Referat - Carmen 51 Gaius Valerius Catullus Interpretation
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Das Gedicht „Ich bin wie von Sinnen!“ von Gaius Valerius Catullus handelt von einer Person, die in eine andere Person verliebt ist und die ihm die Sinne raubt, er sie aber nicht bekommen kann, da sie einen anderen liebt. In dem Gedicht wird die Person, die das lyrische Ich liebt, direkt angesprochen.
Das Gedicht hat vier Strophen mit je vier Versen. Die ersten Verse in jeder Strophe bestehen aus 5 Wörtern mit je 11 Silben. Die zweiten und dritten Verse jeder Strophe bestehen aus 4 Wörtern mit je 11 Silben, ausgenommen die letzen beiden dritten Verse die aus 12 Silben bestehen. Die letzen Verse jeder Strophe bestehen aus zwei Wörtern mit je fünf Silben.
In der ersten Strophe beschreibt das lyrische Ich seine Angebetete(lyrisches Du) und eine dritte Person die dem lyrischen Du näher steht als das lyrische Ich und wahrscheinlich ein Liebespaar mit dem lyrischen Du ist. Das lyrische Du ist wahrscheinlich weiblich, da Catull seine Gedichte immer Lesbia gewidmet hat. Somit ist das lyrische Ich Catull, also männlich, und die dritte Person auch männlich. Das lyrische Ich stellt die dritte Person über die Götter, da dieser dem lyrischen Du nahe sein kann und ihr süßes Lächeln sieht. Dadurch stellt er nicht nur die dritte Person sehr hoch, sondern auch das lyrische Du, da die dritte Person nur durch sie über den Göttern steht. Dadurch wird verdeutlicht, dass das lyrische Du dem lyrischen Ich sehr wichtig ist, vielleicht sogar die wichtigste Person für ihn obwohl er sie durch die dritte Person, für die sie sich entschieden hat, nicht erreichen kann mit seiner Liebe.
In der zweiten Strophe beschreibt das lyrische Ich die Symptome die er hat, wenn er sie sieht, was in der dritten Strophe noch weiter verdeutlicht wird. Er beschreibt diese Symptome so genau, dass es unmöglich ist, das Gedicht anders als eine niedergeschriebene Selbsterfahrung aufzufassen. In der zweiten Strophe spricht das lyrische Ich sie mit ihrem Namen Lesbia an (Apostrophe).Somit ist nun endgültig klar, an wen das Gedicht gerichtet ist und das das lyrische Ich Catull ist. Ihm reicht es schon, sie nur zu sehen um dann schon sprachlos zu sein ohne das sie mit ihm spricht oder sogar nicht bemerkt. Die Beschreibung, dass er seine Sinne verli...
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