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Referat - Cro Magnon Mensch Hausarbeit


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Cro- Magnon-Mensch:
(vor 10.000- 50.000 Jahren)


Geschichte

Er wurde als erstes 1868 in Südfrankreich in der Nähe des Ortes Crô-Magnon entdeckt, daher auch der französische Name "Cro-Magnon".
Die gefundenen Skelette stammten von Menschen, die vor rund 30.000 Jahren lebten und deren äußere Erscheinung sich kaum noch von der unseren unterschied. Da der Cro-Magnon-Mensch als unser direkter Vorgänger gilt, erhielt er die Bezeichnung Homo sapiens.


Höhlenmalerei

In der letzten Eiszeit erreichten die Cro-Magnon-Menschen als Jäger und Sammler eine erstaunlich hohe Kulturstufe. Seine Höhlenmalereien vor allem aus Südfrankreich (z.B. in der Höhle Lascaux bei Montignac) und den Pyrenäen sind etwa 15.000 Jahre alt und besitzen eine beeindruckende Aussagekraft. Als Farbe diente eine Paste aus Tierfett und klein geriebenen Steinen, die mit dem Pinsel und mit der Hand aufgetragen oder mit Hilfe von Röhrenknochen aufgespritzt wurde. Das nötige Licht für seine Arbeit spendete dem Künstler eine mit Tierfett gespeiste Steinlampe.


Abb. Darstellung eines tanzenden Zauberers

Die Malereien diente nicht der Verschönerung der Höhlen, sondern sie sollten vielmehr das Wild durch Zauber in die Gewalt der Jäger bringen, da sie das Glück bei der lebenswichtigen Jagd oft im Stich ließ. Solche Beschwörungen liefen etwa wie folgt ab: Der Zauberer einer Sippe zeichnete die Tiere und den Ablauf der Jagd auf eine abstrakte Ebene an die Höhlenwand, führte die Jäger davor und sprach etwa folgende magische Worte: ,,Dich Mammut, dich Bison, werden wir morgen erlegen!". Danach wurde vor den Bildern getanzt. In einer Höhle sind sogar noch die Abdrücke der Füße der tanzenden Männer erhalten. Auf einer Zeichnung in der Höhle von ,,Les trois frères" ist sogar solch ein Zauberer dargestellt. Er trug eine Tiermaske, Kopf, Geweih und Fell eines Hirsches oder Hörner eines Bisons und blies während des Tanzes eine einfache Flöte (siehe Abbildung).
Auch heute noch gehen Naturvölker von der Vorstellung aus, dass durch Zeichnungen die Seelen der Tiere eingefangen werden können. Im Schutt einer Höhle in Blaubeuren wurde eine 30.000 Jahre alte Zeichnung gefunden, von der man glaubt, dass es die älteste plastische Darstellung eines Menschen ist.


Werkzeuge

Diese Funde und Bilder bestätigen, dass die Menschen damals zur Jagd über Pfeil und Bogen verfügten, die sie selbst herstellten. Diese und andere Waffen, aber auch Geräte, wurden aus Tierknochen und Rentiergeweihen geschnitzt. So nähten die Frauen Pelzkleidungsstücke für ihre Familien mit Hilfe von Fäden aus Tierdarm und dünnen Knochennadeln, in die ein feines Öhr hinein gebohrt wurde. Die Männer benutzten für den Fischfang Harpunen, Speerspitzen mit Widerhaken, die mit einem Holzschaft verbunden waren. Immer vollkommener beherrschten die Menschen die Kunst, Feuersteine zu schlagen. Anstatt der groben Keile von früher, fertigte man jetzt zierlichere Steinklingen an. Eine weitere Sensation war, dass sie über größere Strecken nicht tragen mussten, sie stellen auch Räder her


Leben

Als Nahrung dient vor allem Wild, das während der Kaltzeiten die eisfreien Gebiete bevölkerte, wie z.B. das riesige Mammut, das Rentier, das Wildpferd, das Bison, der Hirsch und der Eisfuchs. Da das Wild je nach Witterung wanderte, zogen die Menschen in Horden hinter ihm her und ließen sich mal da und mal dort für einige Zeit nieder. Deshalb galten sie als Nomaden und benutzten zum Wohnen gerne Höhlen und Felsüberhänge an der Südseite sonniger, geschützter Täler. Gelegentlich übernachteten sie auch im Freien in einfachen Zelten aus Fellen.


Schädel eines männlichen Cro Magnons

Der Cro-Magnonschädel zeigt alle klassischen Kennzeichen des Jetztmenschen. Der Gehirnschädel ist hoch und gewölbt, das Gehirnvolumen ist sehr groß (über 1600 cm³),
die Stirn verläuft steil nach oben, das Gesicht ist kurz und hat rechteckige Augenhöhlen, die Nasenöffnung ist hoch und schmal, der Gaumen gewölbt und das Kinn de...

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