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Referat - Afrikanische Städte Hausarbeit


Dieses Referat wurde vom Mitglied kleine_Vreni veröffenlicht. Pausenhof.de ist für die Inhalte der Veröffentlichungen der Mitglieder nicht verantwortlich.


Afrikanische Städte
 
 
„Afrika ist im 20. Jahrhundert die am wenigsten urbane Region der Welt, doch wachsen Städte hier weltweit am schnellsten an.“
 
 
Gliederung:

Afrikanische Städte früher
1.1.                        Präkolonialzeit
1.2.                        Kolonialzeit
1.3.                        Postkolonialzeit

zunehmende Urbanisierung
2.1.                        Ursachen
2.2.                        Ausprägung
2.3.                        Struktur
3.   Probleme
4.   Beispiel: Kairo
 
 

Afrikanische Städte früher 
1.1.             Präkolonialzeit
 

städtisches Leben in Afrika eher untergeordnet, weitestgehend unbekannt
Kolonialisiert durch Araber in Ägypten, erste Erschließung der Küste zur Römerzeit, aber kaum Städtebau
Markt- und Handelszentren
 
 
1.2.             Kolonialzeit
 

Größere Städte waren in Afrika bis zur Kolonialzeit hauptsächlich an der Küste gelegene Handelsposten gewesen
Kolonialisierung durch Franzosen, Deutsche, Portugiesen, Belgier, Briten, Spanier, Italiener
Vor allem Portugiesen befestigte Hafenstädte
Stadt als Verwaltungszentrum
Industrialisierung ging an Kolonien vorbei
Sektor Bergbau am meisten ausgebaut
Wissen über Bewältigung von Dürren und Vorratswirtschaft ging durch Europäer verloren
Stadttypen:       Alte Stadt und daneben die neue Kolonialstadt
Städte europäisiert, eigener Stil der jeweiligen Kolonialmacht hinterlassen
Burenstadt vom Erscheinungsbilds Kapstadts

Kolonialzeit hinterließ extremes soziales Gefälle, besonders in Städten 
 
1.3.             Postkolonialzeit
 
 

Kontinent bis vor wenigen Jahrzehnten fast ausschließlich ländlich geprägten
erst im Verlauf des 19. Jahrhunderts zu nennenswerter Größe
europ. Stadt erschien unangemessen, neue Städte gegründet, planungslos
extremes Anwachsen der Städte
zunehmend Landflucht
 
 
 
 
 
 
 

zunehmende Urbanisierung
 
2.1.             Ursachen
 

Gebiete mit ausgeprägter Minenwirtschaft ( Süd- und südliches Afrika)
im Verlauf der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts Verstädterung der männlichen Wanderarbeiter in den Bergbauregionen
als Lebensphase begrenzt, meistens mit der Rückkehr der Wanderarbeiter in ihre Herkunftsregionen verbunden
heute Landflucht
Unabhängigkeit, Entstehung von urbanen Zentren, modernen Arbeitsplätzen
in den achtziger Jahren massiv einsetzende Krise der Subsistenzlandwirtschaft
sinkende Verfügbarkeit von Boden, geringe Ernteerträge
wachsende Überbevölkerung in ländlichen Gebieten
rasches Bevölkerungswachstum (höchste auf der Welt)
ökologische Probleme in den halbwüstenhaften Problemzonen des Kontinents
Stadt-Land-Gefälle, Attraktivität eines westlich-urbanen Lebensstils und Möglichkeiten von Lohnarbeit im formellen und informellen Sektor machen Städte gerade für junge Menschen besonders anziehend
Urbanisierung verstetigt und erheblich beschleunigt
 
2.2.             Ausprägung
 

1960 erst circa 15 in Städten
2000 bei 35 Prozent
jährliches Wachstum im Durchschnitt: fünf Prozent, so hoch wie nirgends anders auf der Erde
ging von einer extrem niedrigen Basis aus
keineswegs überall gleichförmig:
Länder mit relativ hohem Anteil an städtischer Bevölkerung:   Kongo-Brazzaville (63 Prozent)
 Elfenbeinküste (47 Prozent)
Länder mit einem sehr geringen Anteil von städtischer Bevölkerung: Äthiopien (15 Prozent)
 Uganda (14 Prozent)

Ausmaß der Verstädterung spiegelt Ausmaß der Industrialisierung bzw. den sozio-ökonomischen Entwicklungsstand eines Landes wider
bisher wenige afrikanische Städte in Kategorie der Mega-Städte hinein gewachsen, wie sie für Lateinamerika oder Asien zunehmend prägend sind
Lässt man Lagos in Nigeria beiseite, dann leben im brasilianischen Sao Paulo allein immer noch mehr Menschen als in allen Millionenstädten Westafrikas zusammen
durch Haushaltsgröße wird besonders deutlich, was Dichte bedeutet
allgemein durchschnittlich mit nur 5 Personen angegeben, doch wird angenommen dass diese Zahl in den armen Vierteln weit höher liegt
Niedrigeinkommenshaushalten Kumasis, der zweitgrößten Stadt Ghanas mit 800.000 Einwohnern wurden bereits Anfang der 80er Jahr eine Haushaltsdichte von 30 Personen nachgewiesen
drei Elemente, die viele afrikanische Städte prägen:        die ursprüngliche Lebens- und
Bauweise
das koloniale Erbe
Einflüsse, die heute durch den Tourismus, den kulturellen Austausch und die Investoren nach Afrika getragen werden
 
2.3.             Struktur
 

Von Stadtmauer umgeben
Im Norden Erschienungsbild europäische Stadt
Im Kern und am Rand (Zuwanderungsgebiete) Slums
es existiert auf kleinen Flächen oder auch großen Arealen unbebauter Raum, der zur Subsistenzwirtschaft genutzt wird oder als unbewirtschaftetes Brachland auf zukünftige Verwendung wartet
auch großzügige Wohnviertel mit weiten Gartenflächen, parkartigen Anlagen und Alleen, die alles andere als dicht besiedelt sind
In Accra beispielsweise bewohnen 4% der schätzungsweise 2 Mio. Einwohner 10,6% der gesamten Stadtfläche. Auf der anderen Seite müssen sich 46%, also die knappe Hälfte der Einwohnerschaft, 29% der Stadt teilen
Staat im Laufe der achtziger und neunziger Jahre weitestgehend aus allen Bereichen der Stadtplanung und -entwicklung zurückgezogen
ungeordnete spontane Urbanisierung, in der Slums ohne jegliche Infrastruktur an den Außenbezirken der Großstädte in die Landschaft wuchern
 
 
 
 

Probleme
 
·         Große Unterschiede (Rasse, Religion, Kultur), die zu Unruhen führen, soziales Gefälle
·         Straßenkinder (Umorientierung an anderen Kulturen, Religionen, Wohngebieten führen dazu, dass Kinder von zu Hause weglaufen)
·         Hungersnöte (150 Mio. hungern, 20% der Bevölkerung)
·         Schlechte Organisation zur Krisenbewältigung (z.B. F schicke Weizenmehl in betroffene Region, Menschen fanden dies leckerer, wollten einheimisches Brot nicht mehr esse, Weizen kann aber in der Region nicht angebaut werden, oder auch ungleiche Verteilung der Hilfsgüter durch logistische Unwissenheit)
·         Schlechte Infrastruktur
·         Trotz schwieriger Lage in übervölkerten Vierteln ist Staat als ordnendes Element oder als Bereitsteller von sozialer Infrastruktur kaum mehr vertreten
·         Schlechte medizinische Versorgung, schlechte Hygienezustände, AIDS
·         Subsistenzlandwirtschaft: eine Wirtschaftsweise , in der die Haushalte (bäuerl. Familienwirtschaften, auch herrschaftl. Haushalte) hauptsächlich für den Eigenbedarf produzieren
·         à Produktions- und Konsumgemeinschaften fallen zusammen
·         à gesellschaftl. Arbeitsteilung nur wenig ausgebildet
·         während Stadtbevölkerung stetig anwuchs, entstanden in  Industrie und formellem Sektor nur wenige neue Arbeitsplätze
 

Beispiel: Kairo
 
·         Größte Stadt Afrikas mit 15.500.000 Einwohnern (Metropolitan Area, mit vielen kleineren Städten in der Umgebung), 7.700.000 EW Stadt an sich
·         Angaben über Bevölkerung schwer zu machen, da Kairo sehr groß und viele Menschen ohne Wissen des Staates da leben
·         90-94% Muslime, Christen
·         Lebenserwartung 60-65 Jahre, Geburtenrate bei 3%, Sterblichkeitsrate bei 0,7%
·         Kindersterblichkeit bei 4% (1960 bei 24%)
·         7,6% Arbeitslose, 800.000 verarmte Einwohner
·         geplant von zahlreichen Krankheiten wie bakterielle Infekte, Viren, Parasiten und Unterernährung
·         ernsthaftes Problem mit Luftverschmutzung durch Fahrzeuge und Fabriken
·         Luftverschmutzungsgrad einer der höchsten auf der Welt
·         2,1% der Tode durch Luftverschmutzung
·         Wasserverschmutzung durch unrechtmäßige Müllentsorgung (auch von Giftstoffen) in Nil und Grundwasser
·         Täglich 8500 t normaler Müll und 30 t giftiger
·         25% haben Anbindung an Kläranlagen, 70% an Abwasser, 85% haben Wasseranschluss und 99% verfügen über Strom
·         unter Erwachsenen 70,6% mit Schulbildung, 94% bei Kindern
·         Subsistenzlandwirtschaft wird deutlich (mitten in der Stadt)
·         Großes Gefälle zwischen Arm und Reich
·         Gebaut wird wie Geld gerade da ist (überall unfertige Häuser)
 

Quellen
 
·         http://www.bpb.de/publikationen/00615460230163194959524042637729,3,0,Gesellschaftlicher_Wandlungsprozess.html#art3
·         http://www.wikipedia.de
·         http://homepage.univie.ac.at/wolfgang.henebichler/medien/text/reg_afrikas.pdf
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