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Referat - schiller- kabale und liebe Hausarbeit


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Das Drama „Kabale und Liebe“ ist ein „bürgerliches Trauerspiel“ aus der Sturm- und Drang- Epoche. Es wurde ca. 1780 von Friedrich Schiller geschrieben. Die Erstaufführung fand am 13. April 1784 in Frankfurt am Main statt. Im Mittelpunkt des Dramas, stehen zwei unglücklich verliebte Menschen, der adlige Ferdinand und die Musikertochter Luise, die an der Ständegesellschaft der Sturm- und Drang-Epoche zerbrechen.
Die zu charakterisierende Person heißt „Wurm“. Wurm spielt die Rolle des Haussekretärs des Präsidenten von Walter und verkörpert in dem ganzen Stück die Rolle des „bösen“. Durch ihn und seinen Egoismus kommen die Konflikte zu Stande und entwickeln sich so. Über sein Erscheinungsbild wird im Buch nur berichtet, dass er ca 30 Jahre alt ist, ein heraus gequollenes Kinn und brandrotes Haar hat.
Ferdinand und Louise lieben sich über die Standesgrenzen hinweg. Die Mutter befürwortet die Beziehung, doch der Vater hält sie für unrealistisch, da Ferdinand der Sohn des Präsidenten ist und Louise nur eine einfache Bürgerin. Auch der Präsident ist mit den Hochzeitsplänen seines Sohnes nicht einverstanden, denn dieser soll die Lady Milford (Mätresse des Fürsten) heiraten, um seinen Einflussbereich am Hof und im Lande zu sichern und zu vergrößern. An dieser Stelle des Buches tritt Wurm am stärksten in Aktion, da er auch an Louise interessiert ist. Er unterbreitet dem Präsidenten den Vorschlag, Louises Eltern festzunehmen und Louise vor die Wahl zu stehlen, wer ihr wichtiger sei, Ferdinand oder ihre Eltern?! Sie entscheidet sich, den Liebesbrief zu schreiben, der ihr von Wurm diktiert wird, um die Eltern damit zu befreien. Damit Louise nicht sagt, dass sie diesen Brief schreiben musste, muss sie einen Eid ablegen. Diesen, an den Hofmarschall gerichteter Liebesbrief, wird nun Ferdinand zugesteckt und damit fängt die geplante Kabale an. Ferdinand durchschaut diese nicht und glaubt, was in dem Brief steht. Letzten Endes kommt es soweit, dass Ferdinand sich selbst und Louise vergiftet. Im Sterben ist Louise frei von ihrer Schweigepflicht und erzählt Ferdinand alles.
Wurm ist aus dem bürgerlichen Stand, versucht sich jedoch sehr durch seine Kleidung und Sprache von dem bürgerlichen abzugrenzen und dem Adel anzupassen. Er verabscheut das Bürgertum und ist davon überzeugt, dass alle vor ihm Ansehen und Respekt haben müssen. Durch den Umgang mit dem Adel, hat er fast vergessen, dass er auch nur bürgerlich ist. Spricht er mit den Bürgern, ist er unfreundlich, arrogant und eingebildet. So auch in Akt 1 Szene 2, für ihn ist es schon fast klar, dass er Louise heiratet, doch als ihn Miller abweist, geht er aus dem Haus, ohne etwas zu sagen. Jedoch ist er dem Adel gegenüber respektsvoll, besonders dem Präsidenten gegenüber, da dieser eine größere Macht er ausübt. Wurm verhält sich dem Präsidenten untergeordnet, würde sich nie trauen, dem Präsidenten zu widersprechen und schmeichelt sich so bei ihm ein. Fast jeder Satz endet mit „…gnädiger Herr“. Jedoch weis er auch, den Präsidenten so zu benutzen, dass er einen eigenen Vorteil daraus hat. So auch in Bezug auf Louise. Er erzählt dem Präsidenten von dem Verhältnis zwischen Ferdinand und Luise, da er weiß, dass der dieser alles daran setzen wi...


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