Referat - Latein-eine tote Sprache? (Handout,Lückentext)
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Allgemein
- ursprünglich vom Volksstamm der gesprochen
- gehört zur Sprachgruppe der Sprachfamilie
- Grundlage für alle Sprachen (z.b. Spanisch, Französisch)
- Mittel zur Verständigung europä. Städte und Länder
- italienischen Humanisten mochten nicht, so säuberten sie es von
Auswüchsen
des Lateins wird gefestigt
Antike und Kaiserzeit
Antike Schreibweise
- Lateinische Sprache als zusammenhängender Fluss von ohne
geschrieben
- keine Satzzeichen und Kleinbuchstaben
- diese Schreibweise wurde angewendet, weil auf Wachstafeln wenig Platz zum
Schreiben war und Papyrus war zu teuer
Lateinische Sprache
- lateinische Sprache war die Sprache des und
- durch die Verbreitung Roms drang die Sprache in alle damals bekannten Gebiete
vor
- war beherrschende Sprache in und im
- ist auch Vorfahre der modernen romanischen Sprachen
- Latein Sprache der Gelehrsamkeit und Diplomatie bis zum 18. Jahrhundert
- Sprache der Liturgie bis ins späte 20. Jahrhundert
Der Ursprung
- vermutlich um von italischen Völkern aus dem Norden mitgebracht
- durch weitere Eroberungen breitete sich die Sprache zunehmend aus
- frühe lateinische Inschriften aus dem überliefert
- lateinische Sprache von vielen Seiten beeinflusst: keltischen Dialekten
Norditaliens, Griechischen und dem nichtindogermanischen Etruskisch aus
Mittelitalien
- Griechische Literatur in der Hälfte des 3.Jh. v. Chr. ins lateinische
übersetzt
à lateinische Sprache entwickelte sich zu einem bedeutenden literarischen Medium
Schriftsprache der Kaiserzeit
- 1. Jh. gekennzeichnet durch den Einfluss der und der
- 2. Jh. durch Bestrebungen geprägt ( historisches wieder
übernommen)
- Vorarbeiten durch Grammatiker
- 4.Jh. Annäherung an die Volkssprache und Aufnahme vieler griechischer Worte
- 5.Jh. Latein ist
- Schriftsprache lebt in den romanischen Sprachen weiter
- damit maßgebliche Beteiligung an der Umformung „barbarischer“
Umgangssprachen in Kultursprachen
Literatursprache der Antike
wird in vier Perioden eingeteilt: - altlateinische Periode
- goldene Latinität
- silberne Latinität
- spätantike Periode
Gesprochenes Latein
- typisch ist die größere Freiheit im Satzbau und die häufige Verwendung von
Interjektionen und griechischen Wörtern
- die Sprache der ungebildeten Schichten legte weniger Wert auf den klassischen
Satzbau , neue Wörter wurden unbekümmert und gerne aufgenommen, man strebte
nach Vereinfachung vor allem in der Wortstellung =
Mittelalter
Sprachlandschaften des Lateinischen in der ersten Hälfte des Mittelalters
Gallien
- im Gallien ist die Volkssprache sehr verschieden gewesen
- eine starke politische Macht im fränkischen Reich wollte die hochsprachlichen
Normen des Lateinischen wieder herstellen
à bilden sich im Hochmittelalter zwei einheimische Hochsprachen aus
- Altfranzösisch im Norden und Altprovenzalische im Süden
Italien
- Änderung der Aussprache mancher Worte
- aber keine auffällige Rückwendung der sprachlichen Grundlagen der Antike
- knüpfte bewusst an den Sprachstil der
Ausdehnung des Sprachraumes
- dehnten sich beträchtlich nach Norden und den europäischen Osten und
Südosten aus
- im Norden und Osten kamen nur kaum Veränderungen vor
In den meisten Gebieten konnte man erst spät die einheimischen Volkssprachen
schreiben.
In Mittel- und Westeuropa entfaltete sich das Schrifttum sehr rasch im Gegensatz
zum Norden und Osten.
Hochmittelalter
- von 11. bis 14. Jahrhundert
- Rückbezug auf die Antike
- Vorbilder der Antike:
- Ausrichtung nach biblischen Stilmustern verhalf zu gewisser Einheitlichkeit in
Europa
- Stilisierung brachte unterschiedliche Wirkungen
z.b.: Herausbildung eines persönlichen Stils oder gewisse einförmige Handhabung
der Sprache
- Sprache noch einmal durch die Bestrebung der Scholastiker vereinheitlicht und
gereinigt
- Sprache sollte für präzise Darlegung logischer und philosophischer Gedanken
verwendbar gemacht werden
- im Jahrhundert blühten nationalsprachlichen Literaturen auf
Carmina Burana
1. Ursprung
- Übersetzung: „ “
- eine Sammlung von Gedichten, Liedern und kurzen Spielen,
- entstammt dem Repertoire der Vaganten, wandernder Mönche
- im südbayrischen Kloster Bendiktbeuren gefunden
- stammte aus dem Deutschland des 13. Jahrhunderts, aber die Inhalte sind meist
schon im 12. Jahrhundert geschrieben worden
- enthält über zumeist in Latein, doch auch viele Mittelhochdeutsche
Texte und gemischtsprachige Texte sind darunter
- neben Liedern moralischen und satirischen Inhalts finden sich und
sowie geistliche Dramen
- lat. Lieder metrisch oder rhythmisch gebaut und verwenden Reime
- Anfang der Handschrift nicht erhalten, enthielt wahrscheinlich Sammlung geistlicher
Lieder
- Manuskript wurde von unter dem Name "Carmina
Burana" veröffentlicht
- bekannt durch die Vertonung einiger Lieder durch Carl Orff
2.Carl Orff : „Carmina Burana“
2.1. Werkgeschichte
- stellt eine Folge von weltlichen Gesängen dar, die zum Singen durch Sänger und Chöre bestimmt sind, unter Begleitung von Instrumenten
- keine handelten Personen im Sinne des bisherigen Opernlibrettos, keine und handelt von Fahrenden, die von Frühling, Sommer, Glück und Liebe, Wein und Tod künden
- Uraufführung in
2.2. Handlung
à großes Symbol über dem ganzen Werk :
- Einleitungschor „O Fortuna“ schildert, wie Leben ständig Wandel und Wechsel unterworfen ist
- kurzer Rückblick „Fortuna plango vulnera“ leitet zum ersten Teil
- 3 Haupteile:
- à: “Primo vere“
- „Uf dem Anger“- „auf dem Anger“ (gehörend zum ersten Teil!)
- junge Mädchen locken und werben die „Gesellen“
-
- à „In Taberna“ –„ in der Schänke“:
- „wenn wir im Wirtshaus sind („ in taberna quando sumus“),kümmern wir uns um nichts“ heißt es
- alle trinken
- à „Cour d´Amour“
- liebliche Musik voller Erotik
à Höhepunkt des Werkes: - Blanziflor, ein Held der französischen Rittersage,
&nb...
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