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Referat - Erfindung des Papiers


Dieses Referat wurde vom Mitglied wertze85 veröffenlicht. Pausenhof.de ist für die Inhalte der Veröffentlichungen der Mitglieder nicht verantwortlich.



DAS PAPIER WURDE IN CHINA ERFUNDEN
Schreiben konnten die Menschen lange bevor das Papier erfunden wurde. Sie ritzten ihre Zeichen z. B. in Knochen oder Holz; oder sie schrieben auf Tontafeln und später auf Tierhäute.
Soweit wir wissen, wurde das allererste Papier im Jahr 105 n. Chr. von Cai Lun (oder Ts’ai Lun) erfunden. Er war Minister am Hof des Hedi (oder Ho Ti), des damaligen Herrschers in China. Cai Lun hat wahrscheinlich die Rinde des Maulbeerbaumes zur Papierherstellung benutzt. Das älteste bekannte und noch erhaltene Papier wurde um das Jahr 150 n. Chr. hergestellt und war aus Lumpen gemacht.
Im Laufe der Jahrhunderte verbreitete sich das Wissen, wie Papier gemacht wird, über die ganze Welt. Im Jahr 1390 fing die erste deutsche Papiermühle in Nürnberg an, Papier herzustellen. Papier brauchten vor allem die Mönche, die damals jedes Buch einzeln von Hand abschrieben. Als dann aber die Druckerpresse erfunden wurde, konnte jedes Buch so oft gedruckt werden, wie man wollte. Das war um das Jahr 1450 herum. Immer mehr Papier wurde jetzt gebraucht, denn immer mehr Menschen lernten jetzt auch Lesen.
Papier wurde auch damals noch aus Hadern, also aus Lumpen hergestellt. Aber so viel Stoffreste, wie damals benötigt wurden, gab es gar nicht. Die Papiermacher brauchten einen anderen Stoff, um Papier zu machen. Außerdem sollten Maschinen die schwere Arbeit erleichtern und billiger machen. Sie probierten allerlei aus und versuchten es schließlich mit Holz.
Die erste Papiermaschine erfand der Franzose Nicholas Louis Robert im Jahr 1798. Und im Jahr 1840 erfand ein Deutscher, Friedrich G. Keller, eine Maschine, die so stark war, dass damit Holzstöcke und Baumstämme zu Fasern zerkleinert werden konnten. So benutzten die meisten Papiermühlen in Europa und Amerika schon um das Jahr 1870 herum Holzfaserbrei statt Lumpen, um Papier herzustellen.

Wie kam das Papier zu seinem Namen?







Papier heißt deshalb Papier, weil die Menschen in Ägypten und Griechenland vor langer Zeit aus der Papyruspflanze Blätter gemacht haben, auf denen sie schreiben konnten.




PAPIER WIRD NOCH HEUTE (FAST) WIE VOR 2 000 JAHREN GEMACHT
Papier wird seit seiner Erfindung noch immer auf fast die gleiche Weise hergestellt: Fasern aus Holz, Stroh, Stoff oder Pflanzen werden zerkleinert und mit Wasser zu einem Brei verkocht. Diesen Faserbrei nennt man Pulpe. Die Pulpe kommt auf ein Sieb, das Wasser läuft ab, und der Brei trocknet. Damit ist im Prinzip ein Blatt Papier fertig. Für all das gibt es heute Maschinen, und weil es die verschiedensten Arten von Papier gibt, ist das Verfahren auch jeweils ein bisschen anders.
Holz, aus dem Papier heute ja hauptsächlich besteht, kann auf zwei Arten zur Papierherstellung aufbereitet werden: Man kann es zerschleifen oder kochen. Wenn man die Holzfasern mit Schleifsteinen abreibt, erhält man so genannten Holzschliff. Diese Fasern sind recht kurz. Sie taugen z. B. für die Herstellung von billigem Zeitungspapier.
Fast all unser Papier wird heute jedoch aus Cellulosefasern hergestellt. Alle Pflanzen haben diese langen, dünnen Cellulosefasern in sich, dünner als ein menschliches Haar. Holz besteht sogar fast zur Hälfte aus Cellulose; man gewinnt die Cellulosefasern, indem man das Holz kocht.

FÜR WEISSES PAPIER WIRD DER FASERBREI...


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