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Referat - Goethe's Faust - Kerker - Szenenanalyse Hausarbeit


Dieses Referat wurde vom Mitglied philip_cbr veröffenlicht. Pausenhof.de ist für die Inhalte der Veröffentlichungen der Mitglieder nicht verantwortlich.


Szenenanalyse – Kerker
Warum übergibt Gretchen sich dem Gericht Gottes?
 
In dem Buch „Faust - Der Tragödie erster Teil“ von Johann Wolfgang von Goethe übergibt sich Gretchen in der Szene „Kerker“ dem Gericht Gottes.
Faust dringt mithilfe von Mephisto in den Kerker ein um Gretchen zu befreien. Jedoch erkennt diese Faust anfangs nicht, sie ist gebrochen, dem Wahnsinn nahe und sucht in sich die Schuld. Faust will sie zur Flucht überreden, doch sie weigert sich, weil sie glaubt, dass Faust sie nicht mehr liebt (und dem Teufel verfallen sei), und er sie nur aus Schuldgefühl retten will. Gretchen bewahrt so für sich die reine Liebe.
Betrachtet man die Szene nun genauer, so erkennt man deutlich die entscheidenden Aspekte  Gretchens, nicht mit Faust zu fliehen. Sie ist sich darüber im Klaren, dass sie nie wieder ein redliches  Leben führen wird und das sie auch niemals wieder von der Gesellschaft so akzeptiert wird, wie sie es vorher wurde(V.4447-4449). Es ist einfach zu viel passiert. Gretchen ertränkte ihr Kind, brachte ihre Mutter um(V.4507-4508) und ihr Bruder starb durch die Hand ihres Geliebten. Darüber hinaus ist sie sich im Klaren, das sie immer auf der Flucht sein würde, wenn sie mit Faust flieht. Ein anderer wichtiger, entscheidender  Aspekt ist, dass sie das Gefühl hat, Faust liebe sie nicht mehr (V.4484-4486) und dass er durch Mephisto so verändert wurde, das er nicht mehr der ist der er einmal war. Man könnte in diesem Zusammenhang vermuten, das er dem Teufel verfallen ist(V.4601-4603)/(V.4613 ff). Geht man nun intensiver auf die Stelle ein, in der  sich Gretchen dem göttlichen Gericht übergibt, so sieht man, das sie sich au...


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