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Beitrag von Waldffe

02.11.2005 14:24:51

Waldffe

Profilbild von Waldffe ...

Themenstarter
Waldffe hat das Thema eröffnet...

Hey Leutz!
Hat jemand mal das Thema Berkel und Schifffahrt gehabt und kann mir vll darüber nen paar informationen geben?Habe schon fast überall geguckt und nix gescheites gefunden.Wäre wirklich super lieb von euch
Gruß

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Beitrag von spritkopp

02.11.2005 14:30:00

spritkopp

Profilbild von spritkopp ...

verdammt...so eine wirklich unglaublich wichtigen thread habe ich noch nie gesehen

nenn ihn doch bitte um in verdammt-verflucht-mega-super-wichtig..ok^^

Profil | Livenachricht | SMS senden | Gästebuch | Nachricht | Bildergalerie


Beitrag von myrrah

02.11.2005 14:32:56

myrrah

myrrah hat kein Profilbild...

mmh guck mal ob dir das was bringt
Vom Ufer der Berkel aus bietet sich dem Betrachter ein idyllischer Panoramablick auf die Stadt Vreden: Den Vordergrund bildet eine geschlossen wirkende Kulisse aus einigen Fachwerk- Bauernhäusern und einer alten Mühle, im Hintergrund ragt der Kirchturm der Sankt Georgskirche empor. Mit der Flusslandschaft und dem beeindruckenden Baumbestand zeichnen die Bauten ein perfektes, organisch wirkendes Stadtbild.

Durchquert der Besucher den Stadtpark erfährt er anhand der vor Ort aufgestellten Informationstafeln, dass weder die Fachwerkhäuser, noch die Mühle hier ihren originalen Platz haben. Vielmehr wurde das Ensemble zusammengestellt, indem aus dem nahen Umland einzelne alte Gebäude abgebaut und hier am Berkelufer wieder aufgebaut wurden. Es ist Teil des Hamalandmuseums, das sich der lokalen Geschichte und Heimatkunde widmet. Die Berkel selbst war früher ein bedeutender Handelsweg. Rege Schifffahrt regelte den Warenverkehr zwischen den nahe gelegenen Niederlanden und Deutschland.

Der historische Stadtkern von Vreden wurde im 18. Jhd. durch einen Brand teilweise, und in den letzten Tagen des 2. Weltkrieges durch die Bomben der Alliierten nahezu komplett zerstört. Es sind nur wenige historische Gebäude geblieben und das schnell nach dem Krieg wieder aufgebaute Zentrum mit einigen historisierenden, zumeist aber gesichtslosen, geschichtslosen Gebäuden zeugt von dem erlittenen Verlust kultureller Identität. Das Stadtbild im unmittelbaren Zentrum bietet einen eher wenig reizvollen Anblick.

Das idyllische Ensemble an der Berkel definiert die heute meist fotografierte Ansicht von Vreden. Weis der Betrachter nichts von der Herkunft der Bauten, hält er das Stadtbild unweigerlich für authentisch. Da das Ensemble in unmittelbarer Nähe zur Stadtmitte aufgebaut ist, liegt die Vermutung nahe, daß hier der Wunsch der Vredener nach sichtbarer Geschichte oder geschichtlicher Identität dazu geführt hat, ein wenig geschichtliche Identität zu konstruieren.

Das Projekt:

Senkt der Betrachter seinen Blick ein wenig und schaut hinunter in das Flussbett der Berkel, fällt sein Blick auf eine große, erhaben wirkende Skulptur ganz aus Massivholz. Sie hat die Gestalt eines eleganten Hubschraubers, der auf Schwimmkufen im Wasser ruht. Der Rotor des Helikopters dreht sich langsam, als wäre er soeben gelandet oder kurz vor dem Start.

Alle Bestandteile der Skulptur sind aus dem gleichen massiven Holz hergestellt, so dass sie sich in Ihrer geschlossenen Erscheinung in die Materialität ihrer idyllischen Umgebung einfügt. Sie begegnet der ländlich wirkenden Stadtkulisse mit der gleichen, auch ihr innewohnenden Ruhe und erhabenen Schönheit, so dass sie ihr Umfeld nicht stört oder verkitscht, sondern spannungsvoll ergänzt.

Bild: Modell

Als Vorbild für die Form der Skulptur dient eine Bell Ranger 407, die aufgrund ihrer eleganten Form bereits in vielen Hollywoodfilmen und Fernsehserien zum Einsatz gekommen ist. Die äußere Gestalt des Hubschraubers ist exakt nachgebaut, jedoch wurden unruhig wirkende kleine Details ausgespart um dem Objekt eine skulpturale Erscheinung zu verleihen.

Die wesenhafte Form des Hubschraubers ist ein moderner Archetyp. Sie ist für den Betrachter unbedingt wiedererkennbar und im hohen Maße assoziativ aufgeladen. Wer erinnert sich nicht an spektakuläre Filmszenen aus Magnum, James Bond oder Apokalypse Now. Der Hubschrauber an sich fasziniert. Er ist ein Symbol für die hochkomplexe technische Entwicklung eines Flugkörpers, der sich mit einzigartiger Präzision im Luftraum bewegt. In unserer Gesellschaft ist er ein Statussymbol, an das Wünsche und Träume wie Freiheit und Unabhängigkeit geknüpft werden.

Durch das homogene Material erscheint die Skulptur wie ein Modell im Maßstab 1:1, zu dem der Betrachter auch körperlich in Bezug steht. Die Skulptur stellt die archetypische Form des Hubschraubers in ein Spannungsfeld zwischen realer physischer Präsenz und Abstraktion. Durch die skulpturale Abstraktion wird die hochästhetische Form des Hubschraubers ihrem Funktionszusammenhang enthoben und dadurch überhaupt erst als reine Form wahrnehmbar.

Die Hubschrauberszene erlaubt verschiedene Assoziationen. Uns selbst erscheint sie wie ein übergestalteter Abenteuerspielplatz, der durch seine Lage im Wasser unerreichbar ist und so dem Prinzip des phantasie-industriellen Wettrüstens entspricht, dem Kinder, aber auch Künstler heute ausgesetzt sind. Auch an ein abstrahiertes Film-Set, eine potentielle Filmszene, erinnert die Szene. Sie gibt jedoch keine Handlung vor, sondern verbleibt in einem retardierenden, offenen Zustand, der es dem Besucher erlaubt, mit dem Ort einen Exkurs in eine filmische Realität zu machen.

Verfolgt der Betrachter die Ursache für die Bewegung des Rotors, führt sein Blick entlang eines archaisch wirkenden hölzernen Gestänges über das Wasser, bis zu einer Wassermühle im Hintergrund, deren Mühlrad den Mechanismus antreibt. Die Antriebstechnik funktioniert über Räder, die aus Holz gefertigt sind, wie sie in alten Mühlen zum Einsatz gekommen sind.

Die absurd und archaisch wirkende und dennoch konsequent den Ort miteinbeziehende Antriebtechnik kontrastiert die elegante, stattliche Erscheinung des Hubschraubers. Dadurch wird das hehre Symbol für Freiheit und Mobilität in ein verschrobenes lokales Abhängigkeitsverhältnis verwoben. Es ist fest an den Ort gebunden, flugunfähig und in eine permanente Startsituation eingefroren. Eine „holzgewordene“ Szene, die der Betrachter mit eigenen Assoziationen und Emotionen füllen kann.

Die eigenwilligen Funktionszusammenhänge und Abhängigkeiten lassen ein Bezugsystem entstehen, das die Funktionen von Ort und Bild sowohl auf der Ebene der lokalen Bezüge, als auch auf der Ebene der künstlerischen Intervention reflektiert. Der Grad an Konstruktion von Realität, wird in Relation zur Konstruktion der Identität des Ortes gesetzt.

Daraus folgt, dass sowohl eine Diskussion der Wahrnehmung des Ortes angeregt wird, aber auch eine kunstimmanente Leseweise möglich ist, eine Bezugnahme zur Situation der jungen Kunst.

Konstruktion:

Die Grundform des Hubschraubers wird in Spantenbauweise angelegt, d. h. es wird ein Skelett erstellt, das bereits die Außenform des Rumpfes erkennen lässt und schon in sich stabil ist. Die Spanten sind durch in Längsrichtung verlaufende Holme verbunden. Auf die Spanten werden Holzstreifen aufgeschraubt, die entsprechend dem Verlauf der Rundungen der Rumpfform gebogen werden und die Endform der Außenhülle definieren. Für den Aufbau wird Fichtenholz verwendet, das eine Wetterfeste Lasur erhält.

In der gleichen Technik werden die Schwimmkufen hergestellt, jedoch sind diese, aus Rücksicht auf den höheren Feuchtigkeitskontakt in Feuchtigkeitsresistenterem Kiefernholz ausgeführt und ebenfalls lasiert.

Kufen und Rumpf verbindet ein Gestell, das aus verzinktem Stahl-Rundrohr besteht und die notwendige Stabilität gewährleistet. Die Konstruktion wird jedoch aus Gründen der einheitlichen Erscheinung mit Holz verkleidet.
Bild: Modell

Rotorkopf und Drehachse bestehen ebenfalls aus Holz. In die Aussparungen des Kopfes werden erst am Bestimmungsort die Rotorenblätter eingelegt. Die Drehachse ist in zwei gekapselten Kugellagern aus rostfreiem Edelstahl gelagert, die in hölzernen Lagerblöcken ruhen. Zur Stabilisierung der Rotorenblätter ist auf deren Oberseite ein feines Stahlseil verspannt, dass verhindert, dass sie mit der Zeit nach unten durchhängen.

Achsen und Räder zur Übertragung des Drehimpulses bestehen ebenfalls aus Kiefernholz, das der Feuchtigkeit in der Nähe der Wasseroberfläche widersteht. Die Zahnräder sind alten Mühlzahnrädern nachempfunden, die die Kraft mittels Holzzapfen übertragen. Um die Steigung des Hanges zu überwinden, ist in die Hauptachse ein Kardangelenk aus Holz eingebaut.

In der Version für die Berkel ist vorgesehen ein kleineres Mühlrad aus Holz zu bauen, das sich das Gewicht des Wassers zunutze macht. Das Mühlrad der Original-Mühle funktioniert anders. Es operiert mit der Fließgeschwindigkeit des Wassers und hat dadurch einen hohen Wasserverbrauch. Ein mit Schaufeln konstruiertes Rad verbraucht viel weniger Wasser und dreht sich langsamer. Es könnte dauerhaft betrieben werden, ohne dabei das Wasserniveau des oberen Wasserlaufes abzusenken. Neben dem Wasserkanal des großen Mühlrades existiert ein Entlastungskanal, der früher dazu diente, das überschüssige Wasser abzuleiten, das für den Betrieb der Mühle zu stark floss. In Verlängerung dieses Kanals wird eine hölzerne Rinne gebaut, die das Gefälle des Hanges überwindet und so Platz für das zweite Mühlrad, weiter vorne am Hang schafft. Für beide Kanäle existiert jeweils ein separates Holzwehr direkt an der Mühle. Da das Wasser aus dem höherliegenden Grabensystem über eine elektrisch geregelte Wehranlage gesteuert wird, ist der Betrieb denkbar einfach.

Alle Beweglichen Teile der Konstruktion sind so angebracht, dass sie nicht für Besucher zugänglich sind, was die Gefahr von Verletzungen ausschließt.

Umsetzung:

Die Form des Hubschraubers liegt als 3D-Modell in fertiger Form bereits in einem 3D-Programm vor. Sie wird zur Herstellung der Einzelteile in eine Vektorengrafik umgewandelt, so dass die einzelnen Schnitte für die Spanten usw. einfach ausgeplottet werden können.

Um eine zusätzliche unabhängige Einschätzung von Kostenaufwand, Arbeitszeit und technischer Realisierung zu gewinnen, haben wir einen professionellen Schreiner gebeten, das Projekt beratend zu begleiten. Aus den Gesprächen resultieren unsere Angaben zur Herstellungstechnik und zum Zeitaufwand.

Alle Details der Realisierung des Mühlrades müssen mit dem örtlichen Heimatverein besprochen werden, der die Mühle betreibt. Der Betrieb der Mühle ist von den Anbauten nicht beeinflusst.

Alle Angaben zur Realisierung und zum Kostenaufwand setzen voraus, dass die Arbeit ohne weitere Hilfe sicher realisiert werden kann, d.h. alle Posten sind so kalkuliert, dass für alle Arbeiten, die es unbedingt erfordern, ein professionelles Unternehmen beauftragt werden kann. Auch zu unserer eigenen Entlastung ist ein Posten für eine temporäre Hilfskraft einkalkuliert. Diese Kosten können reduziert werden, indem Hilfe von städtischen Einrichtungen oder privates Sponsoring in das Projekt eingehen.

Montage:

Der Rumpf, die Schwimmer und die Funktionsteile für den Antrieb werden im Atelier in Duisburg in mehreren Teilen hergestellt und zum Transport wieder zerlegt. Nach Einschätzung des Aufwandes zur Herstellung der Einzelteile kalkulieren wir für den Herstellungsprozess eine Arbeitszeit von 3 – 4 Monaten ein.

Bild: Modell

Für die Montage werden zunächst die notwendigen Pfosten in den Sandboden der Berkel eingeschlagen, auf denen die Skulptur ruht. Die Kufen liegen jeweils auf zwei Pfosten auf und werden fest damit verschraubt. So liegt der Hubschrauber fest auf vier Pfosten auf. Auf die Kufen wird dann das Metallgestell aufgeschraubt, das die Rumpfform trägt. Zuletzt werden darauf die Rumpfteile verschraubt und durch die kleineren Details ergänzt.

Für die Montage wird eine kleine Arbeitsplattform in der Berkel eingebaut, die aus einem einfachen Aluminium-Rollgerüst besteht. Die Berkel hat nahezu keine Strömung an dieser Stelle, was die Arbeiten erleichtert. Zusätzlich wird ein kleiner Kran benötigt, um die Teile über das Wasser an ihren Bestimmungsort zu Bringen. Für den Aufbau sind etwa zwei Wochen Montage- und Vorbereitungszeit eingeplant

http://www.kreis-borken.de/xskulpturen/genth.php

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