Referat - Erdöl und Co
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Referat über Erdöl – Chemie
Ich möchte heute über Erdöl als Energieträger und Rohstofflieferant
sprechen.
(Oberthema)Das Gebiet „Erdöl“ gehört zum Thema „Organische Chemie“.
Früher dachte man, dass viele Verbindungen nur in Organismen,
also Lebewesen, erzeugt werden können nicht aber in Laboratorien,
weshalb sich der Begriff „Organische Chemie“ für alle diese Stoffe
prägte. 1828 aber gelang es dem Chemiker Friedrich Wöhler im Laboratorium
eine organische Verbindung zu erstellen. Deshalb ist die
„Organische Chemie“ heute nicht mehr auf Verbindungen der belebten
Natur beschränkt, sondern man versteht unter ihr die Chemie der
Kohlenstoffverbindungen, da die Stoffe der „Organischen Chemie“
aus Kohlenstoff und weiteren Elementen, wie Wasserstoff, Sauerstoff
und Stickstoff, aufgebaut sind. Der „Organischen Chemie“ steht die
„anorganische Chemie“ gegenüber.
Erdöl ist heute einer der wichtigsten Rohstoffe, der etwa die Hälfte
des Energiebedarfs in der Welt deckt. Er ist daher das wichtigste
Welthandelsprodukt. 90% Des geförderten Erdöls werden zur Energieerzeugung
verbrannt. Nur etwa 10% dienen zur Gewinnung von
Grundchemikalien der organischen Chemie. Man stellt daraus Kunststoffe,
Farbstoffe, Waschmittel und Lösungsmittel her.
(Erdöle sind)Alle organischen, brennbaren, flüssigen oder gasförmigen
Stoffe, die der Erde entstammen, zählt man zum Erdöl oder Erdgas.
Rohe Erdöle sind honiggelbe bis schwarze Flüssigkeiten von größerer
oder geringerer Beweglichkeit. Sie sind ein Gemisch verschiedener
Verbindungen, überwiegend von Kohlenstoff mit Wasserstoff. Diese
werden Kohlenwasserstoffe genannt. Da mehrere tausend verschiedene
Verbindungen im Erdöl enthalten sein können, bezeichnet man
Erdöl auch als ein Vielstoffgemisch.
(Entstehung)Nach dem heutigen Kenntnisstand sind Erdöl und Erdgas aus
kleinsten Meereslebewesen, sogenanntem Plankton, entstanden. Vor
Jahrmillionen sank abgestorbenes Plankton auf den Meeresgrund, wo
es in sauerstofffreien Wasserschichten nicht verwesen konnte, sondern
von mächtigen Sedimentmassen bedeckt und unter dem Einfluss von
Druck, Wärme und Bakterien zersetzt wurde. Da in den verschiedenen
Herkunftsländern andere Temperaturen, andere Schichtenfolgen und
damit auch andere Drücke herrschten, ist die Zusammensetzung unterschiedlich.
Eine Erdöllagerstelle befindet sich unter tiefen Gesteinsschichten,
manchmal auch unter dem Meeresgrund. Unter dem Erdgas lagert
Erdöl, darunter zumeist Salzwasser. (Folie)
(Lagerstätten)Wirtschaftlich verwertbare Lagerstätten von Erdöl befinden
sich in porösen und stark klüftigen Gesteinen, den Speichergesteinen,
in die das Erdöl aus den eigentlichen Erdölmuttergesteinen im Verlauf
der Erdgeschichte eingewandert ist.
(Förderung)Da die Erdölvorräte bei gleichbleibender Verwendung voraussichtlich
nur noch wenige Jahrzehnte reichen, andere sprechen von einer
Erschöpfung im Jahre 2000, versucht man mit immer aufwendigeren
Methoden neue Erdöllagerstätten zu erschließen. Dazu werden
mögliche Ölfelder durch Bodenuntersuchungen aufgespürt. Nun bohrt
man tief in die Erde und verrohrt das Bohrloch. (Folie) Durch den
Druck in den Lagerstätten wird das Erdöl an die Oberfläche gedrückt.
Genügt dieser Druck nicht oder nimmt er im Laufe der Förderung ab,
muss man Pressluft einleiten oder Pumpen einsetzen. Um das Erdöl
aus dem porösen Gestein zu verdrängen, kann man auch Wasser in die
Lagerstätte drücken. Da das geförderte Erdöl mit Erdgas und Salzwasser
vermischt ist, wird es in einer Aufbereitungsanlage entgast, entwässert
und entsalzt. Nach der Aufbewahrung des Öls in Rohöltanks
bringen Pipelines und Tanker das Produkt zu den Verbraucherländern.
(Verwendung)Erst durch Aufarbeitung des Roh...
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