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Referat - Gesundheit,Fitness,Schönheit durch Essen


Dieses Referat wurde vom Mitglied gayistokay veröffenlicht. Pausenhof.de ist für die Inhalte der Veröffentlichungen der Mitglieder nicht verantwortlich.


 
 
Johannes-Bugenhagen-Gymnasium Franzburg
 
Schriftliche Hausarbeit Klasse 10, 2005/2006
 
Biologie, Themenbereich Mensch
 
Thema: Die Ernährung – eine Wissenschaft für sich???
„Gesundheit, Fitness, Schönheit durch Essen?“
Immer mehr Menschen versuchen, durch bewusste Ernährung das
eigene Wohlbefinden und die Gesundheit zu stärken bzw. zu verbessern. Begleitet werden sie von unzähligen Ratgebern, Tipps und Vorschlägen aus den Medien, wie dies zu erreichen sei, wobei der Erfolg bei vielen recht unterschiedlich ausfällt. Dies trifft auch auf viele Menschen in Mecklenburg-Vorpommern bzw. Nordvorpommern zu.
 
 
Name:               Alexander Suck
 
Klasse:             10K
Inhaltsverzeichnis
 
1.                  Einleitung
 
2.                  Die Diät – Weg zu Gesundheit oder Krankheit?
2.1.      Diätformen
2.1.1.   Die Atkins-Diät
2.1.2.   Trennkost
2.1.3.   Die Null-Diät („Crash-Diät“)
2.1.4.   Die Glyx- Diät
2.2.            Auswirkungen von Diäten
 
3.                  Vollwerternährung – eine gesunde Alternative
3.1.      Regeln der Vollwerternährung
3.2.      Die Ernährungspyramide
3.3.      Vorteile gegenüber Diäten
 
4.         Wasser – unser wichtigste Nahrungsmittel
 
5.         Schlusswort
 
6.         Literaturverzeichnis
 
7.         Schülererklärung
1. Einleitung
 
Meine Hausarbeit befasst sich mit der Verbesserung von Gesundheit, Fitness und auch Schönheit durch verschiedene Wege der Gewichtsreduktion. Ich werde zuerst auf die Möglichkeiten einer Diät eingehen, verschiedene Diätformen vorstellen und beschreiben sowie deren Vor- und Nachteile nennen und begründen. Danach möchte ich die Vollwerternährung (ausgewogene Ernährung) als eine gesündere Methode vorstellen, Regeln für sie nennen und die Ernährungspyramide als eine anschauliche Verdeutlichung der Vollwerternährung zeigen und erklären. Nachfolgend begründe ich die These, warum Wasser das wichtigste Nahrungsmittel für Gesundheit, Fitness und Schönheit ist. Ich werde diese Hausarbeit mit einem Schlusswort beenden und darin meine Meinung zu diesem Thema darlegen und begründen.
 
2. Die Diät – Weg zur Gesundheit oder Krankheit?
 
Das Wort Diät kommt vom griechischen Wort diaita, das soviel heißt wie Lebensweise. Dieser Begriff wurde schon zur Zeit der Römer benutzt und es besagte, dass der Mensch sein Leben jeden Tag (Wortteil dia-Tag) so gestalten sollte, dass alles, was er tut, auf unsere Gesundheit ausgerichtet sein sollte. Heute versteht man unter einer Diät die Aufnahme bestimmter, ausgewählter Nahrungsmittel, die hauptsächlich zur Gewichtsreduktion bzw. Entschlackung zu sich genommen werden. Bei den meisten Diäten wird auf bestimmte Nährstoffe verzichtet bzw. besonderer Wert gelegt, wobei manchmal auch nur die Menge der Nährstoffe reduziert oder ganz und gar unterlassen wird.
 
2.1. Diätformen
 
Es gibt eine Vielzahl von Diäten, die meistens nur aus Ableitungen von ursprünglichen Grundkonzepten bestehen. Ich werde vier von diesen Grunddiäten vorstellen und auf die wichtigsten Regeln eingehen.
 
2.1.1. Die Atkins-Diät
 
Die Atkins-Diät wurde in den sechziger Jahren von Dr. Atkins entwickelt und basiert auf einem hohen Anteil von Fetten und Eiweiß in der Nahrung. Sie reduziert die Aufnahme von Kohlenhydraten auf ein Minimum. In der Durchführung der Atkins-Diät kommt es darauf an, dass man die vier Phasen einhält, aus denen die Diät besteht.
In der ersten Phase muss darauf geachtet werden, dass man vorrangig eiweißhaltiges Fleisch zu sich nimmt, d. h. Rind- oder Schweinefleisch, Geflügel oder auch Fisch. Diese Nahrungsmittel haben eine optimale Kombination von Aminosäuren (Eiweißbausteine), die der Körper u. a. zum Aufbau neuer Zellen benötigt. Erlaubt sind bis zu 20 Gramm Kohlenhydrate pro Tag. Diese sollten vorzugsweise in Form von Salat und frischem Gemüse aufgenommen werden, um den Flüssigkeits- und Vitaminhaushalt des Körpers zu unterstützen, da es sonst leicht zu Verstopfung kommen kann.
In der zweiten Phase wird die Kohlenhydratmenge pro Tag um fünf Gramm erhöht. Wenn die Gewichtsabnahme anhält, wird empfohlen, die Kohlenhydratmenge auf eine individuelle Menge zu senken, so dass die Abnahme des Gewichts wieder einsetzt.
Die dritte und vierte Phase bestehen ebenfalls aus den gleichen Schritten wie die zweite Phase. Jedoch wird die Menge der aufzunehmenden Kohlenhydrate gesenkt bzw. erhöht, bis eine konstante, langsame Gewichtsabnahme einsetzt, die über einen langen Zeitraum beibehalten wird. Das nimmt viel Zeit in Anspruch, in der man mit starken Gewichtsschwankungen rechnen muss – ein großer Nachteil der Atkins-Diät. Grundlegend ist diese Diät schwer für einen normalen, arbeitenden Menschen zu realisieren, da Wissenschaftler dazu raten, diese Diät mit einem Arzt abzusprechen, weil sich die Blutwerte in der Zeit der Diät stark verändern. Ein weiterer Nachteil ist, dass es durch zu wenig Aufnahme von vitaminreichem Obst zu Vitaminmangelerscheinungen kommen kann, wie zum Beispiel Zahnfleischbluten oder Nachtblindheit. Daher müssen zusätzlich Nahrungsergänzungspräparate eingenommen werden, die den Körper mit lebensnotwendigen Vitaminen und Mineralstoffen versorgen.
 
2.1.2. Trennkost

Die Trennkost-Lehre basiert auf einer Teilung der Nahrungsmittel in drei Hauptgruppen: Die eiweißhaltigen, die kohlehydrathaltigen und die neutralen Lebensmittel. Es darf fast alles gegessen werden, es müssen keine Kalorien (Energiewert von Lebensmitteln) gezählt werden und auf Mengen muss nicht geachtet werden – das sind die Vorteile der Trennkost, die diese Form der Diät zu einer der Beliebtesten macht.
Weil Kohlehydrate und Eiweiß überwiegend getrennt gegessen werden, kann die Nahrung schneller im Magen und Darm zersetzt und verwertet werden. Enzyme (biologisch-chemische stoffwechselregulierende Verbindungen), die nur für die Aufspaltung von Eiweiß im Magen zuständig sind, können so ihre volle Wirkung entfalten und schneller nur das Eiweiß zersetzen. Ein Nachteil dieser Ernährungs-Taktik ist, dass die meisten industriell-gefertigten Nahrungsmittel genau auf der Mischung dieser drei Gruppen basieren. Es müssen also vorwiegend frisch zubereitete Lebensmittel verzehrt werden.
 
2.1.3. Die Null-Diät („Crash-Diät“)
 
Die Null-Diät ist eine Diät-Form, bei der über einen längeren Zeitraum keine Kalorien aufgenommen werden. Es werden nur zwei bis drei Liter Flüssigkeit in Form von Wasser, Säften und Brühe am Tag zu sich genommen, so dass der Körper nach einiger Zeit die eigenen Fettreserven verwerten muss. Somit kommt es zu einer drastischen Gewichtsabnahme und einer Reduzierung sämtlicher Körperumfänge (z.B.:Brust, Bauch, Oberschenkel), da Fettablagerungen unter der Haut wie „weggespült“ werden. Auf die Wirkung von Wasser im Körper werde ich im vierten Punkt der Hausarbeit noch näher eingehen.
 
2.1.4. Die Glyx-Diät
 
Das Wort „Glyx“ ist die Abkürzung für den Glykämischen Index, der sich auf die Reaktion des Blutzuckers auf eine bestimmte Art von Kohlehydraten bezieht. Kurz gesagt gibt er an, wie schnell die Kohlehydrate eines Lebensmittels vom Körper aufgenommen werden und wie viel Glucose (Traubenzucker = hat einen Glyx von 100) ein Nahrungsmittel enthält.
Wer die Glyx-Diät durchführt, muss sich gut mit den Aktionen, aber auch Reaktionen des Stoffwechsels auskennen, z. B. welches Hormon der Körper ausschüttet, um einen bestimmten Wert im Körper zu senken. In diesem Fall ist es das Hormon Insulin, das der Körper aussendet, um unseren Blutzuckerspiegel zu senken. Wenn man jedoch nur Lebensmittel mit einem niedrigen Glyx (Traubenzucker-Gehalt) zu sich nimmt, fällt die Insulin-Reaktion gering aus und ein Hunger-Gefühl bleibt zunehmend aus. Eine geringe Ausschüttung von Insulin bewirkt vorteilhaft, dass Fett nicht so schnell eingelagert werden kann, da Insulin auch als Fettspeicher-Hormon bekannt ist und dies beschleunigt.
 
2.2. Auswirkungen von Diäten
 
Personen, die schon einmal Diäten ausprobiert haben, werden mit vielen erwünschten und unerwünschten Wirkungen konfrontiert. Zum einen erfolgt eine Gewichtsreduktion, die sich als eine erwünschte positive Auswirkung darstellt. Man fühlt sich erleichtert und sieht sich schöner und gesünder als vor der Diät. Das Selbstbewusstsein ist gestärkt, weil man stolz auf sich ist, die Diät durchgehalten zu haben. Dieses Gefühl veranlasst die meisten Personen, die Diät abrupt zu beenden und zu alten Essgewohnheiten zurückzukehren, weil sie ihr „Wunschgewicht“ erreicht haben oder sich angeblich schon viel besser fühlen. Dadurch kommt es zum sogenannten Jojo-Effekt, der die Höhe des erreichten Körpergewichts in einem Bruchteil der Diät-Zeit wieder zunimmt oder das Körpergewicht vor der Diät sogar übersteigen lässt. Da es meistens in der Zeit der Diät zu einer Unterversorgung des Körpers mit Kalorien kommt, stellt er sich auf diese Knappheit ein, indem er so wenig Kalorien wie möglich verbraucht. Der Körper beginnt jedoch auch Muskel- und Fettgewebe abzubauen. Diese beiden Effekte ergänzen sich zu einer drastischen Gewichtszunahme, da der Körper nach einer Diät, also bei normalen Essgewohnheiten, Fettreserven einlagert, um in der nä...


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