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Referat - Der muslimische Glaube


Dieses Referat wurde vom Mitglied lulu55schlafen veröffenlicht. Pausenhof.de ist für die Inhalte der Veröffentlichungen der Mitglieder nicht verantwortlich.


                                           Der muslimische Glaube
 
Der Islam, die jüngste der monotheistischen Weltreligionen wurde durch Mohammed (569-632) offenbart. Das Ursprungsland des Islam ist die Westküste der arabischen, Halbinsel (Arabien) und dort die Städte Mekka und Medina. Das Wort Islam bedeutet soviel wie „Hingabe an Gott" (AlIah) und ist der von Mohammed selbst gewählte Name für die neu gestiftete Religion. Derjenige, der sich Gott hingibt, ist der Muslim. Die Muslime selbst vermeiden den Begriff Mohammedaner, da dieser sie als An­hänger Mohammeds erscheinen läßt, den sie jedoch nur als Vermittler der Gottesbotschaft akzeptieren, was als sein einziges Wunder zählt. So ist der erste Kritikpunkt am Christentum immer der Glaube an Jesus als Sohn Gottes, der im Islam als einer der Propheten zählt, wie Mohammed aber nur Mensch ist. Der Islam ist zum einen das Bekenntnis des Glaubens an den einzigen und allmächtigen Gott, zum anderen aber auch das von Gott durch Mohammed offenbarte Gesetz. Die Hingabe und das Befolgen dieses Gesetzes führen den Muslim zu Gott. Die Grundlagen des Islam sind der - Koran, die – Sunna (Brauch, Gewonheiten) und die – Hadithe (Überlieferungen, Aussprüche). Diese bilden die Basis für die islamisehe Gesellschaft (Umma), die sich ausschließlich an ihnen orientieren soll. Gottes Existenz wird im Koran ähnlich wie in der Bibel ohne Begründung vorausgesetzt. In den frühen und grundlegenden Passagen betont der Koran die Güte und Allmacht des Eincn Gottes. Als dritter Wesenszug Gottes ist seime Schöpfertätigkeit genannt. Im Gegensatz zum Alten Testament wird der Schöpfungsakt im Koran als dauernd fortwährender Prozeeß beschrieben, in den Gott durch seine Allmacht eingreifen kann. Ein weiterer zentralcr Bestandteil der islamischen Gottesvorstellung ist Gott als der Richter beim Jüngsten Gericht. Die Kriterien, nach denen Gott richtcn wird, sind weniger die guten oder schlechten Taten des Menschen, sondern vielmchr ist sein Glaube an Gott von entscheidender Bedeutung. Der Mensch hat die freie Entscheidung, sich für den Weg des Glaubcns an Gott zu entscheiden und seinen Glaubcn der Pflichtenlehre entsprechend zu leben oder den Weg des Unglaubens zu wählen, In der Praxis ist ein Leben ohne Religion für eincn Muslim nicht denkbar. Wenn man kein Muslim ist, so muß man doch wenigstens einer der anderen Buchreligioneen (Ahl Al-Kitab) angehören. Diejenigen, die Gott für gerecht befindet, werden in den Himmel gehen und dort im Garten Eden in Ewigkeit leben. Die übrigen werden der Hölle übergeben und müssen dort büßen.
 
Die fünf Grundpfeiler des Islam sind :
Glaubensbekenntnis (Shahâda):
"Ich bezeuge: Es gibt keinen Gott außer DEM Gott. Muhammad ist der Gesandte Gottes." (Schiiten fügen oft hinzu: "Alî ist der Freund Gottes")
 
Gebet (Salat): fünfmal täglich:
Sobh: Dieses Gebet wird in der Morgendämmerung, bei Tagesanbruch verrichtet. Es beginnt in dem  Moment, in dem das Tageslicht erscheint, und geht zu Ende bis kurz vor dem Sonnenaufgang. Der letzte Teil deines Gebets ´Tahiyyat` muß im Moment der Erscheinung der Sonne gemacht werden.
Dohr: Dieses Gebet beginnt wenn die Sonne sich von der Mitte des Himmels senkt und wenn Schatten beginnen sich auszudehnen. Seine Zeit endet, wenn ein Ding und sein Schatten gleich sind.
Asr: wird in der Zeit verrichtet, in der die Zeit des Dohr beendet ist. Oder, genauer gesagt, nachdem die Sonne am Meridian vorbeigeht und bis zur Zeit des Maghrib.
Maghrib: wird nach dem Sonnenuntergang verrichtet. Wir können sagen, daß seine Zeit ungefähr anderthalb Stunden nach dem Sonnenuntergang beträgt.Es ist erwünscht, daß du mit anderen das Maghribgebet verrichtest. Natürlich ist Gebet mit andern Menschen bei den anderen Gebetszeiten wichtig, aber es ist vor allem beim Maghribgebet erwünscht.
Ischa: wird verrichtet nachdem das Tageslicht vom Himmel verschwindet, ca. anderthalb Stundem nach dem Ende der Maghribzeit. Seine Zeit endet mit dem Beginn des Fagrgebets. Der letzte Teil des Gebets muß vor der Erscheinung der Sonnenstrahlen verrichtet werden.
 
Abgabe ("Armen"-Steuer) (Zakat)
Zakat wird oft mit Armensteuer übersetzt. Dies gibt aber nur einen Teil dessen wieder, für was Zakat zu entrichten war. Heute wird Zakat allerdings gewöhnlich nur noch als Verpflichtung zur Geldspende für karitative Zwecke betrachtet und unterscheidet sich kaum mehr vom Almosen.
 
Fasten (Saum) im Monat Ramadan
Jeder erwachsene gesunde Muslim muß während des Ramadan von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang auf jegliche Nahrungsaufnahme und den Genuß von Nikotin verzichten sowie sexuell enthaltsam sein. Der Ramadan gilt als besonders gnadenreiche Zeit, weil es der Monat der Offenbarung des Korans gilt.
 
Pilgerreise (Haddsch) zur Ka´ba in Mekka
Jeder erwachsene Muslim, ob Mann oder Frau ist verpflichtet, einmal im Leben die große Pilgerfahrt durchzuführen, falls er dazu imstande ist. Im Zentrum dieser Pilgerfahrt steht die Erinnerung an Abraham, der nach muslimischem Glauben die Ka´b...


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