Referat - Homoiotherme (Gleichwarme) Lebewesen
Dieses Referat wurde vom Mitglied silvi88 veröffenlicht. Pausenhof.de ist für die Inhalte der Veröffentlichungen der Mitglieder nicht verantwortlich.
Homoiotherme Lebewesen
Als homoiotherm (gleichwarm) bezeichnet man (Menschen und) Tiere, deren Körpertemperatur innerhalb gewisser Grenzen konstant bleibt. Sie können extreme Temperaturen durch zusätzliche Anpaßungsmöglichkeiten wie Winter- und Sommerfell, schwitzen, Winterruhe und Winterschlaf überleben.
Homoiotherm sind vor allem Säugetiere und Vögel, doch auch bei anderen Tieren sind Ansätze zur Homoiothermie sichtbar.
Poikilotherme (wechselwarm) sind Reptilien, Amphibiien und Fische. Bei ihnen schwankt die Körpertemperatur mit der Außentemperatur. Die stoffwechselvorgänge und damit die Reaktionsgeschwindigkeit der Lebenwesen steht also in unmittelbarer Abhängigkeit zur Umgebungstemperatur.
Bei Vögeln und Säugetieren wird die konstante Körpertemperatur durch die Stoffwechselaktivität erzeugt. Das zeigt sich insbesondere im Grunfumsatz des Stoffwechsels, Homoiotherme haben einen deutlich höheren Energieverbrauch als Poikilotherme.
Regelungsmechanismen im Körper sorgen für eine konstante Temperatur und dafür, dass z.B. bei erhlhtzer Außentemperatur auch Wärme abgeführt wird. Beim Menschen gechieht dies beispielsweise durch das Schwitzen, oder bei Hunden durch Hecheln.
Homoiotherme Tiere benötigen in der Regel eine besondere Wärmeisolierung. Bei ihnen übernimmt das Fell und das weiße Unterhautgewebe die Isolation. Die Wärmebildung durch Muskelarbeit ist und Menschen auch als "Zittern" bekannt.
Bei landlebenden Säugetieren wird die Isolierung vor allem durch den Einschluss einer Luftschicht in Feder- oder Haarkleid erreicht. Besonders gute Isolation wird durch die Wollhaare erreicht, die stärker als Grannenhaare spiralisiert sind und dadurch mehr Luft einschließen können.
Bei Vögeln isoliert das Federkleid. (Besondere Isolationswirkung haben dabei die Daunen, die deshalb auf für Daunenkleidung, Federbetten und Schlafsäcke benutzt werden.) Die Körpertemperatur beim Beispiel Haussperling zeigt keine jahreszeitlichen Schwankungen. Der erhöhte Grundumsatz ist auf Muskelarbeit zurückzuführen, die der Aufwärmung dient. Das Federkleid ist aufgeplustert und isoliert den warmen Körper. Die konstante Körpertemperatur optimiert zwar die enzymatischen Stoffwechselreaktionen, ihre Aufrechterhaltung erfordert aber viel Energie. Wenn eine winterliche Nahrungsvorsorge vor Ort nicht gewährleistet ist, nehmen Zugvögel große Wanderungen in Kauf.
Federn wurden auch bei manchen Dinosaurierarten gefunden. Man nimmt deshalb an, dass auch sie zumindest ansatzweise homoiotherm waren.
Wasserlebende Säugetiere, z.B. Wale und Robben sowie manche Vögel (Pinguine) besitzen eine isolierende Fettschicht, da Federn und Haare im Wasser viel von ihrer isolierenden Wirkung verlieren.
Vor allem manche Säugetiere sind jedoch nicht homoiotherm im strengen Sinn. So sinkt bei Arten, die Winterschlaf halten, die Körpertemperatur in dierer Phase oft un negr als 10 K (10°C) ab. Dadurch sparen dieser Tiere in einer Phase der Inaktivität Energie und können ohne oder mit geringer Nahrungsaufnahme (in Wachphasen) mehrere Monate überdauern. Beispiele: Igel und Siebenschläfer. Der Energiebedarf beträgt dann ein Zehntel des Sommerwertes, Atem- und Herzschlagfrequenz sinken entsprechend. Nur extreme Wärme oder Kälte unterbricht den Winterschlaf.
Bären, Dachse und Eichhörnchen überdauernd den Winter ...
Das komplette Referat erhältst Du nach Eingabe Deiner E-Mail als kostenlosen Download.
Oder anmelden bzw. kostenlos registrieren.


