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Referat - Jugend und Religion


Dieses Referat wurde vom Mitglied PokemonKillerin veröffenlicht. Pausenhof.de ist für die Inhalte der Veröffentlichungen der Mitglieder nicht verantwortlich.


Inhaltsverzeichnis
 
 
1.0 Einleitung....................................................................................................................Seite 3
 
2.0 Hauptteil.......................................................................................................ab Seite 4 bis 7
 
2. 1 Jugendalter und Religionsentwicklung.......................................................................Seite 4
 
2. 2 Kirchliche Angebote...................................................................................................Seite 5
 
2. 3 Die 15. Shell-Jugendstudie „Jugend und Religiosität“...............................................Seite 6
 
2. 4 Interview mit einem 17-Jährigen Junge......................................................................Seite 7
 
2. 5 Quellenangabe.............................................................................................................Seite 8
 
3.0 Schluss.........................................................................................................................Seite 9
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
1.0    Einleitung
 
Wir wählten dieses Thema, da es für uns ein interessantes und wichtiges Thema ist. Jugend und Religion ist gerade in der heutigen Zeit ein großes Gesprächsthema, da oft in der Öffentlichkeit gesprochen wird, wie die Jugendlichen zu Kirche und Religion stehen. Vor allem wird auch in der Öffentlichkeit oft die Kirche kritisiert, was sie „falsch“ machen, dass die Jugend sicht nicht interessiert an den Glauben. Das Thema erschien uns schon auf den ersten Blick als geeignet, da wir selbst Jugendliche sind und nur von unserem Freundeskreis oder Umfeld die Beziehung zwischen Jugend und Religion kennen.
Das Referat wurde so ausgearbeitet, dass jeder einen bestimmten Teil zum Ausarbeiten bekam und so alles am Ende miteinander verknüpft wurde. Zuerst legten wir Wert auf den Hauptteil. Am Ende wurden die Kleinigkeiten beachtet wie das Herstellen vom Inhaltsverzeichnis.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
2.1 Jugendalter und Religionsentwicklung
 
Die christliche Religion hat trotz wachsendem Atheismus bis heute überlebt, hat sich aber über die Jahre sehr stark verwandelt. Die Trennung von Kirche und Staat war eine Grundvoraussetzung des modernen politischen sowie theologischen Denkens der modernen Zeit. Gegen alle Erwartungen ist die Religion wieder aktuell – sogar unter jungen Leuten.
Diese glauben allgemein, dass alles mit Religion zusammenhängt – sie gehört einfach zum Leben und lässt sich nicht einfach so isoliert definieren. Sie ist überall und gerade der
christliche Glaube hat viel Positives.
Der Trend geht aber dahin, dass junge Leute sehr stark zwischen Religion und der Kirche als Institution unterscheiden. Immer mehr Erwachsene ab zwanzig Jahren wenden sich von der Kirche ab, trotzdem interessieren sich sehr viele davon für religiöse Themen und würden sich als religiös beschreiben. Diese Religion hat aber wenig mit der traditionellen christlichen Religion zu tun – hat aber mit ihr den Glauben an eine höhere Macht und das Prinzip der nächsten Liebe mit ihr gemeinsam.
Die Kluft zwischen jungen Leuten und der Kirche wächst ständig, während die Neigung zu Individualismus  heute sehr stark geprägt ist. Das heißt, jeder bastelt sich seine eigene Religion. Diese Religion besteht nur aus Elementen, die den einzelnen Menschen nützen, das hat aber wenig mit dem Glauben an Gott oder Jesus Christus zu tun. Die Tendenz geht eher Richtung Esoterik, und Beobachtungen zeigen, dass sich jung Leute für das Mystische und Übersinnliche interessieren. Sekten, Satanismus und Okkultismus stellen nicht so eine große Gefahr dar, wie man befürchtet, sind aber trotzdem ernst zu nehmen.
 
Die Gründe, warum sich Jungendliche immer mehr von der Kirche abwenden liegen in der Gesellschaft, bei den Jugendlichen selber und bei der Kirche.
Die Entwicklung in der Gesellschaft Richtung Individualismus spiegelt sich in der Einstellung junger Menschen zur Religion wider. In der heutigen Ellenbogengesellschaft muss jeder sehen wo er bleibt, und jeder ist für sich selbst verantwortlich. Der Drang zur Selbstbestimmung setzt sich auch auf dem Gebiet Religion durch, und man trifft selber seine Entscheidungen bezüglich des Glaubens. Nach Jahren der Unterdrückung des Menschen als Individuum ist diese Denkweise nachvollziehbar, hat aber auch Nachteile wie Desorientierung und Stabilitätsverlust.
Junge Menschen heute werden in der heutigen Gesellschaft viel früher erwachsen, müssen viel früher Entscheidungen treffen, und Verantwortung für ihr Leben übernehmen. Sie werden vielen Einflüssen ausgesetzt, und stellen daher traditionelle Werte eher in Frage – entwickeln ein individualistischere Wertesystem. Unter anderem werden sie von Gleichaltrigen beeinflusst, die Religion oder Kirche als altmodisch oder nicht „cool“ abschreiben.
Da die Kirche heutzutage nicht viele ansprechende Angebote für Jugendliche hat, wenden sich diese von ihr ab. Sie hat sich nicht modernisiert und sich der pluralisierten Gesellschaft angepasst – sie kann sich nicht nach außen hin präsentieren und Reklame für sich machen. Es wird vorgeworfen, dass die Kirche nur den Glauben aufzwingen will, und zu wenig um freiwillige Angebote kümmert – zum Beispiel auf dem sozialen Gebiet.
 
 
 
 
 
2.2 Kirchliche Angebote
 
Junge Leute kann man nicht an die Kirche binden – wie zum Beispiel durch die Konfirmation oder Firmung. Diese machen die meisten aus Profitgründen (Geschenke) durch und nachher haben sie nichts mehr mit der Kirche zu tun. Beim Konfirmationsunterricht müssen die Jugendlichen eine bestimmte Zahl von Gottesdiensten besuchen, was sie nur aus Pflicht und nicht Überzeugung tun. Danach gehen sie meistens bei besonderen Anlässen (Hochzeiten, Taufen usw.)  dorthin.
Es gibt zwar immer wieder Angebote in den Landeskirchen für Jugendliche, aber diese sind anscheinend nicht ansprechend genug. Wichtig ist natürlich erstmal, Veranstaltungen anzubieten, die bei Jugendlichen gut ankommen, aber dann gilt es ihnen das Gefühl zu geben,
dass man sich für sie als Mensch interessiert, und dass jemand für sie da ist. Wichtig ist auch, dass sie einen Ansprechspartner finden,  mit dem sie über ihre Probleme und Ängste reden können.
In vielen Gemeinden gibt es eine Jugendarbeit, die relative gut funktioniert. Meiner Meinung nach funktioniert dies so gut, weil man schon großen Wert auf eine effektive Kinderarbeit legt. Dies merkt man daran, dass die Kinder während des Gottesdienstes nicht nur „aufbewahrt“ werden, sondern ein altersgemäßes Angebot haben. Das ist nicht nur sonntags der Fall, sondern es gibt auch unter der Woche Veranstaltungen für Teenager und Jugendliche, bei denen nicht nur über den Glauben gesprochen wird, sondern man auch viel Spaß hat. Dafür braucht man engagierte Mitarbeiter, die gerne mit Kindern/Jugendlichen arbeiten.
Um junge Menschen für sich zu gewinnen muss die Kirche ihr altes Image loswerden. Die meisten Jugendlichen halten die Kirche einengend und überaltet – sie meinen, man muss sich an sehr strenge Regeln halten (dies gilt vor allem in der katholischen Kirche). Junge Menschen gehen ungern in die etablierten Kirchen, weil die meisten Gottesdienstbesucher etwas älter sind. Einladender wirken die neuen Gemeinden, da sie lockerer und moderner sind und erfreuen sich eines Wachstums.
Die Kirche sollte daran denken, dass die Jugend anders denken und handeln als die Älteren, die noch regelmäßig zu Kirche gehen. Das Beste wäre man würde wie einen Jugendrat einberufen, der dann analysiert, was die Jugend momentan beschäftigt und was sie gerne machen würden. Jugendrad sollte auch eine Anlaufstätte sein für Probleme oder Sorgen. Es könnten auch Jugendfeste geben, wo sich dort die ganzen Jugendliche der Gemeinde und von außerhalb treffen können. Bibelstunde und die ganzen Sachen, die dazu gehören sollen nicht gestrichen werden. Sie sollen nur ein Begleiter sein. Die Jugend braucht Abwechslung und nicht nur die selben Angebote von der Kirche. Die Kirche sollte mit der Jugend wachsen.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
2.3 Die 15. Shell-Jugendstudie „Jugend und Religiosität“
 
Die Shell-Jugendstudie ergibt das Ergebnis der Untersuchung nach der Frage der Religiosität von Jugendlichen in Deutschland. Die Öffentlichkeit spekuliert von einer Renaissance der Religion, da der katholische Weltjugendtag und der Tod von Papst Johannes Paul II sehr präsent war in den Medien, woran sich viele Jugendlichen daran beteiligten. Die neuste Shellstudie beweist, d...


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