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Thema:

Wirtschaft

(353x gelesen)

Seiten: 1 2

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Beitrag von HamburgBoy

02.11.2005 10:25:41

HamburgBoy

HamburgBoy hat kein Profilbild...

Themenstarter
HamburgBoy hat das Thema eröffnet...

hi
hat jemand in formationen zu

Wortschaftszyklen und wirtschaftskriesen

wie die entstehen etc . ``?

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Beitrag von SunshineS...

02.11.2005 10:27:47

SunshineS...

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such doch bei google...

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Beitrag von the.heroine

02.11.2005 10:28:56

the.heroine

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Wirtschaftskrise,

nachhaltige Störung des Wirtschaftsprozesses, z.B. infolge von Missverhältnissen zwischen Produktion und Nachfrage oder gesunkener Konkurrenzfähigkeit auf dem Weltmarkt. Merkmale einer Wirtschaftskrise sind Produktionsrückgänge, abnehmendes Inlandsprodukt, Unternehmenszusammenbrüche, Massenarbeitslosigkeit u.a. Nach der Konjunkturtheorie (Konjunktur) markieren Wirtschaftskrisen die Wendepunkte der periodischen Konjunkturzyklen. Wirtschaftskrisen können auf einzelne Wirtschaftsbereiche beschränkt bleiben, eine nationale Wirtschaft in Form von Agrar-, Struktur-, Wachstums- und Währungskrisen erfassen, Teile der Weltwirtschaft betreffen oder als Weltwirtschaftskrise auftreten.


Literatur:

Kapitalismus, Krisen, Kultur, herausgegeben von B.P. Priddat. Marburg <---(da studier ich wiwis LOL) 2000.




© 2004 Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG

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Beitrag von Lo_Ryda

02.11.2005 10:29:02

Lo_Ryda

Lo_Ryda hat kein Profilbild...

geile info...^^

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Beitrag von the.heroine

02.11.2005 10:29:54

the.heroine

Profilbild von the.heroine ...

ich glaub du meinst auch eher konjunkturzyklen oder?

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Beitrag von HamburgBoy

02.11.2005 10:32:57

HamburgBoy

HamburgBoy hat kein Profilbild...

Themenstarter
HamburgBoy hat das Thema eröffnet...

ja

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Beitrag von pitililu

02.11.2005 10:34:32

pitililu

pitililu hat kein Profilbild...

www.wikipedia.de

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Beitrag von the.heroine

02.11.2005 10:37:17

the.heroine

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Konjunktur
[lateinisch] die, allgemeine Bezeichnung für die Geschäftslage; in der Volkswirtschaftslehre durch zusammenwirkende Veränderungen bestimmter ökonomischer Größen bedingte gesamtwirtschaftliche Nachfrage- und Produktionsschwankungen, die zu Veränderungen im Auslastungsgrad des gesamtwirtschaftlichen Produktionspotenzials führen. Es wird von einem mehr oder weniger zyklischen Verlauf, dem Konjunkturzyklus, ausgegangen, der nach J.A. Schumpeter aus den vier Phasen Erholung (heute Aufschwung, Wiederbelebung, Expansion), Prosperität (heute Hochkonjunktur, Boom), Rezession (heute Abschwung, Entspannung) und Depression (heute Kontraktion, Rezession, Krise) besteht.
In der empirischen Konjunkturforschung werden folgende, nach ihren jeweiligen Entdecker benannte Konjunkturzyklen unterschiedlicher Wellenlänge unterschieden: 1) die kurzen Kitchin-Wellen (rund 40 Monate), 2) die Juglar-Wellen mittelfristigen Charakters (810 Jahre) und 3) die langen Kondratieff-Wellen (5060 Jahre), die durch technologische Entwicklungsschübe ausgelöst werden. Das gesamte Erscheinungsbild der wirtschaftlichen Schwankungen kann man sich nach J.A. Schumpeter als Überlagerung der langen, mittleren und kurzen Wellen vorstellen. In Deutschland zeigen sich gemessen an den jährlichen Veränderungsraten des Bruttoinlandsprodukts (BIP) Konjunkturzyklen, die einem sinkenden Trend folgen und sich bis auf Ausnahmen nicht in absoluten Rückgängen des BIP, sondern in zyklischen Bewegungen seiner Wachstumsraten äußern.
Die Konjunkturtheorie untersucht Ursachen und Verläufe konjunktureller Bewegungen. Nach der klassischen Nationalökonomie werden Konjunkturschwankungen u.a. von technischem Fortschritt, Bevölkerungsentwicklung oder wirtschaftlicher Stimmungslage verursacht und über Preis-, Lohn- und Zinsmechanismus bis hin zu einem neuen gesamtwirtschaftlichen Gleichgewicht verarbeitet. Nach der traditionellen Konjunkturtheorie werden konjunkturelle Schwankungen aus dem marktwirtschaftlichen System heraus verursacht, sei es, dass die Investitionen vorpreschen (Überinvestitionstheorie), dass Gewinne begünstigt werden (Unterkonsumtionstheorie) oder dass das Geld- und Kreditsystem zur Destabilisierung beiträgt (monetäre Konjunkturtheorie). K.Marx erklärt die Konjunkturzyklen mit dem Fall der Profitrate, dem die Kapitalisten durch eine Akkumulation zu begegnen suchen, die zu einer die Absatzmöglichkeiten übersteigenden Produktion führe. Nach Ansicht des Keynesianismus wird der Konjunkturzyklus durch Schwankungen der effektiven Nachfrage verursacht. Wenn der Staat die gesamtwirtschaftliche Nachfrage nicht belebt, könne ein marktwirtschaftliches System in einem Unterbeschäftigungsgleichgewicht mit Arbeitslosigkeit verharren. Moderne Konjunkturtheorien haben die Analyse der Schwingungsprozesse theoretisch verfeinert und versuchen, den mikroökonomischen Ansatz mit dem makroökonomischen, keynesianisch orientierten Ansatz zu verbinden. Wegen der Verbindung zu Prozessen wirtschaftlichen Wachstums sind die Grenzen zur Wachstumstheorie fließend.

Hier finden Sie in Überblicksartikeln weiterführende Informationen:

Konjunktur: Konjunkturpolitische Instrumente

Konjunktur: Konjunktur und Konjunkturverlauf

Konjunkturpolitik: Konjunkturtheorien

Konjunktur: Theorie realer Konjunkturzyklen



Literatur:
Kromphardt, J.: Wachstum und Konjunktur. Göttingen 31993.

Tichy,T.: Konjunktur. Stilisierte Fakten, Theorie, Prognose. Berlin u.a. 21994.

Assenmacher, W.: Konjunkturtheorie. München u.a. 71995.

Zinn, K.-G.: Konjunktur und Wachstum. Aachen 1995.

Konjunkturindikatoren, herausgegeben von K. H. Oppenländer. München u.a. 21996.
© 2002 Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG

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Beitrag von Lo_Ryda

02.11.2005 10:40:01

Lo_Ryda

Lo_Ryda hat kein Profilbild...

muss doch aber nicht pauschal als mangelnde Konkurrenzfähigkeit auf dem Weltmarkt sein oda? kann doch auch "nur" aufs Landbezogen sein...
denn meines erachtens liegt die Konkurrenzfähigkeit auf die Weltwirtschaft doch eher brach als das sie optimal wäre...macht zumindest für mich den Eindruck...Konkurrenz gibt es ja genug, nur ihre Fähigkeit ist ja hauptsächlich deb großen zugeschrieben...

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Beitrag von irizzzz

02.11.2005 10:40:49

irizzzz

Profilbild von irizzzz ...

also ganz kurz gesagt besteht ein wirtschaftszyklus aus vier phasen: prosperität, rezession, depression und erholung

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Beitrag von the.heroine

02.11.2005 10:42:36

the.heroine

Profilbild von the.heroine ...

Konjunktur: Theorie realer Konjunkturzyklen
Zur Erklärung der kurzfristigen Schwankungen von Einkommen und Beschäftigung gehen die meisten Ökonomen davon aus, dass erstens die klassische Theorie, die ihrem Kern nach langfristig orientiert ist, nicht in der Lage ist, konjunkturelle Schwankungen zu erklären. Zweitens wird üblicherweise angenommen, dass kurzfristig die Preise starr sind. Seit Mitte der 1980er-Jahre jedoch wurde eine Konjunkturtheorie von einigen Ökonomen entwickelt, den Neoklassikern, die auf den Annahmen der klassischen Theorie aufbaut. Insbesondere wird unterstellt, dass die Preise auch kurzfristig flexibel sind. Diese neue Konjunkturtheorie wird als Theorie realer Konjunkturzyklen bezeichnet (englisch real business cycle theory).

Die zentralen Annahmen
Die Vertreter dieser Theorie gehen davon aus, dass auch kurzfristig die »klassische Dichotomie« gilt, d.h., nominale Variablen wie Geldlohn, Geldmenge, Preisniveau etc. haben keinen Einfluss auf reale Größen wie Produktion und Beschäftigung. Schwankungen in diesen realen Variablen werden durch Veränderungen in anderen realwirtschaftlichen Variablen verursacht wie fiskalpolitische Maßnahmen oder Veränderungen in der Produktionstechnologie (Produktivitätsschocks) oder durch Änderungen in den Präferenzen der Wirtschaftssubjekte. Dies erklärt den Zusatz »real« in der Bezeichnung der Theorie.

Die wesentlichen Modellbausteine
Neben der Annahme flexibler Preise und der klassischen Dichotomie wird insbesondere dem Arbeitsangebot eine wichtige Rolle im Konjunkturverlauf zugeschrieben. Während traditionelle Konjunkturtheorien von einem konstanten Arbeitsangebot ausgehen und z.B. starre Löhne auf dem Arbeitsmarkt unterstellen, gilt hier der Arbeitsmarkt als geräumt. Somit muss erklärt werden, was die Schwankungen des Arbeitsangebots verursacht. Hier wird die Annahme getroffen, dass zu jedem Zeitpunkt das Arbeitsangebot von den ökonomischen Anreizen abhängt, die auf die Beschäftigten wirken. Bei hohen Verdiensten werden sie bereit sein mehr zu arbeiten, bei einer als zu gering erachteten Entlohnung werden sie für eine bestimmte Zeit ihr Arbeitsangebot vollständig zurücknehmen. Dieser als intertemporale Substitution der Arbeit bezeichnete Mechanismus liegt den Arbeitsangebotsentscheidungen zugrunde. Ein heute im Vergleich zu morgen relativ hoher Reallohn bewirkt, dass heute mehr Arbeit angeboten wird und in der kommenden Periode mehr Freizeit bevorzugt wird. Über diesen Substitutionsmechanismus werden dann Schwankungen im Output und der Beschäftigung erklärt. Wird eine Wirtschaft von einer Störung getroffen, die zu einer Erhöhung des Reallohns führt, dann erhöht sich das Arbeitsangebot und somit der Output. Neben den zeitlichen Reallohnsätzen wirkt als zweite Entscheidungsgröße der Zins. Bei gleich hohen Reallöhnen in beiden Perioden wird heute mehr Arbeit angeboten werden, wenn der Zinssatz heute höher als morgen ist. Mit einem gestiegenen Arbeitsangebot erhöht sich ebenfalls der gegenwärtige Output. Jede Veränderung der realen Nachfrage oder des realen Angebots an Gütern führt zu einem anderen gleichgewichtigen Output einerseits und durch den intertemporalen Substitutionsmechanismus zu einer Veränderung der Beschäftigung andererseits.

Wirkung von Fiskalpolitik und technologischen Schocks auf das Einkommen
Dehnt der Staat seine Güterkäufe aus, dann erhöht er die Gesamtnachfrage. Ein neues Gleichgewicht stellt sich bei höherem Outputniveau und höherem Zinssatz ein. Im Gegensatz zu der klassischen IS-LM-Analyse, die qualitativ zu vergleichbaren Ergebnissen kommt, steigt hier der Output, weil die Beschäftigung höher ist. Letztere ist gestiegen, weil der Realzins sich erhöhte und dadurch den intertemporalen Substitutionseffekt auslöste. Ein zweiter typischer Wirkungskanal erfolgt über technologische Schocks. Angenommen, es wurde eine neue Produktionstechnologie erfunden, dann wirkt ein solcher Schock in zweifacher Hinsicht auf den Output. Erstens erhöht die verbesserte Technologie das Güterangebot, sodass sich die Gesamtangebotsfunktion verlagert. Zweitens erhöht die Verfügbarkeit der neuen Technologie die Gesamtnachfrage. Auf einen gestiegenen Realzins ein höheres Outputniveau. Über die Realzinssteigerung kommt es dann zu Beschäftigungsveränderungen. Kritiker der »real business cycle«-Theorie bezweifeln insbesondere die Bedeutung, die technologischen Schocks in dieser Theorie beigemessen wird.
© 2002 Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG

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