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Referat - Feng Shui


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Feng Shui
Feng Shui ist die chinesische Kunst des Anordnens – das Erstreben des harmonischsten und günstigsten Ortes zum Leben und zum Arbeiten. Die Chinesen glaubten, daß Berge, Flüsse, Straßen, Wände und Türen die Menschen beeinflussen. Die Formen von Betten, die Gestalt und Höhe von Gebäuden, die Richtungen von Straßen und Ecken, alles wirkt sich auf das Schicksal eines Menschen aus. Feng Shui Aufzeichnungen gibt es bis ins 4.Jh.v.Chr. zurück. Entstanden ist es aus dem Schmelztiegel taoistischer Naturbetrachtung, Meditation, Schamanismus und Konfuzianismus. Seit Jahrhunderten bauen die Asiaten auf Feng Shui, wenn es darum geht, Städte zu entwerfen, Häuser zu bauen und ihre Toten zu begraben.
Hongkong gilt als Mekka des Feng Shui. Jedes Haus wird dort von Feng Shui- Experten gemeinsam mit den Architekten geplant. Wörtlich übersetzt heißt Feng Shui Wind und Wasser. Es ist die Lehre vom Leben und Wohnen in Harmonie.
Die ersten, die Feng Shui in der westlichen Welt einsetzten, waren internationale Konzerne, Versicherungen und Banken. Die Kunden und Angestellten sollten sich wohl fühlen und die Motivation und Leistung der Angestellten sollte gesteigert werden. Da seit einigen Jahren immer mehr Menschen im Westen mit den Künsten und Wissenschaften Chinas vertraut werden, ist Feng Shui nicht länger eine Praxis, die nur von den Chinesen geschätzt wird. Architekten, Grundstücksmakler und auch Hausbesitzer beginnen sich für Feng Shui zu interessieren. Taoistische Meister, Wahrsager und Gelehrte trugen zu seiner Popularität und seiner Entwicklung zu einer systematischen Wissenschaft bei. Jeder Mensch besitzt einen Instinkt, der ihm sagt, ob er sich in einem Raum wohl fühlt oder nicht. Diesen Instinkt sollte man nicht unterdrücken. Man sollte sich nicht an die Wohnung gewöhnen, sondern die Wohnung an das angeborene Gefühl anpassen. Feng Shui ist hierbei nur ein Mittel zum Zweck, dass helfen soll, sich leichter zu entscheiden. Wichtig dabei ist vor allem, dass wir die praktischen Anwendungen des Feng Shui an unsere Bedürfnisse anpassen. Auch wenn wir in einer Zeit der globalen Vernetzung leben, dürfen wir nicht vergessen, dass in unserem Teil der Erde eine andere Kultur und ein teilweise grundverschiedenes Weltbild besteht als in Asien. Man kann deshalb viele kulturelle Eigenheiten nicht einfach ungefiltert in unser westliches Leben integrieren. Zum Beispiel wirkt es oft etwas befremdend, wenn in einer Wiener Wohnung über einer Türe Bambusflöten hängen.
In meinem Referat möchte ich die wichtigsten Kräfte des Feng Shui erläutern.

Chi
Feng Shui geht von der Überlegung aus, daß alles, was uns umgibt, aus Energie besteht. Diese Energie nennt man Ch´i (Atem, Lebensenergie). Es ist das wichtigste Element des Feng Shui. Es beeinflußt das menschliche Leben und Feng Shui beeinflußt unser Ch´i. Dieses Ch´i kann mit Hilfe von Feng Shui optimal ins Fließen gebracht werden. In uns kann dies durch positive Gedanken und Gefühle geschehen und beeinflußt direkt unsere Gesundheit. In der Wohnung oder auf dem Grundstück beeinflußt es das Schicksal und Wohlergehen im weiteren Sinne. Blockierte Bahnen des Ch´i verursachen Stau und bringen Hemmnisse oder Krankheit. Es ist das vereinende Prinzip, das als Energie alles miteinander verbindet. Die Natur kennt nur fließende Bewegungen, so sollte es auch in unserer Wohnung sein.

Yin Yang
Am Anfang entwickeln sich Yin und Yang schrittweise aus der Leere, der Urenergie Wu-Chi. Aus der Urenergie wächst eine neue Kraft. Die beiden Elemente des Lebens wirken in einem Wechselspiel aufeinander ein. Jedes Yang enthält etwas Yin und jedes Yin Anteile des Yang.
Die beiden gegensätzlichen Lebensprinzipien Yin und Yang spielen im chinesischen Denken eine wichtige Rolle. Sie durchdringen alles im Universum. Das weibliche, passive, introvertierte Prinzip ist Yin, es steht für Nacht, Dunkelheit und Stille. Der dazu gehörende Gegenpol ist das männliche, aktive, extrovertierte Yang, es steht für Licht, Tag und Bewegung.
Dabei sind Yin und Yang keine unüberbrückbaren Gegensätze, sie bedingen sich gegenseitig: ohne Yin kein Yang und umgekehrt. So wie der Tag in die Nacht und wieder in den Tag übergeht, so ist das Leben ein ständiges Wechselspiel zwischen Yin und Yang - mal dominiert das eine, mal das andere. Doch sollten die beiden sich stets in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander befinden.
Der harmonische Ausgleich des Gegensatzpaares Yin und Yang gilt auch für den Menschen und seine Umgebung. Yin und Yang sind deshalb in einer gesunden Umgebung in einem ausgewogenen Verhältnis vorhanden. Dem Prinzip Yin entsprechen runde, geschwungene Formen, pastellige Töne. Dem Yang werden gerade Linien und eckige Formen, kräftige oder leuchtende Farben zugeordnet. Man sollte darauf achten, dass in einer Wohnung beide Prinzipien zu ihrem Recht kommen! Dominiert ein Prinzip zu sehr, entsteht Unausgewogenheit, die auf Dauer zu Gesundheitsproblemen, persönlichem Unglück oder Misserfolg führen kann.
Fünf Elemente
Die fünf Elemente: Zusammen mit Yin und Yang stellen die fünf Elemente eine Weitere Möglichkeit dar, das Ch´i eines Menschen oder eines Hauses zu harmonisieren.
Die fünf Elemente sind: - Metall – Holz – Wasser – Feuer – Erde Sie charakterisieren die gesamte Materie.
(Ähnlicher Modus wie bei Schere – Stein – Papier)
Zyklus der Schöpfung
Feuer bringt Erde hervor (Asche), Erde erschaffen Metall (Erze), Metall produziert Wasser (Wassertropfen bilden sich auf kaltem Metall), Wasser nährt das Holu (Bäume) und durch Holz entsteht Feuer
Zyklus der Kontrolle
Holz laugt die Erde aus (Baum entzieht Nährstoffe), Erde behindert das Wasser, Wasser löscht das Feuer, Feuer schmilzt das Metall, und Metall zerhackt Holz.
Jedes der fünf Elemente steht für bestimmte Formen, Farben und Charakteren. Ist eines im Überfluß vorhanden, kann man es mittels der anderen wieder ausgleichen.
Die Fünf Tiere
Die „Fünf Tiere“ stellen eine Art Energielandkarte dar. Den Standort kennzeichnet eine Schlange. Der Energiefluss bewegt sich von der (linken) Drachenseite zur (rechten) Tigerseite. Rückwerts steht schützend eine Schildkröte und der Phönix an der Vorderseite steht für Offenheit. Ein idealer Platz für ein Gebäude hat im Hintergrund schützende Hügel oder Berge (Schildkröte), zur Linken einen Gebirgszug oder Wald (Drache), auf der rechten Seite eine flache Landschaft (Tiger) und an der Front eine Mauer, ein kleiner Weg oder ein Gewässer (Phönix).
Verändern des Chi
Es gibt neun Grundlösungen für das Verändern, Abschwächen oder Verstärken von Ch´i:
1., Strahlende oder lichtreflektierte Objekte: Spiegel, Kristallkugel, Leuchten
2., Klänge: Windspiele, Glöckchen,
3., Lebende Objekte: Pflanzen (echte oder künstliche), Blumen, Aquarium oder Goldfischglas
4., Objekte in Bewegung: Mobile, Windmühle, Springbrunnen
5., Schwere Objekte: Steine oder Statuen
6., Elektrisch betriebene Geräte: Klimaanlage, Stereoanlage, Fernsehen
7., Bambusflöten
8., Farben
9., Sonstige
Ein Spiegel außerhalb wendet bedrohliches Ch´i ab, dabei ist die Größe unwesentlich. Innerhalb „Je größer desto besser“. Wenn sie zu niedrig angebracht sind, senken sie das Ch´i des Menschen. Spiegel zeigen auch Eindringlinge, wenn man der Tür den Rücken zugewandt hat.
Licht ist...


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