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Referat - Kz Dachau


Dieses Referat wurde vom Mitglied Steel veröffenlicht. Pausenhof.de ist für die Inhalte der Veröffentlichungen der Mitglieder nicht verantwortlich.


 
 
 
In dieser Mappe berichte ich darüber was den Juden in den KZ insbesondere dem in Dachau grausamen
widerfahren  ist 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Das KZ
                                                             Luftbild des Lagers
Die heutige Gedenkstätte umfasst nur den Bereich des ehemaligen Häftlingslagers (rot markiert). Der größte Teil des Konzentrationslagers ist für den Besucher nicht zugänglich.Dort befanden sich die ersten Stationen der Einlieferungsprozedur, wie die Gestapo-Baracke zur erkennungsdienstlichen Behandlung, und auch Arbeits- und Werkstätten der SS, in denen die Häftlinge arbeiten mussten.
Nach der Befreiung übernahmen die US-Truppen das ehemalige Kasernengelände. Seit 1972 wird das Gelände von der Bayerischen Bereitschaftspolizei genutzt.
                                                         
                                                     
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
                     
 




1

Lagerstraße


2

Wohnbaracken


3

Appellplatz


4

Jourhaus (Wachgebäude) - Eingang


5

Wirtschaftsgebäude


6

Desinfektionsbaracke
 
 
 




7

Lagergärtnerei


8

Graben mit elektrisch geladenem Stacheldrahthindernis und Lagermauer


9

Wachtürme


10

Lagerarrest (Bunker)


11

Krematorium
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Das KZ Dachau
 
 
Das KZ in Dachau war das erste Konzentrationslager in Deutschland und obwohl die Gaskammer nie benutzt wurde starben dort mehrere hundert Juden, Kriegsgefangene, Politiker und Deutsche, die gegen das Hitler Regien waren. Zum vergasen wurden sie in die umliegenden KZs Gebracht unter anderem in München, Mühldorf, Käuferring, Hertogen-bosch, Regenbelsen und Wawelsberg.
 
 
 
 
 
Die Einlieferung
 
 
Die Einlieferung und der Alltag der Gefangenen lief so ab: Bei der Ankunft
Kamen sie durch ein großes Tor an dem stand „Arbeiten macht frei“
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Das Eingangstor: "Arbeit macht frei"
Am Lagertor ließ die SS den Spruch "Arbeit macht frei" anbringen. Diese demütigende Toraufschrift fand sich auch im Konzentrationslager Auschwitz. Einerseits spiegelte sich hier die verharmlosende NS-Propaganda wider, die Konzentrationslager seien "Arbeits- und Umerziehungslager", andererseits zeigte sich hier die zynische Haltung der SS gegenüber den Häftlingen.
 
 
 
 
 
 
 
 
                                                                                              
 
 
 
 
 
Häftlinge vor dem Krankenrevier
Dieses Foto ist eine heimliche Aufnahme
des tschechischen Häftlings Rudolf
Cisarvon 1943, das die Blockstraße,
 die Straße zwischen den Baracken 7 und 9,
zeigt. Die Häftlinge stehen an einem Holzzaun,
 der das sogenannte Revier als Lagerkrankenhaus
von der Lagerstraße abtrennt.Die medizinische
 Versorgung im Lager war ab
solut unzureichend. Das Revier war auch Ort
der Menschenversuche. Der Überlebende Nico
Rost erinnert sich bei seinem Besuch in Dachau
1955 an die medizinischen Versuche:Noch heute,
 so viele Jahre nach der Befreiung, fühlt der
Besucher eine gewisse Angst, während er die
 Querstraße zum früheren Block drei einschlägt.
Das war die von den Häftlingen am meisten gefürchtete
 
 
 
 
Erinnerungen an die  einlieferrung eines Häftlinlager
In seinen Erinnerungen beschreibt der ehemalige Häftling Edgar Kupfer-Koberwitz seinen Weg in das Konzentrationslager Dachau am Tag seiner Einlieferung am 11.11.1940:
Der Wagen hielt. Wir kletterten hinaus und wurden vor ein niedriges Gebäude geführt. Vor uns floss, in einem Graben, ein etwa vier Meter breites Wasser. Auf der anderen Seite war ein Stacheldraht gespannt. Über das Wasser führte eine Brücke. Ein Gebäude war auf der gegenüberliegenden Seite der Brücke vorgelagert, in seiner Mitte ein großes gähnendes Tor, über diesem Tor, aus dem Dache des Gebäudes ragend, ein viereckiger Turm, auf ihm standen Posten mit Stahlhelmen. Maschinengewehrläufe ragten aus der Windscheibe. Mein Nachbar flüsterte mir zu: "Der Draht ist elektrisch geladen. Siehst Du den großen freien Platz und dahinter die vielen niedrigen Baracken? Dort wohnen wir.
Die fernen Baracken schimmerten grün herüber durch den Stacheldraht. Man selbst sah von weitem, alles war peinlich sauber gehalten, nicht das kleinste Stück Papier lag irgendwo. Aber über allem dräute etwas Unerbittliches, etwas Furchtbares, etwas Eiskaltes, das beängstigte. Eine Kolonne im Marschschritt kam die Pappelallee entlang. Sie sang irgendein Lied. Direkt auf das Tor marschierte sie zu, ganz exakt im gleichen Schritt und schnurgerader Linie. Alle sahen seltsam bleich aus. Einige schielten interessiert zu uns herüber, aber keiner wagte den Kopf zu heben. In der großen Toreinfahrt wurde ein schmiedeeisernes Gitter geöffnet. Der Trupp passierte die Brücke und das Tor, marschierte dann singend über den großen freien Platz und verschwand zwischen den fernen Baracken.
 
 
 
 
 











Einlieferungsprozedur des Häftlings Albert Theis
Beispielhaft für die Einlieferungsprozedur ist das Schicksal von Albert Theis, das in der Ausstellung im Schubraum dargestellt ist. Der Luxemburger Albert Theis wurde inhaftiert, weil er die Kollaboration mit den Deutschen ablehnte.
Auf einer der Fahnen auf der Seite des Raums, auf welcher sich die Häftlinge befanden, findet man zwei Fotografien von Albert Theis, einmal in seiner Uniform als luxemburgischer Polizist, daneben die erkennungsdienstlichen Fotos, aufgenommen im Konzentrationslager Dachau.In der Vitrine findet man die Akte der Lagerverwaltung über Albert Theis, lesbar von der anderen Seite des Raumes aus, wo sich die SS-Leute befanden.Auf diese Weise spiegelt die Ausstellung auch die Zweiteilung des Raumes wider.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Wartende Gefangene vor der Kommandantur
Das Foto ist ein Ausschnitt aus einer Propagandaaufnahme der SS, das die ersten Häftlinge des Konzentrationslagers Dachau bei ihrer Einlieferung zeigt. Dieser Aufnahme begegnet man auch als Besucher beim Betreten des Schubraums.
In seinen Erinnerungen beschreibt der ehemalige Häftling Kupfer-Koberwitz die Prozedur der Einlieferung am 11.11.1940 im Schubraum:
Wir kamen in einen Vorraum und dann in eine große lange Halle. Viereckige Pfeiler trugen die Decke, sie befanden sich etwa in der Mitte des Raumes. Zwischen ihnen standen Tische, die so das ganze in zwei Hälften teilten. Über den Tischen hingen Plakate: von A-K, von K-P, usw. hinter diesen Barrieren einige Männer mit kahlgeschorenen Köpfen, gestreiften Anzügen und intelligenten Gesichtern. Wieder wurden unsere Personalien aufgenommen. Im Hintergrund schrie ein SS-Mann "Vorwärts, schneller!" Der SS-Mann, der uns gebracht hatte, kommandierte: "Ausziehen, los, schnell! Die Kleider und Wäsche alles auf einen Haufen!" ... Wir waren alle pudelnackend. Nackend strammstehen, - es erscheint mir wie ein schlechter Witz.
 
Bei der Ankunft mussten sie alle Wert- und Habseeligkeiten abgeben, dann mussten sie baden und wurden vom Arzt untersucht, während der ganzen Zeit wurden sie von den SS Soldaten  gedemütigt.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Der Alltag der Gefangenen
                                                                                                                                            
 
. Jeden morgen wurde am Appleplatz durchgezählt, dann ging es gleich an die Zwangsarbeit in den Rüstungsfabriken. Zum Essen gab es nur manchmal etwas Suppe und oder ein Brot zum Frühstück. Erschossen wurden die, die nicht gehorchten, wegliefen oder zu schwach waren. Ungefähr 400 Personen lebten in Baracken, die eigentlich für 25 Pers. gebaut wurden.

Propagandaaufnahme des Appells
Dieses Foto stammt vom Fotografen Friedrich Franz Bauer.
Es entstand im Auftrag durch die SS im Juni 1938 und wurde
nicht veröffentlicht. Der letzte NS-Propaganda Bildbericht
über das Konzentrationslager Dachau stammt aus dem Jahr
1936.Das Foto ist als Propagandabild der Nationalsozialisten
inszeniert. Die verfälschte Botschaft lautet: "Das KZ Dachau
 war ein Arbeitsumerziehungslager." Das Foto entstand auf dem
Areal des Appellplatzes. Der abwertende Blick der Kamera von
 oben nach unten auf die Köpfe der Häftlinge vermittelt deren
 unterlegene Position. Diese bewußte Diffamierung der Häftlinge
 wurde sorgsam durch die Wahl von Licht und Schatten unterstrichen.
 Die Häftlinge werden nicht als Individuen dargestellt,
 sondern Gesichter und Körper sind Teil der Gruppe
 der sogenannten "Volksschädlinge".              &nbs...


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