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Referat - Schildkröten


Dieses Referat wurde vom Mitglied Cristiano17 veröffenlicht. Pausenhof.de ist für die Inhalte der Veröffentlichungen der Mitglieder nicht verantwortlich.


SCHILDKÖTEN
Die Ordnung der Schildkröten (Testudinata, Testudines, ehemals auch Chelonia) existiert seit über 250 Millionen Jahren. Es gibt über 250 Schildkrötenarten auf der Welt, davon sieben Meeresschildkröten, 180 im Süßwasser lebende Arten und der Rest landlebend. Schildkröten werden zu den Reptilien (Reptilia) gezählt und waren bereits auf der Erde zu finden, bevor sich die großen Dinosaurier entfalteten. Die Anpassungsfähigkeit der Schildkröten, deren nächstverwandte Tiergruppen die Krokodile und die Vögel sind, hat deren Fortbestehen bis in die heutige Zeit sichern können.
Aufbau des SchildkrötenpanzersAlle Schildkröten zeichnen sich durch einen im Tierreich einzigartigen Rücken- (Carapax) und Brustpanzer (Plastron) aus, die durch eine Knochenbrücke miteinander verbunden sind. Der Panzer besteht in der untersten Schicht aus massiven Knochen (Haut- oder Dermalknochen), die sich entwicklungsgeschichtlich aus der Wirbelsäule, den Rippen und dem Becken gebildet haben. Über den Knochen befindet sich eine Hautschicht. Bei den Weichschildkröten ist diese Haut lederartig, wogegen die übrigen Arten auf der Haut die typischen Panzerschilde (Scuta, Sg. Scutum) aus Keratin bilden. Diese Schilde lassen sich in Gruppen einteilen, wobei artbedingte Abweichungen durchaus anzutreffen sind. Individuelle Schildanomalien kommen bei einzelnen Exemplaren sowohl in der Natur als auch bei Nachzuchten in Gefangenschaft vor und scheinen mit den Inkubationsbedingungen im Zusammenhang zu stehen• Auf dem Carapax von innen nach außen o 5 Vertebralschilde (Wirbelsäulenschilde) o 8 Pleuralschilde (Seitenschilde), manchmal auch als Costalschilde bezeichnet o 24 Marginalschilde (Randschilde), wobei manchmal die hinteren beiden Schilde zu einem Supracaudalschild (Schwanzschild) verbunden sind o 1 Cervicalschild (Nackenschild), manchmal auch als Nuchalschild bezeichnet • Auf dem Plastron von vorne nach hinten o 2 Gularschilde (Kehlschilde) o 2 Humeralschilde (Schulterschilde) o 2 Pectoralschilde (Brustschilde) o 2 Abdominalschilde (Bauchschilde) o 2 Femoralschilde (Hüftschilde) o 2 Analschilde Das Aussehen des gesamten Panzers kann sich je nach Spezies sehr unterscheiden. So weist der Rückenpanzer bei vielen Arten einen oder drei Längskiele auf. Insbesondere bei den Höckerschildkröten ist dieser Kiel sehr prominent. Verschiedene Gattungen (beispielsweise die Dosen- und Scharnierschildkröten) können ihren Bauchpanzer mit Hilfe eines Scharniers hochklappen und somit den gesamten Panzer schließen. Eine ähnliche Funktion bietet ein Scharnier im Carapax der Gelenkschildkröten.Manche Wissenschaftler gehen davon aus, dass sich der Panzer der Schildkröten als Anpassung an den Lebensraum Wasser entwickelt hat. Der starre Körper ermögliche danach ein schnelleres Vorankommen unter Wasser, insbesondere im Gegensatz zu den schlängelnden Bewegungen anderer Reptilien. Allerdings zeigen bereits die ältesten bekannten Schildkrötenfossilien einen hochentwickelten Panzer, so dass über die Ursprüge und Verlauf seiner Entwicklung nur spekuliert werden kann.NahrungsaufnahmeModerne Schildkröten besitzen keine Zähne, sondern zu kräftigen Schneidewerkzeugen umgewandelte Kieferleisten. Allerdings findet man bei den ältesten fossilen Schildkröten noch Zähne, die sich im Laufe der Evolution umgebildet haben.Wie alle Reptilien kauen Schildkröten ihre Nahrung nicht, sondern reißen mit dem Maul Stücke ab, wobei sie die vorderen Gliedmaßen zu Hilfe nehmen.FortbewegungSchildkröten bewegen sich sowohl an Land als auch im Wasser mit für Reptilien typischen schlängelnden Bewegungen fort, wobei der Panzer als Stütze dient, was den Energiebedarf bei der Bewegung im Wasser senkt. An Land wirken diese Bewegungen zuweilen unbeholfen.Für Reptilien einmalig haben Meeresschildkröten eine andere Methode der Fortbewegung entwickelt. Sie schlagen die vorderen Gliedmaßen, die sich zu Flossen geformt haben, auf und ab. Auf diese Weise erreichen sie recht hohe Geschwindigkeiten unter Wasser bei optimiertem Energiebedarf, was ihnen das Zurücklegen auch längerer Strecken ermöglicht.Auch die Gliedmaßen von Landschildkröten und Wasserschildkröten (Süßwasser) sind an den jeweiligen Lebensraum angepasst. So lässt sich in den meisten Fällen die Bindung an das Wasser an dem Vorhandensein und der Ausprägung von Schwimmhäuten feststellen.SinnesleistungenSchildkröten sehen sehr gut. Bei Dunkelheit scheint ihre Sehfähigkeit der menschlichen überlegen zu sein. Sie können auch Farben besser differenzieren als Menschen, da ihre Augen wie alle Reptilien vier Rezeptoren aufweisen. Grautöne hingegen scheinen sie laut OBST weniger differenziert wahrzunehmen. Wasserschildkröten haben sich ihrem Lebensraum perfekt angepasst. Ihre Augenlinse ist so gestaltet, dass sie den Brechungswinkel von Wasser ausgleicht. Dadurch können die Tiere Feinde und Nahrung auch im Wasser klar erkennen. Schildkröten können durch Veränderung ihrer Augenstellung sowohl räumlich als auch im Panorama sehen. Die Geschwindigkeit von visuell wahrgenommenen Bewegungen hat Einfluss auf die Fluchtreaktion. Wenn man sich einer Schildkröte also langsam nähert, kommt man weiter an sie heran als bei schnellen Bewegungen.Der Geruchssinn ist bei Schildkröten besonders stark ausgeprägt. Wenn man eine Schildkröte mit dem Hals pumpen sieht, bedeutet das nicht, dass sie außer Atem ist, sondern vielmehr dass sie gerade riecht. Die Rezeptoren befinden sich im Rachenraum. Durch den Geruch erkennen sie essbare Nahrung oder geeignete Erde, in der sie ihre Eier vergraben können. Außerdem erkennen sie sich gegenseitig am Geruch auch unter Wasser (bei aquatilen Arten), was der Partnersuche dient. Deshalb sollte man es bei der Haustierpflege vermeiden, unterschiedliche Arten in einem Aquarium zusammen zu halten.Schildkröten haben kein Außenohr. Sie hören Töne bei weitem nicht in dem gleichen Umfang wie Menschen. Allerdings nehmen sie tiefe Vibrationen in ihrer Umgebung wahr. Eine Studie aus Italien belegt allerdings, dass weibliche Schildkröten der Gattung Testudo ([[Griechische Landschildkröte| auf akustis...


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