Live-Ticker
Schule & Uni  Schule & Uni
menu Registrieren menu Mitglieder Login menu Profil menu Referate menu Facharbeiten menu Seminararbeiten menu Rund um die Schule menu Rund ums Studium menu Schulforen
 Statistik
Mitglieder376.664
Neue User14
Männer185.911
Frauen183.922
Online6
Referate12.458
SMS-User59.002
Forenbeiträge3.079.817
 Neue Mitglieder
  • Profilbild von Knapee36

    Maennlich Knapee36
    Alter: 28 Jahre
    Profil

  • Profilbild von bgfkszmsdeli

    Maennlich bgfkszmsdeli
    Alter: 29 Jahre
    Profil

  • Profilbild von sdeli

    Maennlich sdeli
    Alter: 29 Jahre
    Profil

  • Profilbild von vogelsbergkind

    Weiblich vogelsbergkind
    Alter: 38 Jahre
    Profil

  • Profilbild von sinoplumiki

    Maennlich sinoplumiki
    Alter: 15 Jahre
    Profil

  • Profilbild von Nic9977

    Weiblich Nic9977
    Alter: 37 Jahre
    Profil

  • Profilbild von M.Kruse

    Maennlich M.Kruse
    Alter: 28 Jahre
    Profil

  • Profilbild von Feistl

    Maennlich Feistl
    Alter: 22 Jahre
    Profil

  • Profilbild von peterpan95

    Maennlich peterpan95
    Alter: 19 Jahre
    Profil

  • Profilbild von papalenn

    Maennlich papalenn
    Alter: 28 Jahre
    Profil

     

Referat - Die goldenen Zwanziger


Dieses Referat wurde vom Mitglied rodscher veröffenlicht. Pausenhof.de ist für die Inhalte der Veröffentlichungen der Mitglieder nicht verantwortlich.


Die „goldenen 20 er Jahre“
 
 
Die Jahre zwischen der Sanierung der Währung und dem Beginn der Weltwirtschaftskrise werden häufig als die „goldenen Zwanziger bezeichnet.
Deutschland hatte dank der vetrauenschaffenden Außenpolitik Stresemanns zu internationalen Reputation zurückgefunden, und in der Folge gewährten ausländische Kapitalgeber, insbesondere aus den USA, Kredite in Millaredenhöhe. Dies versetzte das Reich in die Lage, die geforderten Reparationen zu finanzieren, und den Alliierten konnten damit wiederum ihre Kriegsschulden gegenüber der USA begleichen. Von Amerika floß das Geld erneut nach Deutschland zurück. Dieser internationale Finanzkreislauf förderte die Investitions- und Innovationsbereitschaft der deutsche Industrie, die in einigen Bereichen ( Maschinenbau, Chemie, optische Geräte, Elektrobranche, Feinmechanik) bald eine internationale Spitzenstellung einnahm. Das Produktionsvolumen stieg zwischen 1924 und 1929 um 50%.
 
Wenn wir heute von den „goldene Zwanzigern“ sprechen, so meinen wir weniger den wirtschaftlichen Aufschwung jener Jahre als vielmehr das freie, ungewöhnlich produktive, ja teilweise ungezügelte Kulturleben.
Was waren die Gründe?
Der verlorene Krieg und die Revolution hatten das Weltbild und die Ordnung der wilhelminischen Zeit von Grund auf verändert. Politische, wirtschaftliche, technologische und gesellschaftliche Brüche machten eine neu Orientierung notwendig. In dieser Aufbruchstimmung entstand ein Zeitgeist, der gleichermaßen überschwänglich wie radikal war. Tendenzen die sich bereits im Kaiserreich angekündigt hatten, konnten nun- durch die Aufhebung der Zensur und dem kaiserlichen Kunstdiktat- zur freien Entfaltung gelangen.
 
In den bildenden Künsten und in der Literatur beeinflusste schon seit Beginn des Jahrhunderts der Expressionismus das Schaffen von Malern, Dramatikern und Lyrikern. Das Ideal des „neuen Menschen“ und die Ablehnung der überkommenden bürgerlichen Gesellschaft waren kennzeichnend.
 
Malerei
Um geistige und seelische Empfindungen intensiv darzustellen, trat in der Malerei die Gegenständlichkeit hinter der Farbe zurück, die Wirklichkeit wurde abstrahiert., d.h. die abstrakte Kunst löste sich von der gegenständlichen Darstellung. Zu Anfang der 20er Jahre stellten expressionistische Künstler wie Ernst Toller Menschen als Marionetten und Maschinen als Masse dar. Viele vom 1. Weltkrieg desillusionierten Künstler bekämpften provokant die Relikte der wilhelminischen Gesellschaft, die sich in der jungen Republik behauptet hatten. So seziert Georg Grosz in seiner Bildmappe „Ecce Homo“ die Phänomene dieser Zeit. Maler dieser Zeit  versuchten Armut und Hunger bildlich zu beschreiben. Die Avantgarde gewann zu Beginn der 20 er Jahre an öffentlicher Anerkennung. In zahlreichen Ausstellungen und Mussen waren Bilder von modernen Künstlern des Surealismus und Dadaismus wie Max Ernst, Paul Klee oder Hans Arp einem breiten Publikum zugänglich.
 
 
 
Literatur
Die Literatur erlebte ab der Mitte der 20er Jahre eine Blütezeit. Zu einem vielgelesenen Klassiker avancierte der 1924 erschienene Roman "Der Zauberberg" von Thomas Mann. 1929 erhielt Mann den Literaturnobelpreis, allerding vornehmlich für sein Prosawerk "Die Buddenbrooks" von 1901. Weltruf erlangte 1927 auch Hermann Hesse mit "Der Steppenwolf". Gesellschaftskritische Unterhaltung boten die anspruchsvollen Sozialreportagen von Egon Erwin Kischs "Rasendem Reporter" (1925) und Arnold Zweigs Roman "Streit um den Sergeanten Grischa" (1927). Aus der Generation der Frontsoldaten beschrieben Ludwig Renn in "Krieg" (1928) und Erich Maria Remarque in "Im Westen nichts Neues" (1929) die Schrecken des Ersten Weltkriegs. Das vielfältige kulturelle und literarische Leben in der Weimarer Republik erlaubte es auch schreibenden Frauen, ein neues Selbstbewußtsein zu entwickeln. Vor allem Berlin als Stadt mit den meisten Verlagen, Zeitschriften, Theatern und Cafes übte eine große Anziehungskraft aus. Zentraler Treffpunkt für Künstler war das Romanische Cafe gegenüber der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche (heute: Europa-Center). Hier wurden neue Texte verfaßt, vorgetragen und diskutiert. Regisseure, Literaten, Schauspieler, Kunsthändler und Maler trafen sich hier und machten die kulturelle Szene unüberschaubar.
 
 
 
Theater
Weltgeltung erzielte in den zwanziger Jahren das Theater in Deutschland.
Zu Beginn der Weimarer Republik galt das Theater als einer der wenigen Bereiche, in denen die Revolution von 1918 tatsächliche Spuren hinterlassen hat. Grund dafür war die weitgehende Übernahme des Theaterapparats durch die öffentliche Hand, während vor dem Ersten Weltkrieg das sogenannte Geschäftstheater überwogen hatte. In den ersten Nachkriegsjahren beherrschten expressionistische Stücke mit "revolutionär" anmutenden Inhalten und Techniken die deutschen Bühnen. Erwin Piscator war Protagonist des linksorientierten politischen Theaters, der die Stücke von Ernst Toller oder Walter Mehring (1896-1985) auf kahlen Gerüsten von Leitern und Treppen sowie mit eingeblendeten Filmszenen inszenierte. Vorherrschend waren sozialkritische Stücke wie Tollers "Masse Mensch" oder "Gas" von Georg Kaiser (1878-1945), in denen Pazifismus, Massenelend und Hunger thematisiert wurden.
Zu einer Weltmetropole des Theaters entwickelte sich Berlin, wo das Deutsche Theater, die Kammerspiele und das Große Schauspielhaus als Privatunternehmen von Max Reinhardt erfolgreich geführt wurden. Außerdem gab es das Preußische Staatstheater, wo von Leopold Jessner (1878-1945) vor allem junge Dramatiker zur Uraufführung gebracht wurden.
Die ersten aufgeführten Dramen Bertolt Brechts ("Trommeln in der Nacht", "Im Dickicht der Städte", "Mann ist Mann") riefen zwiespältige Reaktionen hervor und erregten Beifall und Zorn zugleich. Seine 1928 im Berliner Theater am Schiffbauerdamm uraufgeführte Dreigroschenoper wurde der größte Theatererfolg in der Weimarer Republik. Durch die Konkurrenz der Lichtspielhäuser mit Einführung des Tonfilms endete 1930 die erfolgreiche Epoche des Theaters abrupt. 1931 war im Deutschen Reich das Jahr des großen "Theatersterbens".
 
Kino
 
Bereits vor dem Ersten Weltkrieg gab es in Deutschland zahlreiche Lichtspielhäuser, in denen Stummfilme vorgeführt wurden. In den Jahren der Weimarer Republik konnte sich der Film als einflußreiches Massenmedium etablieren, die Lichtspielhäuser nahmen einen rasanten Aufstieg. Deutschland war der europäische Staat mit den meisten Kinos, deren Anzahl zwischen 1918 und 1930 von 2.300 auf 5.000 anwuchs. Mitte der 20er Jahre gingen auf der Suche nach Unterhaltung und Freizeitvergnügen täglich etwa zwei Millionen Menschen in die Kinos. Für ihr Eintrittsgeld bekamen sie neben dem Hauptfilm kurze Vorfilme, gelegentlich Natur- oder Reisefilme und stets die Wochenschau zu sehen.
Deutschland - und hier vor allem die in Potsdam-Babelsberg ansässige Universum-Film AG (UFA) - produzierte in den 20er und 30er Jahren mehr Filme als alle anderen europäischen Staaten zusammen. Der deutsche Film brachte einige große Regisseure mit bedeutenden Produktionen hervor. "Das Kabinett des Dr. Caligari " (1919/20) von Robert Wiene (1873-1938), M - Eine Stadt sucht einen Mörder" (1931) von Fritz Lang oder Josef von Sternbergs "Der blaue Engel" (1930/31) mit Marlene Dietrich gehören zu den "Klassikern" der internationalen Filmgeschichte. Besonders die frühen Stummfilme - Friedrich Wilhelm Murnaus "Nosferatu" (1922) und "Faust " (1926) oder Fritz Langs Nibelungen-Verfilmungen - setzten mit expressionistischen Hell-Dunkel-Effekten und romantisch-illusionistischen Stilmitteln Maßstäbe in der Filmkunst .Die Filmfabrik Hollywood eroberte die deutschen Kinos und setzte 1927 mit dem ersten Tonfilm neue Maßstäbe. In Hollywood wurde auch Marlene Dietrich zum Weltstar, die 1932 als verführerische...


Das komplette Referat erhältst Du nach Eingabe Deiner E-Mail als kostenlosen Download.







Durch Aktivierung des Bestätigungslinks in unserer Service-Mail stimmen Sie zu, dass unsere Sponsoren Ihnen in unregelmäßigen Abständen Werbung per E-Mail zusenden dürfen. Dieser können Sie jederzeit widersprechen. Dank unserer Sponsoren können wir Ihnen diesen Service kostenlos anbieten.

Oder anmelden bzw. kostenlos registrieren.


Folgende Firmen sind Sponsoren (Details):


Gratis registrieren um alles zu sehen

Wenn du das komplette Referat Die goldenen Zwanziger als formatiertes PDF sowie tausende andere Arbeiten sehen willst, registriere dir jetzt deinen persönlichen Pausenhof Account.

register