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Referat - ZUsammenfassung: Die Entdeckung der Currywurst Hausarbeit


Dieses Referat wurde vom Mitglied LitleRedJoker veröffenlicht. Pausenhof.de ist für die Inhalte der Veröffentlichungen der Mitglieder nicht verantwortlich.


Inhaltsangabe zu dem Buch ?Die Entdeckung der Currywurst?
 
Kapitel 1
 
Der Erzähler der Novelle meint, er wisse, von wem die Currywust entdeckt worden sei. Er macht die vermutende Erfinderin ausfindig. Diese heißt Lena Brücker, eine ehemalige Imbissbudenbesitzerin aus Hamburg. Die nun über 80 jährige Altenheimbewohnerin will ihm nicht gleich auf alle Fragen antworten, sondern schiebt eine andere Geschichte vor. Was sich anfangs nach einer Liebesbeziehung  aus dem 2. Weltkrieg anhört, wird rasch zu einem unglaublichen Bericht.
Als Lena Brücker 40 Jahre alt war, lernte sie im April 1945 einen jungen Marinesoldaten Namens Hermann Bremer während eines Kinobesuches kennen. Bei einer unmittelbar darauf folgenden Evakuierung in einen Luftschutzbunker kommen sich die beiden näher. Als der Soldat nach einer kurzen Affäre mit ihr zu den Panzerfaustgrenadieren kommandiert wird, unterbreitet Lena Brücker ihm das Angebot, länger bei ihr in der Wohnung bleiben zu dürfen. Was sich für Hermann Bremer für eine bessere Überlebenschance anhörte, bedeutet aber auch Fahnenflucht. Trotz das er somit zum Deserteur wird, bleibt er bei ihr und versteckt sich.
 
Kapitel 2
 
Während der letzten Kriegestage versteckte sich der Bootsmann Hermann Bremer bei Lena Brücker.
Zu Beginn des Kapitels wägt Bremer pro und contra einer Desertion ab, wobei ihm immer letzte Zweifel bleiben. Im weiteren Verlauf werden immer mehr kleine Geschichten über andere Deserteure und die Wirrung im 2. Weltkrieg erzählt. Die Hauptperson in diesem Kapitel ist Hermann Bremer, der immer mehr an der Richtigkeit seines Tun zweifelt. Der letzte Teil des Kapitels zeigt, welche Todesängste Deserteure, Flüchtlinge und andere vor dem NS- Regime haben mussten und wie viel äußerst knapp dem Tode entrinnen konnten.
Wie die anderen Kapitel ist auch das 2 Kapitel nur eine Randerzählung mit Wiederholungen, die in die Gegenwart reichen und von der Haupthandlung, der Forschung nach Entstehung der Currywurst, eingeschlossen werden.
 
Kapitel 3
 
Im dritten Kapitel wird ein Tagesablauf eines Fahnenflüchtigen, in diesem Fall Bremer und seiner Beschützerin Lena Brücker, dar. Morgens steht Bremer auf und beobachtet Leute auf der Straße, während Lena Brücker ihrer Arbeit in einer Kantine nachgeht. Gegen Mittag durchsucht er die Wohnung in der Hoffnung, dass er eine Radioröhre findet, um den defekten Volksempfänger reparieren zu können. Statt der Radioröhre findet er Briefe von Lena Brückers Ehemann  und einen Atlas, in den er später die Frontlinien nahe Hamburg einzeichnete. Unerwartet taucht der Nazi Lammers, der Blockwart, in der Wohnung auf und Bremer kann sich gerade noch so in einer Kammer verstecken. Am Abend kommt Lena Brücker nach Hause und wird von Frau Eckleben, die einen Eindringling in Brückers Wohnung vermutet, aufgehalten. Als sie ihre Wohnung betritt, berichtet Bremer ihr die täglichen Ereignisse und den Besuch von Lammers, der ihm Sorgen bereitet.
Schließlich kocht Lena Brücker und findet durch Stöbern in seiner Brieftasche heraus, dass er verheiratet ist. Zum Schluss des Kapitels schlafen sie miteinander. Diese Geschehnisse werden rückblickend von Frau Brücker berichtet.
 
 
 
Kapitel 4
 
Im 4. Kapitel erfahren wir, dass Lena Brücker ihrem Geliebtem Bremer verschweig, dass der Krieg für Hamburg vorbei ist (die Stadt hatte sich Kampflos den Engländern übergeben). Ein Grund für Lena Brücker Bremer im Unklaren zu lassen ist, sie hat Angst davor ihren Geliebten, den sie zwar noch nicht lange kennt, der ihr, einer langsam alternden Vierzigjährigen, aber noch einmal das Gefühl gibt begehrenswert zu sein, zu verlieren, nachdem er vom Kriegsende erfährt. In den folgenden Tagen, war es Sache von Lena Brücker ihren Bremer mit Details zum fortschreitenden Krieg zu füttern: Hitler ist tot, Großadmiral Dönitz sein Nachfolger, die Westalliierten haben Frieden mit dem Deutschen Reich um den gemeinsamen Feind, den Bolschewismus, im Kampf gegen Russland aus zulöschen. Diese Lüge ist für Bremer äußerst problematisch, da er zwar froh ist, dass sein Deutsches Reich nun doch noch den Krieg gewinnt, er aber ein Deserteur ist und für sich, im Falle einer Entdeckung und der dadurch resultierenden Verhaftung, mit dem Tode rechnen muss. Trotz seiner prekären Lage ist Bremer sehr am weiteren Kriegsgeschehen interessiert und bittet Lena Brücker ihm Zeitungen zu geben, damit er den Krieg verfolgen kann. Da Lena Brücker nicht will, dass Bremer die Wahrheit erfährt, muss sie ein weiteres mal lügen: alliierte Bomben hätten die Papierfabrik zerstört und deshalb könne es mit Papiernachschub noch etwas dauern; um Bremer weiter bei sich in der Wohnung halten zu können.
 
Kapitel 5
 
Die Geschichte wird im 5 Kapitel durch einen Einschub aus der Gegenwart unterbrochen.
Der Erzähler berichtet von dem Ausflug mit der Frau Brücker in die Stadt zu den Plätzen die in ihrem Leben einen besonderen Eindruck hinterließen. Der Ausflug nimmt sie so mit, dass sie erst am übernächsten Tag mit ihren Erzählungen fortfährt.
Lena Brücker versucht Gespräche über den Krieg zu vermeiden in dem sie über ihre tägliche Arbeit und die Entnazifizierung in der Stadt erzählt. Jeden Tag bringt sie ihm Essen und Zigaretten mit und nachts schlafen sie miteinander auf dem selbst gebastelten Matratzenfloß in der Küche.
Tagsüber hat Bremer nicht viel zu tun. Vormittags spült er ab, räumt auf und löst Kreuzworträtsel. Immer wieder bekommt er das Gefühl, eingeschlossen zu sein und läuft in der Wohnung hin und her.
Eines Tages bemerkt er, dass sich auf der Straße ein Schwarzmarkt gebildet hat und ärgert sich über verfall von Ordnung und Disziplin. Siebzehn Tage nach der Kapitulation dreht Bremer langsam durch. Sein einziger Wunsch ist eine Zeitung zu lesen oder Radio zu hören. Und da Lena Brücker ihm weder Zeitung noch eine neue Radioröhre für das kaputte Radio mitbringt streiten sie heftig. Bremer zerschlägt sich an der Türlinke die Hand als Zeichen seiner Entrüstung über die verschlossene Eingangstüre.
Als Wiedergutmachung kocht Lena Brücker ihm am nächsten Tag ein köstliches Essen. Und als er ausisst, wird es ihm und ihr bewusst, dass er seinen Geschmacksinn verloren hat. Holzinger, der Chefkoch der Kantine erklärt die Geschmacklosigkeit als Folge von Stress und Depression. Lena Brücker probiert verschiedene Mittel aus um dieses Unheil zu kurieren, versteht aber, dass sie indirekt schuld daran ist, weil sie Bremer eingeschlossen hält.
An ihrem Geburtstag auf dem weg nach Hause überlegt Lena Brücker sich wie sie ihrem Gefangenem alles beibringen soll. Zu Hause überrascht er sie aber mit drei Papierrosen und einem herzlichen Glückwunsch. Und so entscheidet sie ihn länger zu behalten.
 
 
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