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Referat - Hygiene und Seuchen im Mittelalter Hausarbeit


Dieses Referat wurde vom Mitglied bemi49 veröffenlicht. Pausenhof.de ist für die Inhalte der Veröffentlichungen der Mitglieder nicht verantwortlich.


Die Hygiene im Mittelalter
 
Die europäische Bevölkerung lernte erst durch Seuchen, wie zum Beispiel die Pest und Pocken, wie richtige Hygiene auszusehen hatte. Im Mittelalter wurde zwar schon auf Hygiene geachtet wie zum Beispiel beim Baden, jedoch die hygienischen Bedingungen dabei war katastrophal, denn die Bevölkerung kannte noch keine Bakterien und Krankheitserreger. Die Hygiene war auch sehr schlecht, da die Abwässer und Abfäll wahrlos auf die Straße gekippt wurden. In dieser Situation breiteten sich die Ratten aus und mit ihnen im Mittelalter die Pest und die Pocken. In dieser Zeit versuchten sich die Menschen mit Maßnahmen gegen die Seuchen zu schützen. Jedoch blieb die Angst vor Ansteckung weiterhin bestehen und deshalb verbrannten die Bürger die Sachen von toten Seuchenopfern und deren Häuser wurden gesperrt. Sie konnten mit diesen Maßnahmen die Seuchen zwar nicht bekämpfen, dennoch versuchten sie wenigstens, die Krankheiten vor dem großen Ausbreiten zu schützen. Was ihnen doch nicht immer gelang.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Seuchen im Mittelalter
 
Das Mittelalter war geprägt von Krankheiten und Seuchen, wie zum Beispiel die Pest, Lepra, das Antoniusfeuer, Cholera, Ruhr und das Fleckfieber.
 
Die Ruhr
Ruhr ist eine Infektionskrankheit des Verdauungsapparates, welche bestimmte klinische Symptome und Verläufe erkannte. Die Krankheit wurde durch sehr viele unterschiedliche Erreger ausgelöst.
 
Fleckfieber
Das Fleckfieber wurde durch Läuse übertragen. Bei dieser Krankheit, welche meist unbehandelt blieb, starben weit aus mehr als die Hälfte der bekannten Fälle. Jedoch richtete das Fleckfieber nicht so viele Schäden wie Cholera an. Früher nannten die Menschen das Fleckfieber nur „Kriegskrankheit“, da sie davon ausgingen, dass sie diese Krankheit nur bekamen, wenn Krieg war. Enttäuscht wurden die Menschen, als der erste Mensch, trotz Friedenszeit Fleckfieber bekam, denn die Seuche wurde aus Handelsrouten, Seidenstraßen, Salzstraßen und Pilgerwegen ausgebreitet.
 
Antoniusfeuer
Das Antoniusfeuer ist eine Krankheit, die durch einen giftigen Pilz (Mutterkorn) ausgelöst wurde. Die Vergiftung kann in zwei Formen, als brandige und als krampfartige, auftreten. In Deutschland war vor allem die Krampfartige, die das komplette Nervensystem befällt, verbreitet. Die Brandartige führte meistens zum Verlust von Gliedmaßen, die entweder von selber abfallen oder amputiert werden mussten. Diese Form der Krankheit wurde meistens überlebt. Jedoch die Krampfartige äußerte sich durch starke Rückenschmerzen, Kribbeln in den Gliedmaßen, Herzstörungen und Müdigkeit. Danach folgten meist Krampf- und Erstickungsanfälle, wobei sich die Muskeln erheblich verformten. Das Bewusstsein behielten die Menschen völlig, was auch das Schlimmste war. Meist tritt der Tod während eines Krampfanfalls ein.
 
Lepra
Lepra ist griechisch und bedeutet so viel wie aussätzig und rau/schuppig. Lepra ist eine Infektionskrankheit, welche vorwiegend die Haut und das Nervensystem befällt. Die Übertragung der Krankheit erfolgt meistens über Tröpfchen- und Schmierinfektionen. Lepra ist weitgehend in tropischen und subtropischen Regionen der Erde verbreitet.  Die Behandlung ist sehr langwierig und kann sich über Monate bis hinzu Jahrzehnten ziehen.
 
Cholera
Cholera ist eine akute, meldepflichtige Infektionskrankheit, die durch Erbrechen, heftige dünnflüssige Durchfälle, beträchtliche Kräfteabnahme und eine hohe Sterblichkeit gekennzeichnet ist. Sie wird verursacht durch den Cholera-Bazillus( Vibrio cholerae), der in infiziertes Trinkwasser übertragen wird. Ausbrach der Krankheit findet nach ca. 2 bis 4 Tagen statt. Vorbeugend wirken Schutzimpfungen, Trinkwassersanierungen, sowie persönliche Hygiene.
 
Pest
Die Pest ist eine schwere Infektionskrankheit, die von Nagetieren durch Vermittlung von Rattenflöhen  auf den Mensch übertragen wird und dann als Lungen-Pest von  Mensch zu  Mensch übertragen wird. Erreger ist das Pest-Bakterium Yersinia. Zunächst zeigen die sich Lymphknotenvereiterunge (Beulen-Pest, Bubonen-Pest). Pest wir auch „schwarzer Tod“ genannt. Die Pest-Epidemie von 1347-52 tötete etwa ein Drittel der Europäer. Die Pest gibt es heute noch (in Afrika).
 
 
 
 
 
 
 
Medikamente und Heilverfahren im Mittelalter
 
Verletzung/Krankheit                                              Heilmethode
 
-Blutstillung                                                                 - Tupfer in die Wunden pressen, Nadeln zum                                                                              Umstechen, Faden zur Unterbindung,
                                                                                     Glüheisen zur Zerkochung der Gefäße
- Amputation                                                               - siedendes Öl
- Desinfektionsmittel                                                    - Wein, Terpentinöl, Rosenwasser
- Blutgerinnung                                                            - verklumpte, verklebte oder verätzte Mittel                                                                                (Eiweiß, Honig, Mehl, Butter, Kupfervitriol,                                                                               ungelöschter Kalk)
- Nasenbluten                                                              - kühle Umschläge – bestehend aus frischem                                                                             Dill, doppelte Menge Schafgarbe auf die                                                                                  Stirn, Schläfe und Brust. Im Winter:                                                                                         pulverisierte Zutaten mit Wein  in einem                                                                                Sack auf die oben genannten Stellen. Auf die                                                                            Nasenlöcher Nesselwasser
- Entzündungen und Hautkrankheiten                            - Wein, Salz, Terpentinöl, Wermutwasser,                                                                                  Kupfervitriol, ungelöschter Kalk, Arsenik,                                                                                 Schwefel, Quecksilber
- Heilung alter Wunden                                                - Salben aus Olivenöl, Kupferoxid, Bylharz,                                                                                 Mastix, Lorbeeröl, Ammonikharz,                                                                                            Klauenfett, Wachs, Hirschtalg, Rindermark,                                                                             Bärenschmalz, Kampfer, Lavendelöl, weißer                                                                              Weihrauch, Zinnoxid, Bleiglätte, Bleiweiß
- Spulwürmer                                                              - Fenchelwasser
- Mehlwürmer                                                             - Salbe aus Bleiglätte, Essig und Rosenöl
- Brandwunden                                                            - Wachholder, ungesalzenes Schweineschmalz,                                                                           ein Ei
- Pfeil- und Schusswunden                                           - Rotwein mit Johannisbrot, Leinsamenöl mit                                                                               Drachenblut
- Bisswunden                                                         &nbs...


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