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Referat - Die Wüste Hausarbeit


Dieses Referat wurde vom Mitglied Sumomo veröffenlicht. Pausenhof.de ist für die Inhalte der Veröffentlichungen der Mitglieder nicht verantwortlich.


Als Wüste bezeichnet man ein Gebiet, in dem auf Grund seiner extremen Trockenheit oder Kälte keine oder nur wenig hochspezialisierte Vegetation existieren kann und welches dadurch zur Anökumene zählt. Die Araber bezeichnen die Wüste auch als Meer ohne Wasser.( Bahr bela ma) Lange Zeit galten Wüsten in der Vorstellung vieler Menschen als öde, trostlose Gebiete - unfruchtbar und lebensfeindlich. Jemanden ?In die Wüste zu schicken?, wie die alten Isländer mit einem Verbrecher verfuhren, bedeutete daher nichts anderes, als ihn dem sicheren Tod auszuliefern.
Heute lässt unser gewachsenes Umweltbewusstsein auch die Wüsten in einem neuen Licht erscheinen. Diese Naturlandschaften sind kaum weniger faszinierend als die Tropischen Regenwälder. In vielfältigen Formen sind sie als Trocken-, Lava-, Kälte- oder Wasserwüsten nahezu über die ganze Erde verteilt. Man spricht von einer Wüste, wenn weniger als 250ml Niederschlag im Jahr fällt.  Sie bedecken ca ein fünftel der Erde.
Trockenwüsten
Trockenwüsten verhindern pflanzliches Wachstum durch ihren Mangel an Wasser. Einige Arten von Trockenwüsten sind:
·         Eine Sandwüste ist eine Wüste, die aus Sand besteht. Sie entstehen durch Erosion von Kieswüsten. Ein wesentliches Merkmal der Sandwüsten sind die Dünen. Von allen Wüsten sind die Lebensbedingungen in Sandwüsten am härtesten. Die größte der Welt ist die Rub al-Chali.
·         Kieswüsten entstehen durch Erosion von Stein- und Felswüsten (Akkumulation von größeren Korngrößen durch Ausblasung von feineren Korngrößen) oder durch die Ablagerung von Kiesen im Vorfeld von Gletschern. Eine bekannte Kieswüste ist die Serir.
·         Stein- und Salzwüsten (Salztonebenen).
·         Eine Halbwüste ist eine Vegetationszone, die geringfügig feuchter als die ?normale? Wüste, aber immer noch trockener als die Dornsavanne ist. Sie befindet sich meist am Rand (in der Übergangszone) einer solchen ?Vollwüste?.
Viele Trockenwüsten, die Subtropischen Wüsten, entstehen durch ihre subtropische Breitenlage. Sowohl auf der nördlichen als auch auf der südlichen Halbkugel werden die Luftmassen vom Urpassat kommend gezwungen abzusteigen. Dieses bewirkt eine zunehmende Erwärmung der Luftmassen, wodurch die relative Luftfeuchtigkeit abnimmt und es zu trockenen, wolkenfreien Klimaverhältnissen kommt. Beispiele für solche Wüsten sind die größten Teile der Sahara, die Gobi, und die Kalahari.
Darüber hinaus gibt es die Küstenwüsten, die durch Meeresströme entstehen. Das kalte aufsteigende Wasser des Meeres führt zur Kondensation der in der Luft enthaltenen Feuchtigkeit. Dadurch wird eine Wolkenbildung und folglich auch Niederschlag verhindert. Die bekanntesten küstennahen Wüsten sind die Atacama, die Namib und die Nullarbor-Wüste. Aber auch meeresnahe Teile der Sahara stehen unter dem Einfluss kühler Meeresströme.
Weitere Trockenwüsten liegen in isolierten Gebirgsbecken wie das Great Basin oder die Schattenwüsten am Wind abgewandten Abhang (Lee) von Gebirgen wie die Wüste Juda.
Die Böden der Trockenwüste zählen zu den Ardisolen.
Edaphische Wüsten
In edaphischen (bodenbedingten) Wüsten werden zugeführte Niederschläge im stark wasserdurchlässigen Boden sehr schnell abgeführt. Wasser kann nicht oder nur sehr schlecht im Boden gespeichert werden, steht für pflanzliches Wachstum also nicht zur Verfügung. So bilden die riesigen Schotterflure im Isländischen Hochland trotz erheblicher Niederschlags- und Schmelzwassermengen eine Wüstenlandschaft.

 
Isländisches Hochland
Kältewüsten
Kältewüsten sind Wüsten in polaren Gebieten (Eiswüsten) und im Hochgebirge, deren extrem niedrige Temperaturen die Ausbreitung von Vegetation verhindern. Zum Beispiel: Wright Valley in der Antarktis.
 
Die größten Wüsten
1.      8.700.000 km² - Sahara (Afrika)
2.      1.560.000 km² - Australische Wüsten (Australien)
3.      1.300.000 km² - Arabische Wüsten (Asien)
4.      1.040.000 km² - Gobi (Asien)
5.        715.000 km² - Kalahari (Afrika)
6.        330.000 km² - Takla Makan (Asien)
7.        312.000 km² - Sonora (Nordamerika)
8.        273.000 km² - Karakum (Asien)
9.        273.000 km² - Tharr und Cholistan (Asien)
 
 
Tägliche Temperaturschwankung in Wüsten
In einer Sandwüste findet man wenig Wasser - weder in der Luft noch im Boden. Wasser kann etwa sechs mal soviel Energie speichern wie Sand. Dies fehlt in Wüsten, es kann folglich keine größere Energiemenge gespeichert werden. Außerdem isoliert der Boden in der Wüste sehr gut. Sand besteht in der Hauptsache aus Quarz, einem schlechten Wärmeleiter. Die einzelnen Sandkörner sind überwiegend locker geschichtet, in den Zwickeln befindet sich Luft, die ebenfalls gut isoliert. Das hat zur Folge dass der Boden die Hitze des Tages nicht sehr tief in sich aufnehmen kann und nur oberflächlich erhitzt. Wärme kann nicht in großer Menge gespeichert werden.
Hinzu kommt die geringe Wolkenbildung. Wolken wirken als Isolierungsschicht sowohl vom Weltall zur Erde als auch umgekehrt. Durch das Fehlen dieser Isolierschicht dringt tagsüber Wärmestrahlung ungedämpft zu Boden und erhitzt diesen sehr stark. Nachts hingegen strahlt die wenige gespeicherte Wärme ungehindert ins Weltall ab. Am Tag kann es nicht selten bis zu 50°C werden der Wüstenboden ist noch mal 15°C-20°C wärmer. In der Nacht liegt die Temperatur bei ?30°C oftmals sogar noch kälter.
Diese Effekte machen übrigens auch den Unterschied zwischen maritimen Seeklima und dem Kontinentalklima aus. Am Meer oder in der Nähe von Ozeanen ist das Klima sehr viel ausgeglichener als im Inneren der Kontinente. Man denke nur an den klimatischen Unterschied etwa zwischen Moskau - heiße Sommer und bitterkalte Winter - und Kopenhagen, welches etwa am selben geographischen Breitengrad liegt.
Gründe für die Trockenheit der Wüsten
Gebirgsmassive sind ein Hindernis für die feuchten Meereswinde. Sie müssen an den Gebirgshängen hochsteigen und kühlen dabei ab. Der Wasserdampf wird zu Regen oder Schnee. Die andere Seite des Gebirges aber bleibt trocken. So entstehen Regenschattenwüsten wie die Wüste Takla-Makan in China.
Große Entfernungen zum Meer bedeutet für Regionen, die im Innern riesiger Kontinente liegen, dass die Meereswinde weite Strecken zurücklegen müssen. Auf ihrem Weg verlieren sie viel Feuchtigkeit. So entstanden die Binnenwüsten von Turkestan und die Wüste Gobi.
Durch kalte Strömungen entlang der Westküsten werden die Winde über dem Meer abgekühlt und nehmen deswegen kaum Feuchtigkeit auf. Der Dunst und der Nebel, den sie mit sich bringen, wird selten zu Regen. So entstanden Küstenwüsten wie die Atacama in Chile oder die Namib in Südwestafrika.
 
Der hohe Luftdruck über Gebieten bildet eine konzentrierte Masse aus heißer und trockener Luft, die den Regen abweist. So entstehen in diesen Breiten Wüstengürtel, die sich durch alle Kontinente ziehen.
Die Sahara (23,5° nördliche Breite und südliche Breite)
Die Saharawüste besteht aus über einem Drittel des afrikanischen Kontinents. Sie ist ca. 9 Mio. qkm groß, und entspricht etwa vier fünfteln von Europa und etwa so groß wie ganz Australien. Die Bevölkerung ist circa 2,5 Million und die Fläche ist um 3,5 Millionen Quadratkilometer, die längste Strecke ist 5. 000 km lang. Sie ist die größte Wüste der Welt. Sie erstreckt sich im Westen vom Atlantik bis hin in den Osten zum Roten Meer.Die Wüste Sahara war nicht immer eine Wüste, früher waren hier Tiere und so muss die Landschaft sicherlich ganz anders gewesen sein.Es gibt Gedanken diese Wüste wieder fruchtbar zu machen, obwohl diese Unterfangen sicherlich kostspielig ist, würde der tiefere Sinn zum Schutz der Umwelt dieses Vorhaben immer rechtfertigen. Da viele Länder sich die Sahara teilen liegt es am politischem Willen, diese Gegend wieder zu einer ökonomisch landwirtschaftlichen Hochburg werden zu lassen. Der Name Sahara bedeutet ?Wüsten? auf arabisch, was richtigerweise impliziert, das sich die Sahara aus mehreren Wüsten zusammens Allerdings wissen wir heute, daß die Sahara früher von zahlreichen Stämmen bewohnt war, bevor Sand über ihr Getreide und Weideland geweht wurde. Von Zeit zu Zeit wird der Sand wieder fortgeblasen, so daß Obstgärten, ummauerte Städte, Paläste und Burgen aufgedeckt werden. Solche Vorkommnisse haben Anlaß zu unzähligen Legenden über verdammte Städte gegeben, deren Bewohner von Gott für ihre Sünden bestraft wurden. Felsmalereien in der zentralen Sahara zeigen Männer und Frauen beim Hüten von Rindern auf üppigem Weideland, wo heute kein Gras mehr wächst. Der Tschadsee war um einiges größer als er heute, 2000 Jahre später, ist.
Fata Mogana
Die Götter und Dämonen aus alten Zeiten wandern immer noch frei herum, denn die Reisenden in der Sahara werden oft durch Visionen, Luftspiegelungen getäuscht, die auch als Fata Morgana bezeichnet werden - dem italienischen Namen für die Dame des Sees aus der Artussage.Der arabische Name lautet Marjana, vom griechischen Margana (daraus die Blume Margerite), vielleicht auch vom indischen Mangala, dem Namen für Dementer, der römischen Ceres, der ägyptischen Isis, der Göttin des vegetativen Lebens, die erschöpften Reisenden grüne Oasen voller Blumen sehen ließ, um ihnen Hoffnung zu geben. Reisende hören in der Wüste auch stimmen, arabisch hatifa, Plural hawatif. Es sind männliche und weibliche Stimmen, von denen einige ihnen den Weg zeigen und sie auf diese Weise retten, während andere sie vom rechten Weg abbringen und zur Sünde verleiten. Einige tragen Gedichte vor, andere zeigen die Zukunft oder den Ort, an dem Schätze aus der Vergangenheit verborgen liegen. So wurden Reisende oft zu den Resten von Karawanen geführt, wo sie zwar Gold und Perlen fanden, aber in den endlosen Weiten ohne Wasser und Führer in eine Falle gerieten.Einige alte Städte sind nur in der Nacht sichtbar, wenn die mit Perlen übersäten Mauern im Mondschein glänzen. Reisenden tauchen auf, füllen ihre Taschen mit Schätzen und brechen eilig auf. Zu Hause angekommen, öffnen sie ihre Taschen und finden nur Sand vor. Sie reisen zurück, aber die verwünschte Stadt ist bei Tage unsichtbar.
Düne
Aus der Form der Düne kann man die Windrichtung der ständig wehenden heißen Passatwinde ablesen: Der allmählich (flach) ansteigende Teil ist dem Wind zugekehrt (Luvseite), der Steilhang liegt im Windschatten (Lee).
LEBEN IN DER WÜSTE
Für die meisten Europäer, die in einer grünen Umwelt leben, in der Wasser keine (Überlebens-)Rolle spielt, ist die Wüste der Inbegriff wenn auch nicht unbedingt für den Tod, so doch zumindest für Lebensfeindlichkeit. So ist auch jeder, der nicht mit den Eigenheiten der Wüste groß geworden ist, dem die Wüste nicht vertraut ist, hoffnungslos überfordert, sollte er dort leben und überleben müssen. Die Ödnis der Wüste, die Unfruchtbarkeit und die Lebensfeindlichkeit sind nur scheinbar. Zwar gibt es keine saftigen grünen Wiesen oder weite Wälder, aber dies bedeutet noch lange nicht, dass die Wüste leblos ist. Im Gegenteil: auch ausserhalb der fruchtbaren, wasserreichen Oasen kann Leben in der Wüste existieren. Viele Planzen- und Tierarten zeugen davon!Je tiefer man in das Innere der Wüste vordringt, um so mehr nimmt das Leben ab, da die Lebensbedingungen immer schwieriger werden. In den extrem heißen und trockenen Zentren der Wüste können nur noch Mikroorganismen existieren. Für höher entwickelte Tiere, die einen komplizierten Kreislauf besitzen und hohe Ansprüche zum Überleben stellen, können hier nicht existieren. Die Tier- und Pflanzenwelt hat sich - genau wie der Mensch - in vielen Jahrtausenden auf die Lebensbedingungen der Wüste eingestellt. Ihr Anspruch ist minimal.Die Hauptgefahren für Lebewesen in der Wüste bestehen in Wasser- und Nahrungsmangel. Daneben setzt den meisten auch die extreme Hitze des Tages und die Kälte der Wüstennächte zu. Der Wasserknappheit können einige Pflanzen durch sehr lange Wurzeln begegnen, die teilweise bis zum Grundwasser reichen. Akazienbäume in der Sahara können bis zu 80 Meter lange Wurzeln haben, um das fossile Grundwasser der Sahara zu erreichen! Im Laufe von vielen Jahrtausenden haben die Planzen und auch die Tierwelt sich dem Leben der Wüste angepasst. Da viele Tiere sich kaum oder nur wenig der Sonne aussetzen, wirkt die Wüste auch auf den ersten Blick leblos und tot. Erst bei genauerem Hinschauen entdeckt man zwischen Steinen und Sand Leben. In manchen Jahren - nicht immer - fällt auch in der Wüste Regen. Für kurze Zeit blüht die  Wüste auf und zeigt sich in voller Blüten- und Pflanzenpracht, da die Samen, die oft jahrelang im Boden lagen, nun die Gelegenheit zum Keimen haben. Diese Phase der blühenden Wüste währt meist nur wenige Wochen, dann kehrt sie wieder zum ?Alltag? zurück. Wer einmal dieses Phänomen der blühenden Wüste gesehen hat, der wird dies nie vergessen!Ein Tier, dass sich besonders gut an die Lebensbedingungen der Wüste anpassen konnte im Laufe der Evolution ist das Kamel, das somit zum Inbegriff des Lebens in der Wüste geworden ist. Anders als die meisten tierischen Wüstenbewohner, die - um der Hitze zu entgehen - zu Nachttieren geworden sind, kann das Kamel hohe Temperaturen ertragen. Zudem kommt ihm zugute, dass es einen inneren Wasserspeicher besitzt. Ein Kamel kann bis zu 120 l Wasser auf einmal trinken! Die Höcker dienen nicht wie oft fälschlicher Weise angenommen als Wasserspeicher sondern als Fettspeicher. Kein Tier hat sich so der Wüste anpassen können. Ein Umstand, den sich auch die Menschen zunutze gemacht haben.Aber auch andere Tierarten haben sich im Laufe der Evolution der Wüste angepasst. Entdecken kann sie nur, wer sich auf die Suche nach ihnen macht, denn sie leben meist im Verborgenen, vor der Sonne geschützt. Wie sehr die Wüste lebt, hat nicht zuletzt Disney?s Klassiker ?Die Wüste lebt? gezeigt!
 
Namibi
Namibi ist die älteste Wüste der Welt und entstand durch den Benguela- Strom, dessen kalte Strömung die vom Meer kommende Luftfeuchtigkleit absorbiert. Am Rand der Wüste ist der Sand weiß und im Inneren wird er rot. Es giebt auch hier sehr wenig Niederschläge dafür aber eine höhe Luftfeuchtigkeit und oft befindet sich über dem roten Sand eine Nebelschwade.
 
Gobi
Gobi ist 1,5 Millionen km² groß und total von Gebierge umgeben. Im durchschnitt fällt dort 40mm Niederschlag im Jahr. Gobi gehört zu den Winterkalten Wüsten, dort kann es durchauf zu Schneefall kommen. Acht der zwölf bekanntesten Dinosaurier Arten wurden dort gefunden.
In Oasen wie in der nördlichen Sahara schneit es immerhin alle zehn Jahre. In höheren Breitengraden schneit es wesentlich häufiger, wie etwa in der iranischen Wüste.
 
 
Regen in der Wüste
 
 
 
Die jährliche Niederschlagsmenge von 250 mm ist nur ein Durchschnittswert, denn in den Wüsten fällt der Regen keineswegs regelmäßig.
Immer wieder gibt es lange Trockenperioden, in denen teilweise bis zu fünfundzwanzig Jahre lang kein einziger Tropfen Wasser auf die Erde kommt.
 
 
nWenn es jedoch einmal regnet, kommt innerhalb von Stunden oder Tagen ein vielfaches des durchschnittlichen Jahresniederschlages vom Himmel.
n100 mm können selbst ausgetrocknete Flussbetten, die dann auf einmal zu reißenden Sturzbächen werden, katastrophale Fluten hervorrufen.
 
 
 
Nach der Regenzeit
Nach  der Regenzeit blüht die ganze Wüste, Samen sprießen aus den Boden. Tiere, die jahrelang in Eiern waren, schlüpfen. Dies geschieht alles in sehr kurzer Zeit. Diese Zeit hält nicht lange an, nach einigen Wochen ist alles vorbei.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Wasser - größter Schatz der Wüsten
 
Wasser ist unentbehrlich für das Leben, auch in der Wüste. Doch Regen fällt hier nur sehr spärlich, und mitunter kann er sogar Jahre hindurch völlig ausbleiben. Nur sehr wenige Flüsse führen so viel Wasser, dass sie Trockenwüsten ganzjährlich durchfließen können, ohne unterwegs zu versiegen. Einer davon ist der mächtige Nil, mit seinen 6.671 km der längste Strom der Erde. Die Quellen des Weißen Nil liegen in den tropischen Bergwäldern um den Victoriasee. Bei Khartum (Sudan) vereinigt er sich mit dem Blauen Nil, der im äthiopischen Hochland entspringt. Auf den letzten 2.700 km seines Laufs nach Norden wird der Nil durch keinen weiteren Nebenfluss gespeist. In einem etwa 15 km breiten und bis zu 350 m tiefen Tal mit mehreren Stromschnellen durchfließt der Nil die Nubische und die Arabische Wüste. Nördlich von Kairo mündet er mit einem riesigen Delta ins Mittelmeer.
In der fruchtbaren Niloase entlang des Stromes siedelten viele...

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