Referat - Mendelsche Gesetze
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Mendelschen Gesetze
1. Biographie Johann Gregor Mendel
-* 22.Juli 1822 in Heinzendorf (Mähren; Österreich)
-† 6. Januar 1884 in Brünn (Österreich)
- stellte grundlegenden Regeln der Vererbung auf
→ stieß auf Unverständnis und Desinteresse
- studierte ab 1845 im Augustiner-Kloster Alt-Brünn Theologie
- 1847 zum Priester geweiht
- weiteres Studium Philosophie Olmütz
- arbeitete in Olmütz und Wien an der philosophischen Universität
- Lehrer für Mathematik, Griechisch und Naturkunde an der Stadtrealschule in Brünn
- 1856- 1864Kreuzungsversuche mit versch. Speiseerbsen- und Bohnensorten im Garten des Klosters
- 1862 Gründung des „Naturforscher-Verein Brünn“
- 1866 erstmals Vortrag seiner Versuch vor breiterem Publikum
- 1866 Veröffentlichung seines Aufsatzes „ Versuche über Pflanzenhybriden“
→ fand keine Beachtung in der wissenschaftlichen Welt
- 1868 Abt des Klosters in Alt-Brünn
- 1869 weiterer Aufsatz „Über einige aus künstlicher Befruchtung gewonnenen Hieracium-Bastarde“
- gab danach seine Forschungen zur Vererbung auf und konzentrierte sich ganz auf sein geistliches Amt
2. Bedeutung
- theoretisch: - grundlegende genetische Aussagen können getroffen werden
- Bestätigung der Existenz von Genen
- Vererbungslehre mit Hilfe mathematischer Gesetzmäßigkeiten wissenschaftlich begründet
- ermögliche statistische Aussagen über die Verteilung und Neukombination (Rekombination)
von Genen bei der Kreuzung diploider Pflanzen und Tiere
- praktisch: - Tier- und Pflanzenzüchtung (Reinzucht von Tieren, Kombinationszüchtung bei Pflanzen, Kreuzungszüchtung bei Pflanzen, Heterosiszüchtung bei Pflanzen und Tieren)
- Humangenetik: große Bedeutung bei Erforschung der Vererbungsvorgänge im Menschen
und bei der Untersuchung von Erbkrankheiten
3. Geschichte
- Mendel half schon früh im Eltern. Garten bei der Veredlung von Obstbäumen
- Experimente in der Dorfschule mit Bienenzucht
- arbeitet in der Jungend als Gärtner
- beschäftigte sich während des Studiums mit Pflanzen und führte erste Versuche im Klostergarten durch
- 1854 Beginn Kreuzungsversuche mit Erbsenpflanzen (7 versch. Samenarten → 28.000 Erbsenpflanzen kultivierte,
und 10.000 Kreuzungen)
- 1866 1. Aufsatz „Versuche über Pflanzenhybriden“ mit ersten von ihm aus Experimenten abgeleiteten Gesetzmäßigkeiten
- Mendel waren die Theorien Darwins bekannt und er versuchte seine Ergebnisse in Darwins Theorie einzuarbeiten
- Darwin nimmt keine Kenntnis von seinen Forschungen
→ enttäuscht versucht jedoch seine Untersuchungen an anderen Pflanzen
→ vorherige Ergebnisse bestätigen sich nicht
→ gibt seine Forschungen auf
- schreibt 1869 seinen zweiten und letzten Aufsatz
- 35 Jahre später ca. 1900 entdecken die Botaniker Carl Erich Correns, Erich Tschermak Edler von Seysenegg und Hugo der
Vries unabhängig voneinander durch Untersuchungen zur Zellforschung die vergessenen...
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