Live-Ticker
Schule & Uni  Schule & Uni
menu Registrieren menu Mitglieder Login menu Profil menu Referate menu Facharbeiten menu Seminararbeiten menu Rund um die Schule menu Rund ums Studium menu Schulforen
 Statistik
Mitglieder381.280
Neue User1
Männer188.045
Frauen186.404
Online2
Referate12.458
SMS-User59.003
Forenbeiträge3.079.872
 Neue Mitglieder
  • Profilbild von MariaLuise

    Weiblich MariaLuise
    Alter: 28 Jahre
    Profil

  • Profilbild von IceBlue2607

    Maennlich IceBlue2607
    Alter: 15 Jahre
    Profil

  • Profilbild von petraangerer

    Weiblich petraangerer
    Alter: 44 Jahre
    Profil

  • Profilbild von Eisenberg

    Maennlich Eisenberg
    Alter: 22 Jahre
    Profil

  • Profilbild von MeGGiii98

    Weiblich MeGGiii98
    Alter: 16 Jahre
    Profil

  • Profilbild von Geburtsdatum

    Maennlich Geburtsdatum
    Alter: 10 Jahre
    Profil

  • Profilbild von dogemuc

    Weiblich dogemuc
    Alter: 43 Jahre
    Profil

  • Profilbild von texperkins

    Weiblich texperkins
    Alter: 15 Jahre
    Profil

  • Profilbild von BB2007

    Weiblich BB2007
    Alter: 26 Jahre
    Profil

  • Profilbild von Lindamue

    Weiblich Lindamue
    Alter: 28 Jahre
    Profil

     

Referat - Otto Lilienthal -Probieren geht über Studieren-


Dieses Referat wurde vom Mitglied Daisho veröffenlicht. Pausenhof.de ist für die Inhalte der Veröffentlichungen der Mitglieder nicht verantwortlich.


Herderschule Lüneburg
Ochtmisser Kirchsteig 27
21339 Lüneburg



Facharbeit
Im Seminarfach

Otto Lilienthal

-Probieren geht über Studieren-











































Prolog

Wenn man an Otto Lilienthal denkt, denkt man zunächst an das berühmte Foto von ihm, auf dem er in einem Flugapparat heroisch am Abhang steht. Die meisten werden auch an seinen tragischen Tod denken, der aus ihm einen Mythos wie die Ikarossaga machte.

Ich habe Otto Lilienthal im Laufe der Vorbereitungen dieser Facharbeit sehr viel genauer kennen gelernt:
Als einen optimistischen, erfolgreichen Mann, einen liebevollen Familienvater, dem seine Freundlichkeit, Energie und Tüchtigkeit allgemein bescheinigt wurde und als einen väterlichen Chef, der von seinen Angestellten, die sogar eine Gewinnbeteiligung genossen, verehrt wurde.
Aber vor allem lernte ich ihn kennen als fantasievolles Genie der Luftfahrtstechnik, den kein Rückschlag entmutigen konnte, sondern antrieb, den Menschheitstraum vom Fliegen zu verwirklichen.
Meine Facharbeit handelt von Otto Lilienthals Leistungen in der Aerodynamik sowie seinen mutigen Experimenten für den Menschenflug, dessen Opfer er wurde.
Der Menschenflug war im Ursprung nicht wie heute der Wunsch, sich durch die Luft fortzubewegen, sondern viel mehr Antrieb und Idee des Verlassens der Erdoberfläche und Eroberung des Himmels. Ich habe versucht, besonderen Wert auf Aufschlüsselung seines Vorgehens zu setzen, sowie auf die Resultate, seine Flugzeugkonstruktionen.

P.S. Zur Einstimmung auf das Thema empfehle ich die angefügte CD von Reinhard Mey: Lilienthals Traum.











Eine Flugmaschine zu erfinden bedeutet wenig,
sie zu bauen nicht viel,
sie zu versuchen alles.

Capitaine Ferber




















Otto Lilienthal - Probieren geht über Studieren
Begründung der gewählten Arbeitsweisen und Methoden

Auf der Suche Nach Quellen stieß ich schnell auf die Seite des Otto Lilienthal Museums in Anklam. Auf dieser Seite werden neben vielen Informationen und Bildern über Lilienthals Leben auch verschiedene Bücher und Sammlerstücke zum Verkauf angeboten. Die hauptsächlich verwendete Fachliteratur bezog ich jedoch aus den hiesigen Bibliotheken, die sich sowohl auf die Technischen Aspekte seiner Arbeit und historischen Fakten als auch auf sein Privatleben beziehen.

Zu nennen sind:

 Gerhard Halle- „Otto Lilienthal und seine Flugzeug- Konstruktionen“
Dieses Heft wurde mir vom Deutschen Museum empfohlen um einen guten Einblick in die Wissenschaftliche Arbeit Lilienthals zu erhalten. Ebenfalls verfügt es über eine klare Struktur, die seinen Gedankengang verständlich aufschlüsselt.

 Werner Schwipps- „Lilienthal“
Dieses Buch verfügt über ausführliche Schilderungen über sein Leben und Wirken auch neben seiner Flugforschung und zahlreiche interessante Nebeninformationen zu seinem Leben.

 Anna Lilienthal- „ Die Lilienthals“
Otto Lilienthals Schwägerin verfasste diese Biografie über ihn und seinen Bruder Gustav, ihr Mann, da dieser seit einem Unfall beim Sprechen und Schreiben behindert war. Sie erläutert bildhaft das Leben der Brüder Lilienthals außerhalb ihrer Aerodynamischen Forschungen.

 Internetpräsenz www.lilienthal-museum.de des Otto Lilienthal Museums, Anklam
Diese Seite war mir eine große Hilfe bei der Einordnung Lilienthals in die Weltgeschichte und Geschichte der Luftfahrt.
Das Leben von Otto Lilienthal
Karl Wilhelm Otto Lilienthal wurde am 23.Mai 1848 in Anklam als das erste von acht Kindern des Kaufmanns Gustav Lilienthal und seiner Frau Caroline geboren. Fünf seiner Geschwister starben jedoch schon im Alter von wenigen Monaten oder Jahren. Sein Vater starb bereits als Otto Lilienthal 12 Jahre alt war. Ab 1856 besuchte Lilienthal das Gymnasium in Anklam, danach die Provinzial-Gewerbeschule in Potsdam. Nach der Beendigung eines Praktikums in einer Maschinenbaufirma begann er 1867 ein Studium an der Gewerbeakademie Berlin. In diesen Jahren begann er auch mit ersten Experimenten zum Auftrieb mit Flügelschlag. Seine flugtechnischen Ambitionen blieben der Schule nicht verschlossen und er erhielt ein Stipendium, das seine Lebenssituation deutlich verbesserte.

Nach der Beendigung seines Studiums 1870 nahm Lilienthal als Einjährig-Freiwilliger am deutsch- französischen Krieg teil. Bei der Belagerung von Paris beobachtete er zum ersten Mal Heißluftballone, die die Stadt verließen.
Die nächsten Jahre arbeitete Lilienthal in verschiedenen Maschinenbaufirmen in Berlin bis ihm mit seinem Bruder 1883 der Schritt in die Unabhängigkeit gelingt.

Bis zu dieser Zeit erforschte er die Luftkräfte am Tragflügel mit verschiedenen Flugmodellen sowie die Einflüsse des Windes und hielt mehrere Vorträge zur Theorie des Vogelfluges. Seine Studien finanzierte er durch verschiedenste Patente, wie 1877 eine Schrämmmaschine die im Bergbau Verwendung fand. Er heiratete am 11. Juli 1878 Agnes Fischer, die Tochter eines Bergmannes, die ihm vier Kinder gebar.

Im Jahr 1889 veröffentlichte Lilienthal sein Buch „Der Vogelflug als Grundlage der Fliegekunst“, dass eine Sammlung seiner bisherigen Beobachtungen und Erkenntnisse über das Fliegen zusammenfasst. Bereits im nächsten Jahr startet er die Versuchsreihe mit manntragenden Flugapparaten, dessen Ergebnisse ihm im darauf folgenden Jahr, 1891, erste Gleitflüge von über 25 Metern Weite ermöglichen.

In den nächsten Jahren konnte Lilienthal immer größere Flugerfolge verbuchen. In der Nähe seines Wohnhauses errichtete er Fliegestationen, und den sogenannten "Fliegeberg" in Lichterfelde. Durch die Weiterentwicklungen und den Bau mehrerer Flugapparate, darunter eines Flügelschlagapparates mit motorischen Antrieb und dem ersten Doppeldecker gelangen Gleitflüge bis zu 250 m. Aufgrund großer Interesse und Begeisterung für seine Erfolge konnte 1895 die Serienproduktion seines "Normalsegelapparates" erfolgen. In seinem letzten Jahr, 1896 befasste Lilienthal sich mit neuen Experimenten zum Flügelschlag.

Am 10. August 1896 erlag Otto Lilienthal seinen Verletzungen, die er sich einen Tag zuvor bei einem Absturz mit seinem Normalsegelapparat zuzog.

Otto und Gustav Lilienthal

Der prägendste Mensch in Otto Lilienthals Leben war zweifellos sein Bruder Gustav. In seiner Familienchronik bemerkt Lilienthal: „Mein Bruder Gustav war mein zweites Ich. Nicht nur, daß wir von früher Jungend Freud und Leid gemeinsam teilten und alle dummen Streiche ausführten. Auch unsere weitere Selbsterziehung steuerte der gleichen Weltanschauung zu.“. Ihr ganzes Leben erforschten sie gemeinsam den Segelflug, wobei Otto Lilienthal der Wagemutigere war, was das Experimentieren betrifft, doch Gustavs Anteil an ihrem Erfolg wird sehr unterschätzt. Der jüngere Bruder des weltbekannten Flugpioniers steht bis heute im Schatten des großen Namens seines großen Bruders. Geboren am 9. Oktober 1849 in Anklam, ein gutes Jahr nach Otto hat er seinen Bruder um fast 40 Jahre überlebt. Er starb auf dem Weg zum Flugplatz Berlin Adlershof, um die leider erfolglose Flugforschung fortzuführen, die die letzten Jahre seines Lebens ganz bestimmte. Seine anderen und früheren Tätigkeitsfelder sind von Gustav Lilienthal kaum publiziert. Sie betreffen seine Leistungen als Baumeister und Spielzeugingenieur. Bevor Kinder mit Kunststoff bauten, beherrschte der Anker-Steinbaukasten die Miniatur-Bauwelt. Dieser und eine große Zahl anderer Baukastensysteme und Spielgeräte gehen auf Erfindungen Gustav Lilienthals zurück. Teilweise sind sie jedoch auf Otto Lilienthal patentiert.

I. Die Geschichte der Luftfahrt: Vom Segeldrachen bis zum Motorflugzeug

Die Geschichte der Luftfahrt ist so alt wie die Menschheit selbst. Sie ist voll von bahnbrechenden Erfindungen, mutigen Pionieren und tragischen Schicksalen. Wir betrachten hier die Geschichte Otto Lilienthals genauer.

Die Geschichte der Luftfahrt, insbesondere des Flugzeuges, wurde maßgeblich durch Lilienthals Forschung beeinflusst und vorangetrieben. Die Kreierung des Flugzeugs wird mit zwei grundlegenden Ereignissen in Verbindung gebracht. Zum einen die erfolgreichen Gleitflüge des Deutschen Otto Lilienthal von 1891 bis 1896 und den ersten Flügen des eigenstartfähigen Motorflugzeugs der US- amerikanischen Gebrüder Wright im Jahre 1903.

Freilich verfügt die Geschichte der Luftfahrt über unzählige Pionierleistungen, jedoch um Otto Lilienthals Beeinflussung sichtbar zu machen, ist es günstig, ihn in seinen historischen Kontext zu setzen. Wie zu entnehmen ist, war Otto Lilienthal weder der erste Mensch, der flog, die Vögel als Vorbild nahm oder ein Fluggerät konstruierte. Seine Einzigartigkeit in der Geschichte der Luftfahrt stellt für mich seine von ihm geschaffenen technischen Voraussetzungen und die ersten sicheren, reproduzierbaren Gleitflüge der Geschichte dar. Kein anderer Forscher konnte genau begründen, warum er fliegt, oder konnte es an physikalischen Gesetzmäßigkeiten festmachen. Lilienthals Messungen, die noch heutzutage Standard sind, sowie seine über 6000 absolvierten Gleitflüge, sind ein klarer Beweis für seinen Erfolg.

Die Geschichte der Luftfahrt
„Theoretisch kreisen wir schon lange, aber wer wird es zuerst praktisch zustande bringen?“
Otto Lilienthal an Wolfmüller
Die Geschichte der Luftfahrt beginnt wohl 600 Jahre vor Christus in China, wo Drachen als die ersten von Menschenhand geschaffenen Fluggeräte erwähnt werden. Es war auch China, wo 1232 der erste überlieferte Raketenstart im Krieg gegen die Mongolen stattfand und aus dem Marco Polo 1282 über bemannte Drachenaufstiege berichtete. Erst im 14. Jahrhundert halten diese Techniken Einzug in Europa.
Zwischen 1486 und 1513 sind Leonardo da Vincis flugtechnische und mathematische Studien einzuordnen, die die Menschheit dem Fliegen einen großen Schritt näher brachten. In seinen Aufzeichnungen finden sich unter anderem Strömungsuntersuchungen und Stromlinienkörper, Fallschirmentwürfe, Entwürfe für Schwingenflugzeuge und für einen Hubschrauber. Jedoch ist keiner dieser Entwürfe seinerzeit umgesetzt worden. Die Brüder Montgolfier bauten im Jahre 1783 erste Heißluftballone als Luftfahrzeuge und schafften es, einen bemannten freien Aufstieg durchzuführen. Schon 1784 erreichte man Höhen von 4000 m. Zur gleichen Zeit (1783) stiegen die ersten Gasballone auf.
Hier spaltet sich die Geschichte der Luftfahrt in zwei Entwicklungen. Zum einen in die Optimierung der Luftschifffahrt und zum anderen in die Beschäftigung mit dem dynamischen Flug, den so genannten „Fluggeräten schwerer als Luft“, mit dem auch Lilienthal sich hundert Jahre später befasste. Im Hinblick auf Lilienthals Traum vom Fliegen werde ich hier auf den letzteren Weg expliziter eingehen.
Pioniere der „Fluggeräte schwerer als Luft“
Der Engländer George Cayley skizziert 1799 ein Gleitflugzeug mit einem Seiten- und Höhenleitwerk. Dieses Manuskript gilt als Ausgangspunkt für die wissenschaftliche Beschäftigung mit dem „Fluggerät schwerer als Luft“.1804 baute er ein erfolgreiches unbemanntes Gleitflugmodell. Im November 1842 wird der erste vollständige Entwurf eines Motorflugzeuges mit Dampfmaschinenantrieb durch den englischen Ingenieur William Henson im Patentamt eingereicht. Das Patent knüpfte jedoch an die Arbeiten Cayleys an. Doch es war wieder Cayley, der einen manntragenden Dreidecker baute und dem sogar 1853 der erste erfolgreiche bemannte Gleitflug, hinter eine Kutsche gespannt, gelingt. Währenddessen gelingt Henry Griffards die erste motorgetriebene Luftschifffahrt. Die Konstruktion erreicht eine Geschwindigkeit von etwa 10 km/h. Nach erfolgreichen Modellversuchen erhalten die französischen Brüder du Temple de la Croix 1857 ein Patent für ihr Motorflugzeug. Im gleichen Jahr unternimmt der Franzose Jean Marie Le Bries nach Vogelstudien am Albatros Flugversuche mit Schleppstart. Davon beeindruckt schreibt der Franzose d'Esterno 1865 ein Buch "Über den Flug der Vögel", in dem er den Gleitflug als für Menschen möglich beschreibt. Dies bestätigend erschien im gleich Jahr von Louise Pierre Mouillard das Buch "L'Empire de l'Air", in dem er ebenfalls die Nachahmung des Gleit- und Segelflugs der Vögel, nicht aber des Schwingenflugs für möglich hält. Im Jahr 1871 baut der Franzose Alphonse Pénaud seine Planaphore, ein freifliegendes Motorflugmodell mit Gummimotorantrieb.
1874 betritt Otto Lilienthal mit seinem Bruder Gustav erstmals die Bühne der Luftfahrtsgeschichte. Ihre Forschungsergebnisse von der Arbeit mit Auftriebs- und Widerstandsmessungen an Tragflügelprofilen beweisen unter anderem den Vorteil der gewölbten Fläche der Tragflügel. In den Folgejahren gelingt mehreren Motorflugmodellen das Fliegen. So erprobt der Engländer Thomas Moy 1875 erfolgreich sein gefesseltes Motorflugmodell mit Dampfmaschinenantrieb und 4 m Spannweite. 1877 bringt Enrico Forlanini einen dampfgetriebenen Modellhubschrauber zum Fliegen. Auch die Feinheiten werden von den Franzosen Alphonse Pénaud und Paul Gauchot verbessert. Sie bekommen 1876 ein Patent für ein Motorflugzeug mit Einziehfahrwerk, Flügel-V-Form und Steuerknüppel. Ein Patent erhält 1884 auch der Engländer Horatio F. Philipps auf gewölbte Flügelprofile.
1889 veröffentlicht Otto Lilienthal sein Buch "Der Vogelflug als Grundlage der Fliegekunst". Seine Messungen an Tragflügeln, dargestellt in so genannten Polardiagrammen, werden die Grundlage unseres heutigen Begriffssystems und belegen die Vorteile der Flügelwölbung. 1891 erreicht Otto Lilienthal Flugweiten bis 25 Meter. Diese gelten heute als die ersten sicheren, wiederholbaren Gleitflüge der Geschichte und seine Methode "vom Sprung zum Flug" als die einzige, die ein Erlernen des Fliegens ermöglicht. Der Australier Hargrave führt 1893 auf einem aeronautischen Kongress in Sydney den Kastendrachen vor. Er wird zum Leitbild für zahlreiche wissenschaftliche Drachen bis hin zum Flugzeug. In diesem Jahr zeigt der Engländer Philipps auch erste Experimente mit einem 50-Decker. Otto Lilienthal nimmt 1894 die erste Serienfertigung eines Flugzeugs mit dem "Normal-Segelapparat" auf. Er erreicht mit seinen verschiedenen Flugzeugkonstruktionen Flugweiten bis 250 m. Am 6. Mai 1896 gelingt der erste Flug des Motorflugmodells mit Dampfmaschinenantrieb des Amerikaners Prof. Samuel Pierpont Langley über 1 km Entfernung. Otto Lilienthal verunglückt am 8. August jedoch tödlich, bevor er sein endgültiges Ziel, den gesteuerten Motorflug, erreichen konnte. Er „überzog“ bei einem Routineflug mit seinem „Normalsegelapparat“ in den Stöllnerbergen und stirbt am folgenden Tag an den Wirbelsäulenverletzungen.
Lilienthals fortwährender Einfluss
Im Juni 1896 organisiert der Eisenbahningenieur Octave Chanute ein Fliegerlager am Michigansee. Erprobt wurde u. a. ein Lilienthal-Gleiter, der die Grundlage für die weitere Entwicklung der Flugtechnik wurde. Davon profitierten unter anderem Karl Jatho, Wilhelm Kress, Lyman Gilmore, Richard Pearse und Gustav Weißkopf, denen es um 1900 gelungen war, mit Fahrrad- bzw. Maschinenbau- und Tragflächen-Experimenten zu Teilerfolgen im Motorflug und zu Weiterentwicklungen zu gelangen.
Aber die bahnbrechende Entwicklung von Fluggeräten zu ernstzunehmenden Verkehrsmitteln gelingt erst nach der Erfindung leichter, kleiner, Verbrennungsmotoren, wie sie durch Gottlieb Daimler und durch Carl Benz für den Einsatz in Straßenfahrzeugen aus dem Ottomotor entwickelt wurden und die Dampfmaschine ablösten. Nur unter Verwendung eines solchen Benzinmotors wird der erste erfolgreiche gesteuerte Motorflug der amerikanischen Brüdern Orville und Wilbur Wright im Jahre 1903 möglich, die inspiriert vom „Flying Man“ Otto Lilienthal ihre Flugforschungen beginnen. Die von ihnen erfundene aerodynamische Flugsteuerung um alle dr...


Das komplette Referat erhältst Du nach Eingabe Deiner E-Mail als kostenlosen Download.







Durch Aktivierung des Bestätigungslinks in unserer Service-Mail stimmen Sie zu, dass unsere Sponsoren Ihnen in unregelmäßigen Abständen Werbung per E-Mail zusenden dürfen. Dieser können Sie jederzeit widersprechen. Dank unserer Sponsoren können wir Ihnen diesen Service kostenlos anbieten.

Oder anmelden bzw. kostenlos registrieren.

Gratis registrieren um alles zu sehen

Wenn du das komplette Referat Otto Lilienthal -Probieren geht über Studieren- als formatiertes PDF sowie tausende andere Arbeiten sehen willst, registriere dir jetzt deinen persönlichen Pausenhof Account.

register