegen den Nationalsozialismus Stellung. Am 1. Februar 1933 warnt er in einem Rundfunkvortrag, zum Thema "Wandlungen des Führerbegriffs", vor den Folgen des Führerkultes. Die Übertragung wurde offiziell "wegen Zeitüberschreitung" abgebrochen. Bonhoeffer sagte sinngemäß:
 
„Aus dem Führer wird ein Verführer, wenn dieser sich dazu hinreißen läßt, sich selbst verherrlichen zu lassen. Der echte Führer muß hinter der Sache, für die er da ist, zurücktreten. >> Führer und Amt, die sich selbst vergotten, spotten Gottes und ... müssen zerbrechen.<<“
 
Früher als die meisten seiner Zeitgenossen erkennt er die Tragweite der staatlichen Unrechtshandlungen. Angesichts der wachsenden Antijüdischen Stimmung veröffentlicht Bonhoeffer im April 1933 einen an seine Pastorenkollegen gerichteten Aufsatz mit den Titel „Die Kirche vor der Judenfrage“. Darin forderte er die Kirche unmissverständlich auf, den Juden beizustehen. Denn werden grundlegende Menschenrechte verletzt, so Bonhoeffer“ hat ein bekennender Christ die Pflicht Widerstand zu leisten. Notfalls gelte es, wie er in dem Aufsatz schrieb:
 
„nicht nur die Opfer unter dem Rad zu verbinden, sondern dem Rad selbst in die Speichen zu fallen.“
 
 
Bonhoeffer´s Konflikt mit der Kirche:
 
Bonhoeffer fordert aber nicht nur von der Kirche „den Mund für die Stummen“ aufzumachen, sondern auch zum öffentlichen Handeln auf.
 
Bonhoeffer tritt für die verfolgten Juden ein, während die Mehrheit schweigt. Damit grenzt er sich scharf von den nationalsozialistisch gesinnten "Deutschen Christen" ab, die das "Alte Testament" abschaffen und den Arierparagraphen in der Kirche einführen möchten. Sie forderten zum Beispiel „Rassenreinheit“ als Bedingung für eine Kirchenmitgliedschaft und die Loslösung der evangelischen Kirche von ihren jüdischen Wurzeln. Die Minderheit der "Bekennenden Christen" beruft sich auf die Bibel und widerspricht dem Totalitätsanspruch der Nazi-Ideologie.
 
Aus Enttäuschung über die regimefreundliche Haltung der evangelischen Kirche geht Bonhoeffer nach England. Dort lernt er den anglikanischen Bischof von Chichester, George Bell, kennen, der einer seiner engsten Freunde und Partner im kirchlichen und politischen Widerstand wird. George Bell ist die bedeutendste Persönlichkeit der Ökumenischen Bewegung. Außerdem verfügt er über gute Kontakte zu Politik und Medien.
 
Fasziniert von dem gewaltfreien Widerstand Gandhis bemüht sich Dietrich um eine Einladung nach Indien. Dort möchte er dessen Methode des zivilen Ungehorsams studieren. Ist sie geeignet, den Naziterror aufzuhalten? Die rasch voranschreitende Zeit verhinderte jedoch die geplante Indienreise.
 
Gefestigt in dem Willen, dem nationalsozialistischen Unrechtsstaat mit aller Konsequenz entgegen zu treten, kehrt er 1935 nach Berlin zurück. Er übernahm für die Bekennende Kirche nun die Ausbildung angehender Pastoren in Predigerseminaren von 1935 – 1937. Dieses fand zunächst in Zingst/Pommern, später in Finkenwalde bei Stettin statt. Die von Bonhoeffer geleiteten Kurse prägen alle Teilnehmer entscheidend in ihrer theologischen Entwicklung. Seine Finkenwalder Erfahrungen reflektiert Bonhoeffer in seinem Buch „Gemeinsames Leben“. Da Bonhoeffer als Pazifist und Staatsfeind durch seine Reden gilt, wird ihm im Jahre 1936 die Lehrerlaubnis entzogen. 1937 untersagt Reichskirchenminister Hans Kerrl die Fortsetzung dieser Seminare. Sie werden jedoch zwei ein halb Jahre im Untergrund weiter geleitet.
 
Kurz vor Kriegsausbruch wird Bonhoeffer von amerikanischen Freunden zu einer Vortragsreise in die USA eingeladen. Er folgt dieser Einladung nach New York, kommt aber bald darauf wieder in seine Heimat zurück, da er der Ansicht ist, dass er diese schwierige Epoche bei den Christenmenschen in Deutschland verbringen müsse.
 
Aktiver Widerstand gegen das NS- Regime:
 
Im September 1939 marschierten deutsche Truppen in Polen ein & der zweite Weltkrieg begann. Hans von Dohnanyi, der Bonhoeffers Schwester Christine geheiratet hatte, war ein führendes Mitglied der Verschwörung, welche die Ermordung Hitlers und die Einsetzung einer neuen Regierung in Deutschland plante. Bonhoeffers Elternhaus war einer von vielen Treffpunkten dieser Verschwörungsgruppe. Dohnanyi bat seinen Schwager Dietrich Bonhoeffer sich ihm anzuschließen. Als die systematische Judenverfolgung Bonhoeffer zum Handeln bewegt, schließt er sich diesem Widerstandskreis um seinen Schwager Hans von Dohnanyi und Admiral Canaris nach langem Bedenken an.
 
Da er inzwischen überzeugt ist, dass man Hitler töten müsse, um die Diktatur zu stoppen. Er wird bei der Frage, ob man gegen Gottes Gebot „Du sollst nicht töten“ verstoßen darf, zu einem wichtigen moralischen Rückhalt für die aktiven Christen im Widerstand. Seine Gedanken zu dieser Fragestellung finden sich im Buch Ethik wieder. Bonhoeffer fordert: Wer an Adolf Hitler herankommt, der muss den Diktator töten – muss für diesen Mord aber auch die Verantwortung übernehmen. Auch brauchten diese von ihm moralische Unterstützung, um ihre Skrupel zu überwinden. In vielen Fällen mussten sie ja gegen ihren militärischen Eid verstoßen, ein Doppellleben führen und einen Mord planen. Durch Bonhoeffer wurden sie bestärkt.
 
Bonhoeffer wird nun in die Staatsstreichplanungen eingeweiht und wird ständig mit Informationen versorgt. Bonhoeffer verweigerte den Wehrdienst und entzieht sich der damit drohenden Bestrafung, indem er 1940 seine Arbeit für das Auslandsamt der Wehrmacht beginnt. Dahinter verbirgt sich kein Sinneswandel, sondern die konspirative Tätigkeit für die Widerstandsgruppe. Als Mitglied der Abwehr erhielt er Papiere, mit denen er ins Ausland reisen konnte. Angeblich um Informationen für die Nazionalsozialisten zu sammeln, statt dessen nutze er die Gelegenheit, durch seine ökumenischen Verbindungen, Informationen über die Verschwörung weiter zu leiten. Er fungierte somit als Kurier. Auch wurden mehrere Gruppen von Juden somit ins Ausland in Sicherheit gebracht. Dietrich wurde zum Doppelagenten im Komplott gegen Hitler. Alles dient der Vorbereitung eines Umsturzes, der eben durch die Ermordung Adolf Hitlers eingeleitet werden sollte.
 
1940 erhält er Redeverbot und eine polizeiliche Meldepflicht, sowie im März 1941 Druck und Veröffentlichungsverbot.
 
Durch die Niederlange von Stalingrad und weiteren Rückschlägen wächst die Zahl der Offiziere, die aus den verschiedensten Gründen bereit sind, sich an einem Staatsstreich zu beteiligen. Jedoch blieben die Anschläge aus der Gruppe um Bonhoeffer auf Adolf Hitler erfolglos.
 
Am 17. Januar 1943 verlobt er sich mit der 18 Jahre jüngeren Maria Wedemeyer.
 
Festnahme und Verurteilung:
 
Die Geheime Staatspolizei ermittelt schon länger gegen die Verschwörer, aber noch lassen sich keine Beweise gegen sie finden. Am 5. April 1943 wurde Dietrich auf Grund eines zufälligen Aktenfundes bei seinem Schwager verhaftet. Bonhoeffer wird vorgeworfen, er habe sich widerrechtlich dem Wehrdienst entzogen und Juden zur Flucht verholfen. Letzteres war ihm aber nicht nachzuweisen. Das gegen Bonhoeffer eingeleitete Strafverfahren vor dem Reichsgericht wird jedoch zunächst von höheren Beamten, z. B. Karl Sack, die Verbindungen zu Widerstandskreisen hatten, nach Kräften aufgehalten. Er wird also ohne Gerichtsverfahren zwei Jahre im Wehrmachtsuntersuchungsgefängn...


Das komplette Referat / Hausaufgabe kannst du jetzt per eMail anfordern







Durch Aktivierung des Bestätigungslinks in unserer Service-Mail stimmst du zu, dass unsere Sponsoren dir in unregelmäßigen Abständen Werbung per E-Mail zusenden dürfen. Dieser kannst du jederzeit widersprechen. Dank unserer Sponsoren können wir dir diesen Service weiterhin kostenlos anbieten.

oder anmelden bzw. kostenlos registrieren.

Gratis registrieren um alles zu sehen

Wenn du das komplette Referat Leben und Wirken des Dietrich Bonhoeffers ganz einfach erklärt sehen willst, registriere dir jetzt deinen persönlichen Pausenhof Account oder fordere es direkt als eMail an.

Anmelden Hausaufgaben